Alkoholismus: Unterschied zwischen den Versionen

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Keine Änderung der Größe ,  11. März 2007
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Bei trockenen Alkoholikern sind häufig Suchtverlagerungen zu beobachten, die in neue Abhängigkeiten und [[Teufelskreis]]e münden können. So substituieren nicht wenige Ex-Trinker den Alkohol duch [[Marihuana]], da sie glauben, diese [[Droge]] wäre weniger bedenklich und würde keinen körperlich-geistigen Verfall mit sich ziehen oder sie entdecken die wohltuend-entspannende Wirkung von Schlaftabletten, [[Psychopharmaka]] und Anti-Depressiva. Andere Alkoholiker verlagern ihren Suchtdruck auf Suchtstoffe wie Nikotin, Koffein oder stopfen tonnenweise Schokolade und [[Fast Food]] in sich hinein, um ihre Gier zu befriedigen.
 
Besonders der offene Umgang mit ihrer Krankheit fällt vielen trockenen Alkoholikern schwer und bei Feiern und Festen stehen sie betreten mit einem Glas MinaralwasserMineralwasser in der Ecke und beobachten neiderfüllt das hedonistische Treiben ihrer Mitmenschen. Auf die Frage, „warum man denn nichts trinke“, greifen die Alkoholiker auf die ihnen so vetraute Strategie der überzeugenden Lüge zurück und stammeln etwas wie: „Es schmeckt mir nicht“ oder „Mein Arzt hat mir das verboten“ statt beherzt zu ihrer krankheitsbedingten Abstinenz zu stehen und den obligatorischen Spott der Trinkenden auszuhalten.
 
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