Digital Audio Workstation

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Die Digital Audio Workstation Ardour. Dieses Projekt stammt offensichtlich von einem Produzenten ohne erkennbaren Substanzmittelmissbrauch.

Eine Digital Audio Workstation (kurz DAW) ist ein Programm das zur Folterung und Knechtschaft für Musikproduzenten und anderweitigen Künstlern dient, die ihre Freizeit oder die eigene Existenzsicherung gefährden, nur um qualitativ anspruchslose und minderwertige Klangerereignisse in den Äther zu blasen.

Beschreibung[edit | edit source]

Eine DAW vereint wie die Todfeinde des Sozialismus mehrere Funktionen in ein Programm, wo früher mehrere Programme oder große Maschinen nötig waren:

  • Lärm aufnehmen
  • Bearbeiten - Schneiden, Verlängern, Verzerren, Ersetzen, Verfremden, Verunstalten, Vermüllen
  • Schiefe Töne künstlich erzeugen
  • Komponieren, Arrangieren und Fehlorganisieren
  • Abmischen und Vermischen

Das ermöglicht dem Produzenten gleichzeitig Dirigent, Ein-Mann-Orchester, Komponist, Songwriter, Musiker, Sänger, Toningenieur, Tonmeister und Rande der Verzweiflung zu sein. Nur in Ausnahmefällen sind alle Unfähigkeiten gleichmäßig gut verteilt.
DAWs können mit VSTi-Plugins erweitert werden. Diese können alle möglichen Funktionen erfüllen - Synthesiser, Soundeffekt, Verzerrer... alles. Nachdem Nutzer bereits horrende Summen für die Lizenz hingeblättert haben, werden VSTi-Plugins von den DAW-Softwarefirmen selbst oder von Drittanbietern verkauft. Somit kann ein Hersteller wie z.B. Image-Line (FL Studio) Funktionen und Inhalte wieder verkaufen, die im Grundprogramm bereits enthalten sind. Der durchschnittliche Nutzer bemerkt es nicht und wird unter Umständen ein weiteres Plugin mit den gleichen Funktionen wieder bestellen, obwohl ein Grundkurs in Tontechnik womöglich sinnvoller wäre.

Geschichte[edit | edit source]

Beispiel einer Tracker-Software. Nett für die 80er Jahre, heute erinnert das eher an einer Projektmanagement-Software zur Planung der Kölner Südbahn.

Zu Zeiten des tiefsten Mittelalters - vor 1980 - gab es noch keine DAW. Das sozialkassenverträgliche Ableben eines Musikproduzenten und Toningenieurs durch Suizid erfolgte mit Tonbändern. Mischpulte waren riesig und konnten ab einer Fallhöhe von 3 Metern eine Menschenmenge erschlagen. Wenn man das Unglück gehabt hat, einen talentlosen Sänger oder Musiker im Tonstudio vorzufinden, dann konnten sich Aufnahme-Sessions zum Leidwesen des Produzenten in die Ewigkeit ziehen, weil gefühlt Tausend Versuche und kilometerweit Tonband benötigt wurden, bis die Aufnahme mehr schlecht als recht sitzt. Bei hoffnungslosen Fällen mussten die Tonbänder aufwendig bearbeitet werden - schnippeln, neue Spur einsetzen, verbinden. Andersherum verzweifelten Musiker und Musikgruppen, wenn narzistische Perfektionisten wie Phil Spector ganze Aufnahmeprojekte in die Länge zogen und Bands den Mist für enorm viel Geld aus der Vorschusskasse bezahlen mussten.
Bevor echte DAWs das Licht der erblickten, gab es klobige und große Geräte, wie das Synclavier. Sieht aus wie ein Keyboard mit großen Schränken, die wie eine moderne DAW Klänge erzeugen und Melodien speichern konnte. Diese Geräte dienten vorzüglich für die Produktion von grottenschlechten Smooth Jazz, Fusion, Funk oder Talkshow-Jingles. Das volle Potential dieser Misophonie kann man in Frank Zappa's Album "Jazz From Hell" hören - dieser verwendete ausschließlich das Synclavier, weil Musiker sich Gerüchten zufolge weigerten, den Schwachsinn zu spielen. Aspirierende Künstler ohne Kohle mussten sich mit ausrangierten Drumcomputern und Sequenzer von Roland und beschissenen Casio-Keyboards zufrieden geben. Queere Afro-Amerikaner aus Chicago machten das Beste mit dem Equipment und erfanden House, in Deutschland folterten Post-Punks und Popper mit der Neuen Deutschen Welle die Nation. Da Da Da...
Im Laufe der 1980er sanken die Preise von Computer und kosteten höchsten nur noch eine Niere. Sie wurden zudem leistungsfähiger. Nerds entwickelten den Vorläufer der modernen DAW - die sogenannten Tracker. Diese ähneln einer Exceltabelle, jede Zeile ist zeitliche Sequenz und jede Spalte eine Spur - damals vier Stück. Masochistische Produzenten mussten Töne einzeln programmieren - Zeile für Zeile. Damals reichte es nur für Chiptunes, Carl Orffs "Carmina Burana" in einer Tracker-Software war damals reine Zukunftsmusik und wäre auch mit modernen Varianten wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Tatsächlich existierten zahlreich geisteskranke Produzenten, die guten Techno oder Trance mit Tracker herstellten konnten, vermutlich mit der Aufgabe des rationalen Denkens und einer gesunden Lebensführung.
Seit 1989 entwickelt Steinberg das Programm Cubase und ist der Goldstandard der modernen DAWs. Genau genommen weil jeder andere Cubase kopierte oder fast jeder von Steinbergs Virtual Studio Technology (VST) abhängig ist.

