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{{UnNews-Angaben-1O|Berlin|Deutschland|19.02.11}} Bislang ist Karl-Theodor [[Guttenberg]] (den Adelstitel hat er ja inzwischen abgelegt) vorwiegend als umtriebiger Minister und als gelegentlicher Redner im [[Bundestag]] öffentlich in Erscheinung getreten. Doch nun hat er auch seine schriftstellerische Ader entdeckt. Der aufgrund diverser Affären momentan stark unter Druck stehende Franke hat heute überraschend ein von ihn verfaßtes Buch vorgestellt, in welchem er seine Erlebnisse schildert, die er während diverser [[Afghanistan]]-Besuche sammeln konnte. Der Titel lautet: Kampf um Kabul.
Guttenberg: "Es wird höchste Zeit, dass die Leute hier in Deutschland erfahren, wie es in [[Afghanistan]] wirklich zugeht. Ein großes Epos über
In seinen frisch herausgegebenen Werk schildert Guttenberg mitreißend und spannend, wie er z.B. als Fahrer eines Tanklastzugs nur mit einer Machete bewaffnet einen [[Taliban]]überfall abwehrte oder wie er als Anführer einer kleinen verwegenen Schar eine ganze gegnerische Kompanie in die Flucht schlug.
Der Minister weiter: "Nun werden bestimmt wieder die Leute sagen, der Guttenberg, den kennen wir schon, der hat nur wieder alles irgendwo abgekupfert. Aber nichtsda. Von den insgesamt 489 Seiten stammen immerhin 32 aus meiner eigenen Feder. Und wo der bescheidene Rest herkommt, sag ich jetzt hier und heute in aller Öffentlichkeit, damit nicht wieder irgendein Gemecker aufkommt.
Am Interessantensten und am besten verwendbar waren aber die Kriegsschilderungen in diversen Feldpostbriefen, die in letzter Zeit auf meine Anweisung hin aussortiert und an mich weitergeleitet wurden. Die konnte ich textlich nahezu 1:1 übernehmen. Deshalb hier mein Tip an alle Soldatenmütter und -bräute: Blättern Sie einfach mal in meinem Buch, da finden Sie mit großer Sicherheit genau das, was Sie in den letzten Wochen und Monaten evtl. in Ihrem Briefkasten vermißt haben."
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