Bitcoin
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SYSTEMATIK | |||
Klasse | Vögel (Aves) | ||
Ordnung | Regenpfeiferartige (Charadriiformes) | ||
Familie | Kryptenvögel (Cryptia) | ||
Gatung | Lunde (Fratercula) | ||
Art | schwarzer Goldschopflund | ||
Wissenschaftlicher Name | Fratercula cirrhata (Pallas, 1769) |
Der Bitcoin oder auch schwarzer Goldschopflund (Fratercula cirrhata cryptia) ist ein mittelkleiner Vogel aus der Familie der Kryptennvögel. Er kommt weltweit vor und bevorzugt dezentrale Siedlungsgebiete. Aufgrund seines scheuen Verhaltens und seiner geringen Größe ist der Bitcoin in freier Wildbahn nur selten zu beobachten.
Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der flugfähige Kurzflügler erreicht eine Körperlänge von 18 Millimeter und wiegt etwa 81 Gramm. Der goldgelbe Schnabel, wie auch der schneeweiße Schwanz sind sehr klein und schmal gehalten. Das Gefieder ist glänzend und reicht von schwarzmeliert bis goldpunktierten Mustern. Rumpf und Kopf sind sehr flach gehalten und betragen teilweise nur wenige Millimeter.
Lautäußerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die hellen stakkatoartigen Rufe des Bitcoin „bitt…bitt“ oder „bitt...bitt...bitt“ verhalfen ihm zu seinem Namen. Sie werden gelegentlich einzeln, meist aber mit kurzen Pausen und scheinbar in endlosen Ketten hintereinander geäußert. Forscher vermuten hier eine Art morseartiges Binärsystem (die sogenannten Blockchain), wobei zweimal "bitt" für die 0 steht und dreimal "bitt" für die 1.
Ernährung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptsächlich ernährt sich der Bitcoin von abgestorbenen Gräser- oder Getreidehalmen. Der immense Strohverbrauch des relativ kleinen Vogels lässt Forscher immer wieder rätseln. Der sehr hohe Energiebedarf wird hierbei oft mit dem sogenannten Mining (s.u.) in Verbindung gebracht. Durch die sehr hohe CO2-Abgabe der Tiere und die dadurch verursachte Sauerstoffverdrängung in den Bruthöhlen kommt es immer wieder zum Sterben einzelner Brutpaare. Forscher vermuten hier eine Art Schutzsystem gegenüber eindringenden Raubtieren, die in der Regel noch vor dem Bitcoin dem Erstickungstod erliegen.
Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Bitcoin ist ein typischer Höhlenbrüter. Einzigartig hierbei ist das sehr aufwendige Anlegen großer unterirdischer Höhlensysteme (Mining). Je tiefer und verzweigter diese Syteme sind, desto höher ist die Anzahl der Nachkommen. Das Weibchen ist in der Lage ganzjährig Eier zu legen. Die Brutzeit ist enorm lang und nach neueren Forschungen scheint sie mit jeder kommenden Population zu steigen. Nachdem die Jungen die Schale durchbrochen haben, werden sie vom Elterntier ähnlich einem Ritual aus der Eischale geschöpft. Nach nur wenigen Tagen erlernen die Jungtiere in Begleitung der Eltern das Mining und sind nach ca. 6 Wochen in der Lage selbst für Nachwuchs zu sorgen.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Nakamoto, Satoshi: The Early Bird Mining The Worm. Tokyo 2008
- Sielmann, Heinz: Bitcoin, Blockchain And Mining, wie ein kleiner Vogel die Welt erobert, München 2010
- Maiwald, Armin: Der unmögliche Vogel und die Maus. Kinderbuchverlag Köln 2017
Artikel der Woche 50/2017
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Artikel des Monats Dezember 2017
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