Ruhm: Unterschied zwischen den Versionen

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31 Bytes hinzugefügt ,  27. November 2007
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AdW 47/07 - der Pokal geht an an Ruhm
K (AdW 47/07 - der Pokal geht an an Ruhm)
Wie jedes andere Lebensmittel muss auch der Ruhm maßvoll genossen werden, um seine wohltuende Wirkung zu entfalten. Ruhm stärkt das allgemeine Wohlbefinden, führt zu einer Straffung des Selbstbewusstseins und löst die Ausschüttung von Glückshormonen im menschlichen Organismus aus, die auf Dauer süchtig machen kann. Hohe Überdosen an Ruhm führen unweigerlich zu krankhafter [[Selbstüberschätzung]], [[Selektive Wahrnehmung|selektiver Wahrnehmung]] und machen den Berühmten süchtig nach immer höheren Ruhmgaben. Versiegt der Nachschub an Ruhm, fallen die ehemals Ruhmvollen in ein tiefes seelisches Loch, was nicht selten mit dem [[Suizid]] endet, da der Ruhmsüchtige eine schmachvolle Existenz als ganz normaler Bürger nicht erträgt und letztendlich daran zerbricht.<br>
Berühmte Menschen haben auch Probleme damit, echte Freundschaften dauerhaft aufrechtzuerhalten, da es ihnen schwerfällt, die vielen falschen, durch den Ruhm wie Motten vom Licht angezogenen Freunde von den wenigen echten Freunden zu unterscheiden, die den Ruhmvollen auch schätzen würden, wäre er ein ganz normaler Mensch ohne besondere Talente oder Errungenschaften. Deshalb [[Einsamkeit|vereinsamen]] viele Berühmtheiten mit der Zeit, besonders wenn ihr Ruhm verblasst und sich kein Reporter, kein [[Paparazzo]], kein Fernsehsender, kein Kunstsammler, keine [[Radio]]station, kein [[Groupie]] und keine Zeitung mehr für sie interessiert.
 
{{Artikel der Woche|47/2007}}
 
[[Kategorie:Lebensmittel]]

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