Journalist

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Die Journalist ist eine List, die meist von Schreiberlingen für billige Journale angewendet wird. Die Methode nennt sich Journalismus und besteht aus einer möglichst reißerischen Schlagzeile, die völlig missverstanden werden soll und damit das Gebot von dem Zusammenhang zwischen Überschrift und durch Fakten belegtem Artikelinhalt legal verletzt. Diese List hat nur ein Ziel: möglichst viele Leser zum Anklicken des Artikels zu animieren (oder zum Kauf der Print-Ausgabe zu überreden) und damit den Schreiberling gegenüber seinem Dienstherrn, dem Verleger, aufzuwerten. Denn jeder Leser (auch der, der etwas Anderes in dem Artikel erwartet hat) sieht die Werbung links, rechts, unten und dazwischen und leistet so einen Beitrag zu den Werbeeinnahmen des Journals.

Häufige Anwendungsfälle sind eine in der Überschrift genannte reißerische Frage die aber im Inhalt des darunter stehenden Artikels nicht beantwortet wird. Ein weiterer beliebter Anwendungsfall ist (vor allem in der BILD-Zeitung) als Schlagzeile: „Jetzt spricht xxx…“ (xxx steht hier für einen xxx-beliebigen Protagonisten, der nichts gesehen und zum Thema nichts zu sagen hat.) Gern angewendet werden auch angeblich repräsentative Umfragen, die allerdings nur in einem bestimmten Milieu durchgeführt werden um auch die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. (Denn wenn man ein Moor trockenlegen möchte, sollte man nicht die Frösche befragen!)

Zum Glück sind solche Extremfälle, in welchen direkt gelogen und gefälscht wird, ausschließlich um die Haltung des Journalisten („Wir sind Guuut!“) zu demonstrieren, recht selten. Denn die dadurch für den Lügner und Fälscher entstandenen Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Schreiberlingen werden durch diese meist geneidet und führen dann zu eigenen Recherchen, nur um diesen Fälscher zu überführen. (Immerhin erhielt Claas Relotius für seine Fälschungen insgesamt 19 Auszeichnungen im Journalismus.)