UnNews:Kai Hutzenlaub vertritt Joachim Gauck: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ochtruper [[Politiker|Bürgermeister]] Kai Hutzenlaub vertrat bei der offiziellen Feier zum Gedenken an den Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|2. Weltkrieges]] am Originalschauplatz des Geschehens in [[Polen]] den [[deutsch]]en [[Bundespräsident]]en [[Joachim Gauck]]. In Wieluń begann 1939 im Morgengrauen um 4:40 Uhr das Weltkriegsgrauen durch das erste [[Massenmörder|Massaker]] der deutschen [[Armee|Wehrmacht]] an der [[polnisch]]en Zivilbevölkerung, und zwar eines aus der [[Luft]] durch die deutsche [[Waffe|Luftwaffe]], damals befehligt von Wolfram von Richthofen unter Oberbefehl von [[Hermann Göring]]. Es war doppelt so verheerend wie der Angriff der Luftwaffe auf das [[englisch]]e ''Coventry'' im Jahr 1940, und selbst das war schon so schrecklich, dass ganz [[Großbritannien]] in [[Angst]] vor der deutschen Invasion verfiel, während die tapferen Polen ihr [[Polen]] niemals verloren gaben, von einzelnen opportunistischen antisemitischen Ausnahmen abgesehen, die sich den Deutschen v.a. als KZ-Aufseher andienten. Deutsche Bundespräsidenten zieren sich immer wieder, das Gedenken an das Grauen in Wieluń zu besuchen, weil frühere ergraute Bundespräsidenten selbst Wehrmachtsgraue waren, i.e. [[Heinrich Lübke|Lübke]], [[Walter Scheel|Scheel]], [[Richard von Weizsäcker|von Weizsäcker]], und [[Karl Carstens|Carstens]]. Dabei hat gerade dieser Luftangriff Symbolwert durch den Chef der berüchtigten "Legion Condor" von Richthofen, der bereits das Massaker von Guernica im spanischen Bürgerkrieg verantwortete. Es ist also keine Kulturnation, die des Weltkrieges nicht in [[:de:Wieluń|Wieluń]] gedenkt.
 
Da selbst [[Angela Merkel]] das Gedenken schnuppe war, kam auch "nur" der stellvertretende polnische Ministerpräsident Janusz Piechociński - für Hutzenlaub war dies bereits eine große [[Ehre]]. Die letzten Überlebenden des Grauens von Wieluń konnten nur darauf achten, dass die Feier nicht noch weiter abgewertet wurde durch modische Selbstübergießungen mit Eiswasser! Schließlich waren statt Vertretern des deutschen [[Bundestag]]es auch nur Vertreter des Ochtruper Jugendparlamentes angereist, und bei den Kids weiß man ja nie, was sie für Streiche [[Spielwiese|spiel]]en. Polnische Jugendliche fragten jedenfalls augenzwinkernd angesichts der Delegation aus der [[NRW|nordrhein-westfälischen]] Provinz, ob denn Polen damals von [[Deutschland]] oder [[Münster]]land überrannt wurde.
 
Unterdessen übte sich [[Joachim Gauck]] anderenorts im Weltkriegsgedenken mit einer Rede, die von ihrem Schreiber zu einer Bedeutungshöhe hochgekünstelt war, um auf Augenhöhe mit [[Wladimir Putin]]s östlicher Deutung die [[Geschichte]] westlich zu deuten, wie man sie bitteschön zu verstehen hat. Das war durchaus beachtlich, aber in Wieluń vermisste ihn keiner. Auch Gauck erwähnte den Ort des Beginns des zweiten Weltkrieges mit keiner Silbe.
Übrigens ohne Ochtrup wäre Deutschland heute nicht [[Weltmeister]], ist doch der größte Sohn der Stadt der ehemalige Jugendnationaltrainer Paul Schoman, kein Showman, sondern ein Macher, ein Meistermacher. Leistete in der Jugendnationalmannschaft ja schließlich die Vorarbeit für Jogi Löw und Hansi Flick. Sein noch aus der [[DDR]] stammender Schützling Toni Kroos schoss sogar zwei Tore im Halbfinale gegen [[Brasilien]] und war der Spielmacher!
 
Übrigens ohne Wieluńs Partnerstadt Ochtrup wäre Deutschland heute nicht [[Weltmeister]], ist doch der größte Sohn der Stadt der ehemalige Jugendnationaltrainer Paul Schoman, kein Showman, sondern ein Macher, ein Meistermacher. Leistete in der Jugendnationalmannschaft ja schließlich die Vorarbeit für Jogi Löw und Hansi Flick. Sein noch aus der [[DDR]] stammender Schützling Toni Kroos schoss sogar zwei Tore im Halbfinale gegen [[Brasilien]] und war der Spielmacher!
 
== Quellen ==
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