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[[Bild:Bodybuilder.jpg|right|thumb|220px|Ein paar Jahre in der Muckibude, ein wenig Anabolika und es macht: '''Plopp!''']]
Muckibuden tragen so sinfällige Namen wie ''"Muskelkater"'' oder ''"Rudis Folterkammer"'' und sind meistens in Hinterhöfen oder Souterrains versteckt. Das Ambiente ist ein wenig schmuddelig, auf dem Tresen im Eingangsbereich stehen Aschenbecher und die Gäste werden mit House- und Technogestampfe dauerbeschallt. Der Inhaber ist meistens irgendwie mit der lokalen [[Mafia]] verbandelt und betreibt sein Geschäft oft nur aus Gründen der [[Geldwäsche]]. Unter dem Tresen verkauft der Betreiber auch gerne [[Polen|polnische]] Zigaretten, Anabolika, Plagiate aller Art aus [[China|chinesischer]] Produktion und gecrackte Premiere-Receiver, die er für einen Bruchteil des Orginalpreises an seine finanzschwache Kundschaft weitergibt.
[[Bild:Musclesuit.jpg|left|thumb|220px|Preisgünstige und zeitsparende Alternative zur Fitnessstudio-Mitgliedschaft]]
Die Klientel setzt sich aus vom übermäßigen Anabolikakonsum gezeichneten Muskelmännern in Muskel T-Shirts und sonnenbankgegrillten Thekenschlampen zusammen, die zwischen ihren Trainingssätzen gerne mal ein Piccolöchen schlürfen und eine Marlboro light rauchen. Diese Studios haben oft nur wenig Platz und im komplett verspiegelten Freihantelraum quälen sich die meisten [[Body-Builder]] unter lautem - an die Folterkammern von Abu Ghraib erinnerndes - Gestöhne an den verrosteten Lang- und Kurzhanteln. Die Lautstärke der Folterschreie korreliert dabei mit der Anzahl der anwesenden weiblichen Personen. Dialoge wie: ''Ey Alder check mal ab, Bauch kommt, Arsch kommt, Bizeps krass fett - voll geil ey!!'' sind an der Tagesordnung und einige der besonders trainierten Muskelberge entblößen ihre Oberkörper vor den Spiegeln und überprüfen unter den lüsternen Blicken der Thekenschlampen die Schwellung ihres achten Bauchmuskels, der fast so dick wie ihr Oberschenkel daherkommt.
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