Verwendung und Nutzen[edit | edit source]

Wenn man sich tatsächlich mit Physik und audio engineering befasst und sich nicht völlig dem Mischkonsum verschiedenster Substanzen hingibt, bietet eine Digital Audio Workstation unbegrenzte Möglichkeiten. Mit wenigen Grundzutaten kann aus einem nervigen Hochton eine sanfte Violine oder eine Kettensäge werden. In der Realität wird ein sächsischer Hard Tekk-Produzent auf Crystal Meth einen Scheiß darauf geben und stattdessen den Verzerrer und Kompressor auf Anschlag setzen, bis das Endprodukt tatsächlich nur noch im berauschten Zustand ertragbar ist.
Außerhalb von Techno, Sex, Drogen und Industrial werden DAW auch in der "traditionellen" Musikbranche und genutzt, tatsächlich sind diese nicht mehr wegzudenken. Nur eine Minderheit quält sich weiterhin mit Gerätschaften aus den 1960er und 70er Jahren ab. DAWs ermöglichen den Toningenieuren, jegliche Fehler zu korrigieren oder zu verschlimmbessern:

  • Der Schlagzeuger kann das Tempo nicht halten und denkt, ein Metronom sei ein Schlafmittel?
    • Beat-Detection: Das Programm erkennt den Rhythmus und passt ihn so an, dass Tempo und Takt wieder zueinander finden. Eine Meg White kann dadurch so sauber und schnell spielen wie Mike Portnoy.
    • Sample-Replacement: Die Snare-Drum klingt so bescheiden wie bei Metallica's "St. Anger"? Einfach die Snare-Drum mit einen neuen Tonspur ersetzen oder darüberlegen.
    • Den versoffenen Schlagzeuger rausschmeißen und das Schlagzeug in den Sperrmüll schleppen. Schlagzeug-Grooves können ohne Aufwand programmiert werden. Der Otto-Normal-Hörer hört den Unterschied nicht heraus. Die Zeiten von billigen Drum-Samples wie bei Judas Priests "Turbolover" sind vorbei.
  • Die Sängerin ist wie Janis Joplin, aber stattdessen talentfrei?
    • Pitch Correction: Im Volksmund als Autotune bekannt. Tonhöhen und Tonlänge können angepasst werden. Entweder täuschend echt oder wie der berühmte Cher-Bot. Do you BE-LIIIIEEEEVEEE?
  • Der Bassist spielt schlimmer als Simon Ferocious Sid Vicious oder Gene Simmons?
    • Beat-Detection
    • Pitch Correction
    • Tonspur schneiden -> Strg + C -> Strg + V
    • Bassist rausschmeißen, ihn in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung einweisen und Bass-Spur programmieren

Nutzertypen[edit | edit source]

Toningenieur[edit | edit source]

