Potentiell-humoristische Exegese: Unterschied zwischen den Versionen

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Eng mit der Humorkritik verwoben ist der Methodenschritt der Intentionskritik - deshalb wird unter führenden Exegeten heiß diskutiert, ob nicht die Intentionskritik in der Abfolge der Methodenschritte eigentlich ''vor'' der Humorkritik kommen müsse, und somit als erster Methodenschritt zu gelten habe. Die Intentionskritik forscht - wie der Name schon sagt - nach der Intention des Autors. Warum bringt er genau an dieser Stelle Sarkasmus, Ironie, Galgenhumor, etc. ... ein? Was möchte er damit bezwecken?
Fraglich ist zum Beispiel noch die Einordnung von Ps 137,9: "''Glücklich ist, wer deine kleinen Kinder packt und am felsenFelsen zerschmettert!''". Humorkritisch eindeutig in den Bereich des Schwarzen Humores einzuordnen, bleibt die Intention offen. Vermutlich, so nehmen führende Exegeten an, wurde der Psalmbeter von den Kindern seines Nachbarn frühmorgens geweckt und hatte leider gerade keinen Fleischhammer zur Hand, um das Problem zu lösen. So entschloss er sich kurzum, sie zu verfluchen. Eindeutig nachgewiesen ist diese These jedoch noch nicht, obwohl sie breiten Konsens in der Forschung findet.
 
=== 4. Assimilation ===
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