Marco Polo

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Marco Polo ist ein venezianisches Multitalent. Er erfand nicht nur den Reiseführer und eine neue Sportart sondern nebenbei auch noch ein Kleidungsstück und ein Auto. Allerdings war er ziemlich eingebildet und benannte diese Erfindungen nach sich selbst. Dadurch kommt es immer wieder zu unangenehmen Verwechslungen.

Reise[edit | edit source]

Als er sonst nichts zu tun hatte, machte er sich auf die Reise und zwar auf dem Pferd, der Depp. So konnte er, nach unendlichen Strapazen und dem Verbrauch einiger Pferde, das Land seiner Träume erreichen. Dort überzeugte er die Chinesen vom Vorteil der Globalisierung. Nachdem Kublai Khan seinen honorigen Gast überaus freundlich empfangen hatte, konnte sich jener nicht die listige Frage verkneifen, wie breit denn eigentlich eine europäische Straße sei. Der Venezianer, nichts Böses ahnend, antwortete: Für zwei einander begegnende Polos muss es reichen. Woraufhin China zunächst die Autobahn erfand und sie in exponierter Weise als "Chinesische Mauer" plagiierte, auf der sich genau 2 Polos (bei gegebener Rücksichtnahme) begegnen können, ohne aneinander vorbeizufahren. Anschließend stellten sie von Autos, Kleidungsstücken und Sportarten ebenfalls Plagiate her, verkauften sie in der ganzen Welt und wurden stinkreich. Deshalb konnten sie Marco gut leiden, hielten ihn jedoch für einen Trottel. Aus diesem Grund befahlen sie ihm, kreuz und quer durch China zu reisen, was er auch gerne tat. Unterwegs traf er Menschen, die rohes Schweinefleisch mit Sojasoße und Knoblauch aßen - heute eine Spezialität in jedem Asia Imbiss. Außerdem berichtete er später, er habe in einer Stadt eine gut funktionierende Waffenherstellung und in einer anderen riesigen Warenmengen gesehen, die per Schiff umgeschlagen wurden. Beides ist auch im heutigen China noch vereinzelt zu beobachten.

Legendenbildung[edit | edit source]

Marco konnte ziemlich gut stricken, deshalb kümmerte er sich nach seiner Rückkehr um die Erstellung seines Reiseberichts. Zwar waren nervige Verwandte bereits vor ihm nach China gereist, was er jedoch nicht zur Kenntnis nehmen wollte. Bis zu seinem Lebensende tat er immer wieder so, als ob er die Autobahn nach China entdeckt hätte. Personen, die seinen Reisebericht in Frage stellten, nervte er stundenlang mit Erzählungen über seine Heldentaten und seinen immensen Reichtum. Dies war für seine Nachbarn irgendwann so belastend, dass sie Marco in den Krieg mit Genua schickten. Dabei stellte er sich allerdings ziemlich dämlich an, sodass er in Gefangenschaft kam. Auch hier quasselte er seinen Mitgefangenen die Ohren voll, wodurch sein Wärter ihn zum Folterknecht beförderte. Nachdem jedoch alle Gefangenen bei der Folter starben, wurde Marco zum Dank freigelassen.

Nachwirkungen seiner Reise[edit | edit source]

Heute hat China eine Autobahn, eine Bahnlinie und einen Binnenkanal nach Europa und Amerika in Betrieb. Darauf können allerlei Waren hin- und herfahren. China schickt tolle Dinge, wie Fächer, Plastiklatschen und winkende Katzen nach Europa wofür sie von uns Plastikmüll erhalten. Ein fairer Tausch, wie jedes Kind weiß.

Ergebnisse der Marco-Polo-Forschung[edit | edit source]

Die meisten Forscher hielten die Ermittlung des Wahrheitsgehalts seiner Berichte für so sterbenslangweilig, dass sie lieber Fernsehfilme über sein Leben produzierte. Darin konnten sie jeden Schweinkram hineininterpretieren, der ihnen einfiel und mussten sich nicht um Wahrheitsgehalt, Realismus und Detailtreue kümmern. Eine gute Taktik, die zudem auch viel besser bezahlt wird.

Kontroverse
Häufig wird behauptet, Marco Polo wäre der erste Tourist gewesen, der sich in ein fremdes Land aufmachte um sich dort ein wenig umzuschauen. Dies wird jedoch heutzutage von vielen vehement bestritten. Vor allem deshalb, weil Marco Polo, nicht wie heutige Touristen, in weißen Socken und Badelatschen unterwegs war, durch raffgierige Cafébesitzer übers Ohr gehauen und am helllichten Tag am Strand ausgeraubt wurde.

Zitate[edit | edit source]

  • "Äh, jetzt rechts oder links?" - Marco Polo, auf Reisen
  • "Watt wollt ihr denn hier?" - Kublai Khan, gastfreundlich

Literatur[edit | edit source]

  • Ming Li und Walter Ulbricht: Vom Bauen einer Mauer und ihrer jahrzehntelangen Verteidigung - Mauerverlag - ISBN 978-3414824028
  • Baedeker, Karl: Wie man richtige Reiseführer verfasst - DuMont - ISBN 978-3829727303

Siehe auch[edit | edit source]