Der Toningenieur arbeitet entweder als Angestellter von 9 to 5 oder ist selbst und ständig. Im Regelfall haben diese eine vernünftige, dennoch einkommenstechnisch prekäre Ausbildung abgeschlossen. In seinen jungen Haaren noch motiviert und von inkompetenten und arroganten Musikern durch die Manege gezogen, hasst er inzwischen sich selbst, andere Musiker, andere Toningenieure und vermutlich auch dich. Während er beobachtet, wie die traditionelle Musikbranche einen langsamen und qualvollen Tod stirbt, schwindet die Haarfarbe, der Haaransatz und das Einkommen. Ein Toningenieur nutzt in einer DAW alle Funktionen und Tools, die man in einem guten alten Tonstudio vorfindet. Wozu zwei, drei oder vier verschiedene und große Gitarrenverstärker kaufen, wenn VSTi-Plugins Amp-Simulations anbieten, wo man theoretisch jeden Verstärker nutzen könnte, den es gegeben oder noch nicht gegeben hat. Die Fähigkeiten eines Toningenieurs entscheiden, ob man heutzutage einen guten Metaltrack hört und das volle Potential einer DAW nutzt oder ob es radiotauglicher 08/15 Dad-Rock ist, der mit echten Gitarren, Gesang und echten Schlagzeug nichts mehr zu tun hat, weil alles technische gefühlt aus der Stange kommt.

Beatmaker[edit | edit source]

Beatmaker erstellen Rap-Beats für Rapper, sofern sie selbst keine Rapper sind, was auch keinen Unterschied macht, denn Autotune und Beat-Detection können jeden zum Pseudo-Rapper machen. Wenn zusätzlich eine Codein- und Xanax-Sucht vorhanden ist, hat man gute Voraussetzung für Mumble Rap und man nenne sich "Lil' Dick" oder "Lil' Talent".
Als Beatmaker braucht man nicht viel: Laptop, Studio-Kopfhörer oder Lautsprecher, ggf. ein Keyboard (nicht obligatorisch) und jede Menge Cannabis und wahlweise Hennesy oder eine andere Spirituose (obligatorisch).
Der Ablauf spielt sich in einem ähnlichen Schema ab: Der Rapper und der Beatmaker treffen sich im Studio. Es kann sich um ein Studio handeln, muss es aber im klassischen Sinne nicht sein. Im Regelfall ist es die Einraumwohnung des Beatmakers, die mehr oder weniger gut aufgeräumt und ausgestattet ist. Beide Parteien grüßen sich und fragen, "was denn so geht" und bewegen sich langsam in Richtung Couch, wo wenige Meter entfernt auch der Schreibtisch vom Beatmaker steht. Nachdem 1-3 Demenzflöten geknuspert worden sind, fragt der Rapper den Beatmaker, ob nicht eine Pizza bestellt werden soll, was der Beatmaker im Regelfall bejaht. Während sie auf die Pizza warten und noch Einen bauen, spielt der Beatmaker einer der Beats ab, den er gestern kurz vor 2 Uhr morgens besoffen produziert hat. Der Rapper hört nicht genau hin, weil er noch am Smartphone beschäftigt ist, Insta-Stories zu checken. Als der Lieferant endlich die Pizza liefert und die ersten Bissen heruntergeschluckt worden sind, kommt jetzt Bier ins Spiel. Der Beatmaker kramt und sucht nach einem anderen Beat, während der Rapper weiter isst und Bier trinkt. Sobald das Bier leicht reinknallt, hat der Beatmaker einen neuen Beat gefunden, an den er sich nicht mehr erinnern konnte. Wegen leicht erheiterten Stimmung werden die Studiolautsprecher lauter als gewöhnlich aufgedreht. Rapper und Beatmaker wippen mit Kopf. Der Rapper sagt zum Beatmaker, dass der Beat ziemlich geil klingt. Der Beatmaker ist sichtlich erfreut und ballert eine Line Kokain. Der Beat wird in Endlosschleife abgespielt, der Beatmaker ändert ein paar Feinheiten, weil die Wirkstoffe von Cannabis, Bier und Kokain eine Kreativitätssteigernde Wirkung erzielt. Nebenbei freestyled der Rapper ein paar Zeilen. Nach zwei bis fünf Stunden Beat hören, Freestyle, kiffen, koksen und trinken, ist der Rapper endlich bereit, sich an das Mikrofon zu stellen und zu rappen. Je nach Talent und Drogentoleranz kann der Rapper in einen oder wenigen Takes den Song vervollständigen. Wenn beide mit dem Ergebnis zufrieden sind, kommt es zu einem Absacker mit Joints, Bier und dem restlich verbliebenen Koks.

