Laberlachs

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Der Laberlachs ist eine relativ kleine Lachssorte. Ein ausgewachsenes Tier ist meist nicht größer als 50 Zentimeter von der Schnauze bis zum Schwanz und wiegt etwa sieben Kilogramm, wobei die Weibchen geringfügig größer und schwerer sind. Auffällig ist der leuchtend rote Kopf mit dem hakenförmigen Schnabel, der eher an Papageien als an Lachse erinnert.

Verhalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Laberlachs ist ein geselliges Tier. Für gewöhnlich trifft man Gruppen von drei bis zwölf Individuen, es wird jedoch auch von Schwärmen von weit über hundert Tieren berichtet. Diese Gruppen bleiben in ihrer Zusammensetzung normalerweise gleich, wobei die Tiere sich desöfteren trennen und nach einigen Tagen wieder zusammenfinden.

Eine Besonderheit des Laberlachses ist seine namensgebende Angewohnheit, Laute von sich zu geben, die der menschlichen Sprache täuschend ähnlich sind. Anders als der Papagei ahmt der Laberlachs weniger Geräusche nach, die er einmal gehört hat, sondern er "erfindet" das, was er von sich gibt. Ob dies wirklich der Kommunikation dient oder einem anderen Zweck, konnten Wissenschaftler bis heute nicht feststellen.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Laberlachs lebt ausschließlich im Redefluss, einem kleinen Seitenfluss der Oder. Man schätzt, dass es noch rund 20.000 Exemplare gibt. Früher war der Laberlachs etwas häufiger, doch gab es nach aktuellem Forschungsstand nie Laberlachse außerhalb des Redeflusses. Die Gründe dafür sind unklar.

Sämtliche Versuche, Laberlachse außerhalb des Redeflusses zu halten, scheiterten. Ein Laberlachs, der aus dem gewohnten Lebensraum in andere, äußerlich vergleichbare Gewässer gebracht wird, stirbt bereits nach wenigen Tagen.

Sonstige Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis vor kurzem wurde der Laberlachs wegen seiner Seltenheit (er kommt ja wie gesagt nur in einem einzigen Fluss vor) und wegen seines seltsam unangenehmen Geschmacks international als Delikatesse geschätzt. Ein Pfund Laberlachsfilet erzielte Preise in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Somit war das Laberlachsgeschäft für die Bewohner der Gegend um den Redefluss äußerst lukrativ.

Doch in jüngster Zeit wurde das Fangen von Laberlachsen vollständig verboten, nachdem ein Schwabe behauptet hatte, die Laberlachse zu verstehen und sogar Gespräche mit ihnen führen zu können. Da der Laberlachs somit über eine mit dem Menschen vergleichbare Intelligenz verfügen müsste, konnten grüne Spinner und Tierschützer die Menschenrechte für ihn geltend machen. Damit wäre das Töten eines Laberlachses Mord, das gezielte Fangen von Laberlachsen genau genommen sogar Völkermord und wurde sofort eingestellt. Für die Laberlachsfischer stellt dies natürlich den finanziellen Ruin dar, aber falls der Laberlachs tatsächlich zum intelligenten Denken befähigt ist, wären die Turbulenzen in der Welt der Wissenschaft und Philosophie gewaltig. Allerdings konnten bis jetzt die Aussagen des Schwaben, der als "Laberlachsflüsterer" durch die Medien ging, von keinem anerkannten Wissenschaftler bestätigt werden.