Kultur: Unterschied zwischen den Versionen

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===Moral===
Irgendwann kam [[Gott]], der vom Menschen seit Anbeginn seiner Kultur in den verschiedensten Formen verehrt und für alles, was das menschliche Fassungsvermögen überstieg verantwortlich gemacht wurde, auf die geniale Idee, eine Steintafel anfertigen zu lassen, auf der die [[Zehn Gebote]] eingraviert waren. Er war das ausufernde, hedonistische Treiben der Menschen sattleid und suchte einen Weg, der Menschheit ein moralisches Empfinden für '''GUT''' und '''BÖSE''' einzuhauchen. In diesen Geboten wurden grundlegende Verhaltensweisen des menschlichen Zusammenlebens proklamiert und wiesen den Menschen fortan den moralisch-ethisch rechten Weg.<br>
Diese Gebote haben sich bis heute gehalten und werden von gläubigen Christen, aber auch von Atheisten, die den Wert dieser Gebote für dichsich erkannt haben, sittsam befolgt. Schwerkriminelle, [[Pädophilie|Pädophile]], Mörder, Diktatoren und andere Sünder haben sich aber noch nie an diese moralische ''Road-Map'' gehalten und leben weiterhin nach dem Motto: „Erlaubt ist, was gefällt, bereichert, unterdrückt und die eigene Macht sichert.“
 
===Schichtenbildung===
 
===Sex und Fortpflanzung===
*Nahm sich der Urmensch noch die Freiheit, jede [[Frau]] zu begatten, die ihm [[fortpflanzung]]swürdig erschien, ist es heute Usus, um einen Sexualpartner zu werben und ihn so lange zu umgarnen, bis er oder sie zum Geschlechtsverkehr bereit ist. Menschen, denen die soziale Kompetenz für dieses Liebeswerben fehlt, behelfen sich mit der käuflichen Liebe, die seit vielen Jahrtausenden zu den kulturellen Errungenschaften der Menschheit gehört. Auch die früher übliche Polygamie, die heute im westlichen Kulturkreis als unmoralisch gilt, wurde durch die kulturelle Weiterentwicklung eingeschränkt und durch die langweilige Monogamie ersetzt, welche aber von vielen Menschen durch den heimlichen [[Seitensprung]] umgangen wird. In anderen Kulturkreisen wie dem Islam oder bei [[afrika]]nischen VölkerVölkern ist die Polygamie aber auch heute noch weit verbreitet, weshalb Angehörige dieser Kulturkreise von christlich orientierten Menschen immer noch als barbarisch und unzivilisiert tituliert werden.
 
*Die im Schöpfungsplan eigentlich nicht vorgesehen gleichgeschlechtliche Liebe hat sich mit der zunehmenden Kultivierung der Menschheit ausgebreitet und war schon bei den alten Griechen eine akzeptierte Form der Sexualität (hierbei taten es die Philosophen besonders gerne mit jungen Knaben). Auch im arabischen Raum ist die Homosexualität bis heute ein weitverbreitetes Phänomen, kann doch mit ihrer Hilfe das Verbot, keinen Sex vor der Ehe zu haben, wirkungsvoll umgangen werden. In westlichen Kulturkreisen ist es in bestimmen Gesellschaftsschichten absolut modern, schwul zu sein. Konservativ eingestellte Menschen sehen in dieser Form der Sexualität aber immer noch das Werk des Teufels und entwickeln geradezu psychotische Phobien gegenüber schwulen und lesbischen Menschen.
===Hygiene===
[[Bild:Schoenheitsideal2.jpg|thumb|left|200px|Die Kultivierung eines Schönheitsideals ist eine maßgebliche Errungenschaft der menschlichen Existenz.]]
*DenDer Gestank, den unsere Urahnen verströmt haben, muss die olfaktorische Hölle auf Erden gewesen sein. Bis in die Neuzeit galt Körperpflege und Hygiene als Privileg der oberen Gesellschaftsschichten, die es mit der Hygiene aber auch nicht so genau nahmen und versuchten, ihre körperlichen Ausdünstungen mit reichlich Parfum zu übertünchen, was eine lethale Vermischung von Gerüchen und Düften zur Folge hatte. Da aber alle gleichermaßen stanken, fiel die Geruchsbelastung keinem auf. Heute hingegen ist es in zivilisierten Kulturkreisen relativ üblich, sich jeden Tag zu waschen, Körperschweiß mit Deodorants zu bekämpfen und den Zähnen ihre tägliche Pflege angedeihen zu lassen. Überhaupt hat die äußere Erscheinung des Menschen mit den Jahrhunderten immens an Bedeutung gewonnen und die Verwirklichung des [[Schönheitsideal]]s stellt für viele Erdenbürger einen maßgeblichen Lebensinhalt dar.
 