Musiker[edit | edit source]

Der Musiker nutzt DAWs als Möglichkeit, seine halbgaren Gitarrenriffs digital zu verewigen oder musikalische Ideen umzusetzen, die er den bekifften Bassisten auch im nüchternen Zustand nicht kommunizieren kann. Als Nutzertyp hat dieser Überschneidungen mit dem Toningenieur. Im Unterschied hat der Toningenieur bedingt durch seine Ausbildung tatsächlich mehr Ahnung vom Handwerk, jedoch im Gegensatz zum Musiker seine Klampfe an den Nagel gehängt und seine Träume, als großer Rockstar die Bühnen der Welt zu erorbern, aufgegeben.
Ein Musiker benötigt häufig keine aufwendigen Programme wie FL Studio, Cubase oder Ableton Live, Programme wie Garageband sind ausreichend. Viel benötigt der Musiker bekanntlich nicht:

  • Aufnahme starten, Aufnahme beenden
  • Schneiden, Vervielfältigen
  • bei fehlender Takttreue ggf. quantizing
  • Bass-Spuren programmieren und darüber nachdenken, den Bassisten endlich loszuwerden.

Der Musiker kann bei der nächsten Bandprobe seine akustischen Ergüsse den anderen Bandmitgliedern präsentieren. Der Keyboarder schlägt die Hände in das Gesicht, weil er beim Zuhören seines Parts feststellen durfte, dass er nur über zehn und nicht fünfundzwanzig Finger verfügt. Der Schlagzeuger hört ohnehin nicht zu und der Bassist fragt sich im bekifften Zustand, "wer denn so krass den Bass spielt". Während der Schlagzeuger mit dem Gedanken am Schlagzeug ist und der Bassist sich sein drittes Bier aufmacht, diskutiert der Rhythmus-Gitarrist mit dem Lead-Gitarristen die nächsten zwanzig Minuten darüber, was man an den einzelnen Tönen verschlimmbessern könnte.

EDM-Produzenten[edit | edit source]

EDM ist sowohl die Abkürzung für Electronic Dance Music, was alle Stile der "tanzbaren" elektronischen Musik abdeckt, als auch intelligenzbefreite Bezeichnung von ultra-kommerziellen Techno, House oder Trance mit Build-Up, Break, Drop, Anti-Drop und dessen schnelle Wiederholung ad nauseam. Was früher ein Spannungsaufbau und Spannungsabbau war, ist seit jüngerer Vergangenheit der schnelle Dopamin-Kick für Clubbesucher, die drei Wochen vorher auf der Familienfeier zum ersten Mal ein Bier getrunken haben und jetzt Vodka-E in atemberaubender Geschwindigkeit reinrömern.
EDM-Produzenten sind neben den Beatmaker die am häufigsten anzutreffende Zielgruppe und zugleich auch die passionierste unter allen DAW-Nutzern. Im nahezu religösen Eifer wird darüber getritten, welcher Musikstil am Besten ist, wie ein Musikstil klingen muss, ob es einen wirklich wichtigen Unterschied zwischen Hard-, Hardcore oder HardTekk gibt, welche DAW am besten ist und welches Plugin wann, wo und wie oft verwendet werden darf.
Die Definition der Kreismasturbation von Produzenten für Produzenten sind Twitch-Livestreams, wo gefühlt 80% der Zuschauer und Streamer im neurodiversen Spektrum angesiedelt sind und einen Produzenten mehr als zehn Stunden dabei zuhören, wie der selbe Sound und die gleiche Melodie in FL Studio oder Ableton mit tausend VSTi-Plugins durch den Fleischwolf gejagt wird.

Der Allrounder[edit | edit source]

Der Allrounder, auf Deutsch Allessasser, sind eine seltenere, aber dennoch nicht ungewöhnliche Spezies von DAW-Nutzern. Wie es Bezeichnung umschreibt, sind es Jack of all trades, master of none, eine gute oder professionelle Ausführung "aller" Dinge ist selbst beim Toningenieur oder EDM-Produzenten allein eine fast unmöglich anzumutende Erwartung.
Allrounder haben mit kriminell hoher Wahrscheinlichkeit AuDHS, was die teuflich-widersprüchliche Kombination von Autismus und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist. Vorteilhaft zur Beschaffung von Wissen und das Interessieren für alle möglichen Bereiche, dennoch nachteilig für ein Kommitment einzelner Elemente. Sitzt der Allrounder an der DAW, möchte dieser doch lieber am Schlagzeug sitzen, während in der Bandprobe dieser sich nach der DAW und einer dicken Tüte sehnt. Beim Hören von Tupac davon träumen, der nächste Dr. Dre zu werden, um in der anderen Sekunde bei Marc Acardipane davon zu sinnieren, vielleicht doch etwas in Richtung Hardcore Techno zu produzieren.

