Golf: Unterschied zwischen den Versionen
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→Der Golfplatz
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Das Schlachtfeld besteht im Normalfall aus 18 Spielbahnen, die Löcher genannt werden. Dort muss der Ball gespielt werden. 18 Loch sind zwar eigentlich zu viel, sechs Bahnen würden auch reichen, aber im Zeitalter von höher, schneller, weiter fällt es den Platzarchitekten sichtlich schwer dem Golfer nicht die Zeit zu stehlen. Üblich ist eine Schlagvorgabe von 72 Schlägen, das wird ''Par'' genannt. Gelingt es diese Zahl zu erreichen, ist das respektabel. Eine Schlagzahl darunter lässt auf Professionalität schliessen. Eine Zahl darüber, am besten so 40, 50, 60 Schläge mehr ist das Ergebnis eines Hobbygolfers, der es ums Verrecken nicht kann, aber dafür gerne von der Frau flüchtet. Oder vorm Mann, es gibt auch Golferinnen. Pärchen sind recht selten, tauchen in letzter Zeit aber immer häufiger auf. Manche davon sind auch verheiratet. Es wäre sicher nicht ganz falsch, aber pubertär zu behaupten, dem Manne ginge es dabei nur ums [[Aufklärung kurz und schmerzlos|Einlochen]].
Der Platz besteht aus mehreren unterschiedlichen Teilen, die alle eine bestimmte Funktion haben. Meistens ist sie den Golfer in die Verzweiflung zu treiben, aber Probleme sind ja bekanntlich dazu da um von der Golfartikelindustrie gelöst und vom Spieler durch Erwerb entsprechend teurer Ausrüstung umgangen zu werden. Der Abschlagsplatz, genannt Tee, ist der markierte
Dem Abschlag in Richtung Loch, in welchem eine Fahne zur Markierung steckt, folgt das ''Fairway'' (gesprochen "Fährweh"). Fairway deswegen, weil dort der Rasen relativ kurz geschnitten wird, was den Schlag von diesem Untergrund wesentlich erleichtert. Links und rechts des Fairways befindet sich das ''Rough'' ("Raff"), ein hinterhältiges Stück [[Gras]], welches meist lang, ungepflegt und schlicht hinterhältig ist. Manchmal ist es gnädig und das Gewicht des Balles lässt das Gras leicht abknicken, was dem Ball eine Tee-ähnliche Erhöhung gibt, die ihn leichter treffbar macht. Aber das ist nur ganz ganz selten und nur auf teuren Plätzen. Meistens versinkt der Ball irgendwo in diesem Gemüse oder legt sich hinter eine kleine Grasinsel, deren Wurzelwerk so fest ist, dass sie lieber den Schläger brechen lässt als sich durchhauen zu lassen.
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