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Vor einer effizienten Bekämpfung der Warze erfolgt ein ausführliches Patientengespräch, die sogenannte Warzenbesprechung. Da alle Anwesenden, einschließlich der Warze, über die Problematik und die bevorstehende Therapie aufgeklärt werden, kommt es häufig unter den Beteiligten zu einem Sinneswandel und gegenseitigem Verständnis. Zuweilen ziehen sich Warzen daraufhin spontan zurück, häufig zur inneren Einkehr.
Sofern diese Besprechung keinen Sinneswandel herbeiführte, kommt häufigdann das [[Warzenschwein]] zum Einsatz. Allerdings hat dieses possierliche Tierchen keine gute Vergangenheit und deshalb auch keine Zukunft. Bereits seit den frühen 1980er Jahren ist der Einsatz von Warzenschweinen in der Behandlung von Warzen bekannt. Unglücklicherweise konnte das Warzenschwein nur unzureichend für diesen Zweck abgerichtet werden. Mitunter kam es zwar zu einer erfolgreichen Entfernung der Warze, allerdings unter Aufgabe umliegender, gesunder, nicht befallener Körperteile. Trotz des nahezu kostenneutralen Einsatzes der Tiere wurde von undankbaren Patienten häufig die gierige, unkontrollierbare Unmäßigkeit der Warzenschweine kritisiert. Auch aufgrund der Folgekosten für Erstversorgung, Amputation, Rehabilitation und Prothesen nahm man letztlich von dieser Behandlungsform Abstand. Die Fachliteratur bezeugt aber auch andere, glimpflich abgelaufene Fälle, in denen Patient und behandelnder Arzt gemeinsam das Tier nach erfolgreicher Warzenentfernung erlegten, aufbrachen, über dem offenen Feuer zubereiteten und verzehrten.
Weitere Therapieformen sind Vollamputation befallener Bereiche, Beträufeln der Warze mit [[Salzsäure]] oder gepflegtes Desinteresse.
==Vorbeugung==
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