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Erklärungsversuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie man sieht, handelt es sich bei der Bezeichnung jetzt (lat. "nunc") für den momentan stattfindenden Augenblick um ein sogenanntes hexagonal fluktuierendes Paradoxon.

Ein jetzt ist weder eine Einheit zur Messung von Zeit, noch ein genau festgelegter Zeitpunkt. So könnte "im Hier und Jetzt leben" den Moment des Schreibens dieser Zeilen umfassen, aber auch die Sekunden des Lesens. Ebenso ist es möglich, sich mit dem Hier und Jetzt gegen frühere Sitten und Fehler abzugrenzen, was eher historisch wichtig ist. "jetzt" ist also ein permarepetatives Moment, das eigentlich immer stattfindet ohne eine Ausdehnung zu haben. Ebenso ist eine Wechselwirkung mit dem Jetzt nicht möglich.

Alltägliche Dissonanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der oft verwendete Satz "Jetzt reicht's!" führt häufig bei Anwendung auf intellektuell weiterentwickelte Lebensformen zu Missverständnissen, denn sobald dieser Satz ausgesprochen wurde ist diese Mahnung schon wieder vergangen und somit das Geschehene nicht mit auf den aktuellen Zeitpunkt zu übertragen. Es müsste also heissen "Ab jetzt reicht's!", wobei auch dies nicht vollkommen korrekt ist, denn der Zeitpunkt, ab dem diese Aussage des Satzes Gültigkeit besitzt, liegt schon nach dem eigentlichen Ereignis, welches zu diesem Satz geführt hat.

Ebenso verhält es sich mit Redewendungen wie "Jetzt gibbet uff die Fresse!" oder "Jetzt reiß' ich dir den Arsch auf, du Wichser!", da es unmöglich ist, die auf diese Aussagen folgenden Erwartungen zu erfüllen. In dem Moment, in dem sich das Gegenüber auf den angekündigten Fausthieb, respektive Arschaufriss, vorbereitet, verliert die Aussage schon ihre Gültigkeit, da jetzt bereits vorbei ist. Ein Ansatz zur Lösung dieses Problems bestünde in zeitgleicher Ankündigung während des bereits eingeleiteten Schlag-, bzw. Aufrissvorgangs. Jedoch ist noch unklar, ob das Jetzt bereits bei Beginn der Äußerung oder erst nach ihrem vollständigen Aussprechen vergangen ist. Es ist daher sehr schwer, den tatsächlich richtigen Zeitpunkt für die gewählte Aktion zu finden.

Diese Beispiele verdeutlichen, dass das Wort jetzt in unserer realen Welt zwar existiert, aber nie angewandt werden kann.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]