===Züchtigung===
*Galt es lange Zeit als vollkommen normal, Kinder und Ehepartner körperlich zu züchtigen, sei es aus purer Lust an der Gewalt oder zu [[P.a.T.s.c.H|therapeutisch-erzieherischen Zwecken]], ist es heute üblich, relativ gewaltfrei mit Schutzbefohlenen bzw. PartnerInnen umzugehen und Erziehungsmaßnahmen eher durch den Einsatz psychischer Gewalt durchzusetzen. Es gibt aber immer noch Kulturkreise, wie z.B. [[Afrika]] und [[Neukölln]], in denen die Züchtigung der Ehefrau und der eigenen Kinder an der Tagesordnung ist und von ehrenvollen Mannsbildern mit Überzeugung ausgeübt wird. Manche Menschen haben die Züchtigung auch als sexuelle Spielart für sich entdeckt und betreiben lustvoll sadomasochistische Praktiken zum Behufe des Lustgewinns.
 
===Ernährung===
[[Bild:Jaeger2.jpg|thumb|right|200px|Die Esskultur innerhalb eines Kulturkreises kann beizeiten bedenkliche Speisen hervorbringen.]]
*Jagte man [[früher]] Beutetiere durchs unkultivierte Land und verspeiste diese noch roh am Ort der Schlachtung, essen die meisten Menschen heute aufrecht an einem Tisch sitzend mit Messer und Gabel oder Stäbchen die aufwendigaufwändig zubereiteten Speisen. Früher richtete sich die Kalorienaufnahme nach den Bedürfnissen des Körpers, heute isst der Mensch oftmals so viel, wie in seinen verfetten Körper hineinpasst, da die Esskultur neben der reinen Lebenserhaltung auch einen großen sozialen bzw. hedonistischen Stellenwert innerhalb des menschlichen Daseins einnimmt. Auch werden Tiere heute nicht mehr in der Wildnis [[Jagd|gejagt]], sondern dem Menschen mithilfe der industriellen [[Massentierhaltung]] mundgerecht und in Plastik verpackt in den Supermarkt geliefert.
 
===Psychotrope Substanzen===
 
== Kunst und Kultur ==
Neben den rein zivilisatorischen, lebensverbessernden Maßnahmen entwickelte der Mensch schon früh den Drang zur Gestaltung von Kunstwerken, die anfänglich in keinster Weise der Unterhaltung dienten, sondern rein funktionale Zwecke erfüllten. Angefangen über die kunstvollen Höhlenmalereien der Urvölker entwickelte sich die Kunst über die Jahrtausende in immer rasanterem Tempo und führte auf dem Weg zu vielen kulturellen Verwerfungen wie [[Tokio Hotel]], den [[Wildecker Herzbuben]], [[Heino]], [[Dieter Bohlen]] und der [[Aktionskunst]] aber auch zu kulturellen Meisterleistungen wie dendem Bau der Pyramiden, der Erschaffung literarischer Meisterwerke, der Ausprägung der [[Bildende Kunst|bildenden Kunst]] und bedeutender Meisterwerke wie [[Das Trauma der Vernunft gebiert Ungeheures]] sowie der Entwicklung der [[Musiker|Kunstmusik]].<br>
In diesem [[Sinn]]e versuchte [[Joseph Beuys]] gemäß seines ''erweiterten Kunstbegriffs'' [[Kunst]] und '''Kultur''' zu vereinen, indem er ranzige Fettecken in Museen ausstellen lies und dadurch demonstrierte, dass auch Dinge des alltäglichen Lebens das Zeug zum Kunstwerk haben und letzendlich kein Unterschied zwischen Kunst und Kultur besteht.
 
===Medien(un)kultur===
In der heutigen Zeit hat die [[Fernsehen|Fernseh]]- und Medienkultur die künstlerische Kultur weitestgehend abgelöst. Gewisse Eliten verbringen einen Teil ihrer Freizeit zwar immer noch in Konzerthäusern, Theatern und Museen oder lesen gelegentlich ein intellektuell anspruchsvolles Buch, doch das Gros der Gesellschaft verblödet vor dem Fernseher und konsumiert passiv die ihnen verabreichten medialen Überdosen, wodurch sich die Relevanz der schönen und bildenden Künste zunehmend im medialen [[Nichts]] auflöst und die Gesellschaft sich insgesamt zurückentwickelt.
 
== Siehe auch ==
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