Folgen für die Gesellschaft[edit | edit source]

Egal ob man ein guter Sound-Designer oder ein 08/15 Loop-Pack und Preset Connoisseur ist: dem Publikum ist es scheißegal. Wer Dubai-Schokolade für 15 EUR pro Stück kauft oder Matscha-Latte mit Bio-Scheiße säuft, hört sich auch den kommerziellsten Schrott mit überhöhten Ticket-, Stellplatz- und Verpflegungskosten an.

Die moderne Technik ist Fluch und Segen. Während es den Produzent von lästigen Aufgaben befreit, werden Musiker vom Talent befreit. Der Künstler muss sich nicht mehr darum kümmern, den Gesang oder das Instrument gut zu beherrschen. Einfache Grundkenntnisse oder pure Mittelmäßigkeit sind ausreichend. Stattdessen können Instagram-Stories, Israel-Boykotts und Daydrinking priorisiert werden.
In den 90ern war das Produzieren eine Nische und der Produzent zu dieser Zeit war eine Mischung aus "Indie-Rock-Auskenner" und Nerd/Geek. Wer außerdem mit einem Fuß zur Obdachlosigkeit stand, konnte sich keine teure Technik leisten und der Produzent war gezwungen, aus wenigen Mitteln möglichst brauchbares Zeug zu erschaffen. Jeder Trottel hatte dadurch seinen eigenen Sound. Heute kann jedes Hortkind mit einer gecrackten FL Studio Raubkopie und Youtube-Tutorials als Techno Producer bezeichnen und Plattformen wie Tik Tok und Instagram mit drittklassigen Uptempo Hardcore verschmutzen.
Jeder schaut die gleichen Tutorials, jeder verwendet die selben VSTi-Plugins, jeder hört den gleichen Schrott und ergo produzieren alle den gleichen Schrott. Wenn Sound-Design, Musiktheorie oder allgemeines Musikverständnis viel zu kompliziert ist, kann man außerdem fertig abgeschmischte, tonal-stimmige Sample-Packs kaufen, die den Produzent von der Bürde der Individualität und Originalität befreien. Warum zehn Stunden an einer einzelnen Kick herumbasteln, wenn im "SMALLCOX ULTIMATE HARDCORE TECHNO SAMPLE Pack Vol. 34" mehrere hundert Kicks zur Verfügung stehen.
Seit kurzer Zeit verwenden DAWs außerdem künstliche Intelligenz (KI). Das bedeutet noch weniger Arbeit und Zutun für Producer und Künstler. Möglicherweise ist bald das Bedienen einer DAW und das Einschalten des Kopfes nicht mehr notwendig.

Bekannte DAWs[edit | edit source]

  • Apple Unlogic Prolapse
  • Freebase
  • Disableton Live
  • RAPE
  • FL Studio - früher Fruity Loops. Das passte Kellogs offensichtlich überhaupt nicht.
  • Magix Shit Maker
  • Unreasonable
Courante.jpg
Musik

Vokalartisten: Britney Spears | Bob Marley | Diana Ross | Elvis Presley | Jimi Hendrix | Johnny Cash | Lady Gaga | Michael Jackson | Mike Rutherford | Roberto Blanco | Helene Fischer

Kapellen: ABBA | Rage Against The Machine | Scooter | Tokio Hotel | Die Woodys

Komponisten: Beethoven | Chopin | Johann Sebastian Bach | Johann Pachelbel | Richard Wagner | Mozart

Bedeutende Werke: Am Tag als Conny Kramer starb | Have a nice Mettbrötche | UnBooks:Rappen für Deppen | Symphonie für zwei elektrische Zahnbürsten und großes Orchester

Stilrichtungen: Electronic Body Music | Hip Hop | Indie Rock Auskenner | Jazz | Metal | Meteorismusmusik | Muzak | Prime-beat | Progressive Musik | Reggae | Techno | Volksmusik

Allgemeines: Digital Audio Workstation | Grand Prix der Volksmusik | MTV | Musiker | Straßenmusiker | Rapper