Käsereibe

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„Hättest du was dagegen, wenn ich mal an deiner Käse reibe?“

~ Charmeur zu seiner Angebeteten


Die Käsereibe gehört neben dem Jägerzaun zu den praktischsten Erfindungen, die das jahrtausendelange Dahinvegetieren der Menschheit auf dem blauen Planeten hervorgebracht hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon unsere Vorfahren benutzten Käsereiben. Ausgrabungen im Wuppertal belegen, dass der Neandertaler seine Mammutravioli mit Rohmilchkäse überrieb und dazu Reibevorrichtungen aus Stein benutzte, in die er viele kleine Löcher bohrte, welche durch einen speziellen Schleifvorgang geschärft wurden, sodass der damals noch sehr harte Rohmilchkäse in feinste Partikel zerrieben werden konnte. Später entdeckten die Urmenschen, dass man mit dieser Reibe auch Fingernägel und sonstige Hornschichten vom überwucherten Körper entfernen konnte. Insofern war die Erfindung der Käsereibe eine maßgebliche Voraussetzung für die Entwicklung der Haute Cuisine und der Körperhygiene.

Beschaffenheit und Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Käsereibe von AEG

Es gibt multifunktionale Reiben aus Metall, Käsehobel und klassische Käsereiben, wie man sie bei seinem Lieblingsitaliener vorfindet. Eine mit scharfen Litzen versehene Ebene aus Metall ist mit zwei Griffen aus Holz oder Plastik versehen, um die Litzenfläche während des Hobelvorgangs in einer statisch günstigen Position halten zu können. Der Käse wird in einem 55°-Winkel auf der Litzenfläche aufgelegt und dann wird mit einem Druck von 2 - 3 Bar stetig gehobelt, bis der Käse in kleine, mundgerechte Späne zerfallen ist.

In Haushalten, die überwiegend oder gänzlich von staatlichen Transferleistungen leben, hat sich die Käsereibe inzwischen als primäres multifunktionales Werkzeug durchsetzen können. Mit ihr werden sowohl Haare und Nägel geschnitten sowie überflüssige Hornschichten von Füßen entfernt, als auch der Aldi-Industriekäse über die Dosenravioli oder Paprikachips gehobelt. Das eingesparte Geld für Nagel- und Hornscheren kann somit sinnvoller in Zigaretten, Videothekengebühren und Alkohol investiert werden.

Gefahrenhinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wird während des Reibevorgangs zu viel Druck auf den Käse ausgeübt, kann es zu einem Abrutschen kommen, mit der Gefahr, dass die Finger des Reibenden mit auf die Litzenfläche gelangen. So wurden schon ganze Fingerkuppen auf Spaghettis und anderen Teigwaren verteilt, was der Bekömmlichkeit der Speisen allerdings nicht nur abträglich war. Daher empfiehlt es sich, beim Käsereiben speziell dafür angefertigte Käsereibschutzhandschuhe zu verwenden, die man inzwischen in jedem Haushaltswarengeschäft hinterhergeworfen bekommt.