Armut: Unterschied zwischen den Versionen

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11 Bytes hinzugefügt ,  10. September 2010
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==Das Definitionsproblem==
Es soll materiell arme Menschen geben, die ein relativ glückliches Leben führen, da ihr geistiger Reichtum die Unbillen der materiellen Armut mehr als kompensiert. Andererseits ist das [[Trottel|gewisse Maß an geistiger Armut]] durchaus nützlich, wenn es darum geht, die missliche Lage, in der man sich befindet, zu ignorieren und auf diese Art und Weise zu Zufriedenheitinnerer Ausgeglichenheit zu gelangen. Weiterhin existieren materiell reiche Menschen, die ein perspektivloses, langweiliges Leben führen, da sie sich nur mit dem Anhäufen von Materie beschäftigen und ihr Geist dabei völlig verkümmert. [[Hartz IV]]-X-Opfer in Deutschland mögen mit ihrer Situation unzufrieden sein, wenn sie aber nur einen Tag mit einem Wanderarbeiter aus Schanghai tauschen müssten, würde ihnen bewusst, wie gut es ihnen – in materieller Hinsicht relativ betrachtet – ergeht. Jedoch offenbart speziell dieser Vergleich das Problem, dass Zufriedenheit – zumindest beim geistig reichen Menschen – von innen heraus kommt und nicht etwa das Ergebnis der in Deutschland so populären wie [[Populismus|populistischen]] Neid- und Mitleidsdebatten sein kann. Ein Bettelmönch aus Tibet, der nichts besitzt außer seiner Kutte und der Gebetsmala um seinen Hals, kann daher auch ein sehr viel erfüllteres Leben führen, als der steinreiche Vorstandsvorsitzende der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] [[Josef Ackermann|Joseph Panzerschrank]], der sich sein Leben lang nur um Zahlen kümmert und dabei vollständig aus den Augen verliert, was für Werte es auf dieser Erde eventuell sonst noch geben könnte.
 
==Redewendungen und Zitate==
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