UnNews:Spannende Wahlen in Kuba: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Fidel c.JPG|right|thumb|350px|Wahltage sind für Kubaner ein Volksfest. Im Bild die Bodyguards des Staatschefs, die mit ihren ausgefuchsten Tarntechniken jeden konterrevolutionären Aufrührer hinters Licht führen.]]
{{UnNews-Angaben-1O|Havanna|Kuba|20.01.2008}} Das Musterland Kuba hat dem dekadenten Westen einmal mehr eine Lektion in Sachen [[Demokratie]] erteilt. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag herrschte von Anfang bis Ende eine ungeheure Spannung. Die Kubaner hatten die Wahl zwischen 614 Kandidaten für die 614 Sitze des Parlaments. Das liegt daran, dass Kuba eines der wenigen Ländern ist, die als StaatsfprmStaatsform die so genannte [[lupenreine Demokratie]] praktizieren (siehe auch [[Russland]]). Die kubanischen Wahlen waren so lupenrein, dass man schon vor dam Öffnen der Wahllokale die Sieger erkennen konnte. Die Auszählung der Stimmen dauerte trotzdem bis tief in die Nacht, wie bei lupenreinen Demokratien so üblich. Ein Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor, abgesehen von dem, das einige kubanische Medien vorgestern veröffentlichten. Die Hochrechnungen der zahlreichen Fernsehstationen deuteten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin.
 
Staatschef [[Fidel Castro]] erschien am Vormittag federnden Schrittes im Wahllokal, nachdem er seinen gewohnten morgendlichen Halbmarathon absolviert hatte, und überreichte dem Wahlleiter seinen Stimmzettel (und die ca. 500 Stimmzettel seiner Verwandten und Freunde). Anschließend begab er sich in den Stadtpark, um ein paar Bäume auszureißen, bevor er seinen üblichen 23stündigen Arbeitstag aufnahm. Auf die Frage von Journalisten, wie dieses Pensum eigentlich zu schaffen sei, erklärte Castro, der Verzicht aufs Rasieren schaffe eine Menge freie Zeit.
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