Alkoholismus: Unterschied zwischen den Versionen
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→Die Lüge und der Selbstbetrug
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===Die Lüge und der Selbstbetrug===
Die [[Lüge]] ist des Alkoholikers bester Freund und ist ausschließlich durch die [[Selektive Wahrnehmung]] des Kampftrinkers motiviert. Da die Beschaffung und der Konsum von Alkohol in den Mittelpunkt des täglichen Lebens rückt, wird der Alkoholiker alles versuchen, sich und seine besorgten Mitmenschen davon zu überzeugen, dass man „alles im Griff“ und „kein Problem“ mit [[Alkohol]] habe, auch wenn er selber schon lange spürt, dass er ohne seinen besten Freund zu nichts mehr in der Lage ist. Begriffe wie Moral und Aufrichtigkeit lösen sich mit dem langsamen Absturz des Trinkers zunehmend auf und weichen einer degenerierten, verlogenen Persönlichkeit, deren einziges Ziel die Vertuschung der Sucht ist.<br>
Viele Trinker beginnen damit, sich Alkoholdepots in ihrem häuslichen Umfeld oder am Arbeitsplatz einzurichten, damit immer ein Schlückchen griffbereit ist und die gefürchteten Entzugssymptome gar nicht erst auftreten können. Um die nicht zu vermeidende Alkoholfahne abzumildern, wird der geübte Spiegeltrinker immer ein Päckchen starker Pfefferminzbonbons bei sich führen, die er nach jedem größeren Schluck aus dem Büroflachmann zu lutschen beginnt. Das vertreibt den Alkoholgestank zwar nur geringfügig, gibt aber dem Säufer ein besseres Gefühl, obwohl die Mischung aus Pfefferminzbonbons und Doppelkorn bei weitem auffälliger ist
===Neurologie===
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