Alexander der Große: Unterschied zwischen den Versionen

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Als Alexanders Vater, König Philipp von [[Makedonien]], von der Schwangerschaft seiner Königin erfuhr, reiste er zum [[Hellseherei|Orakel von Delphi]], um es zu befragen. Dies war damals üblich, so ähnlich wie man heute eine Ausbildungsversicherung für den Nachwuchs abschließt oder wenigstens einen Kindergartenplatz organisiert, wollte man auch in der [[Antike]] bereits sicher sein, alles für die Zukunft seines Kindes getan zu haben. Philipp war allerdings ein rauer Geselle und begnügte sich nicht mit einem Tempelbesuch, sondern eroberte bei dieser Gelegenheit gleich ganz Griechenland. Das war vielleicht nicht ganz so üblich, aber auch nicht ungewöhnlich.
 
Das kriegerische Auftreten des Besuchers hinderte das Orakel nicht am Orakeln und es weissagte dem König, ihm würde ein Kind geboren. Da das Philipp aber schon wusste und deswegen - verständlicherweise erbost - Delphi niederbrennen und danach in der Absicht wieder aufbauen ließ, es erneut nach dem Kind zu fragen, wurden die [[Antike|antiken Seher]] vorsichtiger. Besonders nachdem Philipp explizit androhte, dass er, falls das Orakel ihm nichts Neues über sein Kind offenbaren würde, Delphi solange niederbrennen und wiederaufbauen würde, bis ihm die Lust, die Zeit oder das Holz ausgehe - so wie es damals wie heute noch makedonische Sitte ist. Trotz vergeblicher Versuche der geschäftstüchtigen thebanischen Steinmetze und Baumeister, die Priester von Delphi daran zu hindern, erklärte dassdas Orakel nun nicht nur, es würde Philipp ein [[Kind]] geboren [[Drama-Else|- nein! -]] es würde ihm ein Alexander geboren.
Zufrieden mit dieser Kunde zog Philipp wieder in sein nördliches Wildland zurück.
 
Als es dann schließlich so weit war und Alexander geboren wurde, war das welthistorische Ausmaß dieses Ereignisses offensichtlich, und [[Theodor Mommsen|J. G. Droysen]] begann sofort an seinem Werk ''Monumentale Biographien'' zu schreiben, in dem er stammelte: ''„Von hier und heute geht eine neue Geschichte der Weltepoche aus.“'' Er bezog sich hierbei auf die Moderne.
 
== Jugend ==
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