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Die Stiftung testet Waren und Dienstleistungen auf ihren Schrott- und Nichtsnutzwert sowie ihre ökologische Bedenklichkeit und versucht, das Kaufverhalten des Konsumbürgers gezielt in die Irre zu leiten und die Produkthersteller zu schützen. Die potentiellen Käufer werden mit aufwendig betriebenen, pseudowissenschaftlichen Studien animiert, ihr Konsumverhalten an die [[marktwirtschaft]]lichen Erfordernisse der Hersteller anzupassen und ihren gesunden Menschenverstand auszuschalten. Desweiteren geht es bei der Stiftungsarbeit vornehmlich um eine nachhaltige Lenkung der [[Geld]]ströme in die richtigen Taschen und um eine wirkungsvolle Verunsicherung des Käufers bzgl. seiner Kaufentscheidungen.
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Die Organisation beschäftigt Marktforscher und pseudowissenschaftliche Mitarbeiter, die sie zu anonymen Testkäufen bzw. Dienstleistungstests quer durch die Republik schickt. Je nach der Höhe des vom Hersteller oder Dienstleistungsanbieter gezahlten Schmiergeldes fallen die Tests mehr oder weniger ausführlich aus. Es wird alles getestet, was die schmiergeldzahlenden Auftraggeber und Finanziers auf den freien Markt werfen wollen und die Testbereiche sind in folgende Bereiche gegliedert:
* Auto und Verkehr
===Produkte===▼
* Bordelle und Nutten
* Bauen und Unterfinanzieren
* Frisörsalons und Nagelstudios
* Unterhaltungselektronik und Pornovideos
* Bildung und Asoziales
* Computer und Telefon
* Essen und Trinken
* Psychopharmaka und [[Drogen]]
* Freizeit und Reise
* Geldanlage und Banken
* Gesundheit und dermatologische Massenvernichtungswaffen
* Haushaltsgeräte und Gartenzubehör
* Kinder und Familie
* Foltermethoden und Gefangenenmisshandlungen
* Steuern und Recht
* Umwelt und Energie
* Versicherung und Vorsorge
▲===Testverfahren für Produkte===
[[Bild:Unterschichtler.jpg|thumb|200px|right|Ein Tester am Morgen nach dem Suchtmitteltest.]]
*Besonders beliebt bei den Testern sind die Überprüfungen von [[Psychopharmaka|Arzneimitteln]], [[Alkohol]]ika und [[Bordell]]en. Entscheidend bei diesen Produkten ist nicht ihre Qualität bzw. [[Kohärenz]] mit dem Verbraucherschutzgesetz sondern ihre psychotrope Wirkung bzw. ihr Spaßfaktor. So schüttet sich der Tester z.B. bei der Überprüfung von [[Wódka]] Gorbatschov eine Literflasche des Gesöffs hinter die Binsen, schluckt noch eine Familienpackung [[Diacepam]] hinterher und wartet, was mit ihm passiert. Sollte er von der Wirkung des Getränks und den Tabletten zum [[Kotzen|Brechreiz]] animiert werden, einen massiven Filmriss erleiden und am nächsten Morgen zusätzlich noch einen ausgewachsenen [[Kater]] haben, bekommen beide Produkte das Prädikat '''SEHR GUT''' und der Tester eine Kiste Wódka Gorbatschov sowie die Diacepam-5-Monate-Wohlfühlpackung gratis.
*Kreditverträge werden nach einem ähnlichen Schema beurteilt und oft schon vor der eigentlichen Prüfung mit dem Prädikat '''SEHR GUT''' ausgezeichnet, da die Stiftung Warentest bei allen großen Kreditinstituten zinslose Kredite in beliebiger Höhe bekommt. Sollte dennoch einmal ein Kreditangebot überprüft werden, gilt auch hier die Prämisse des Anbieterschutzes und Kreditverträge mit langen Laufzeiten, exorbitanten Zinsen, unverschämt hohen Bearbeitungsgebühren und teuren Kreditausfallversicherungen werden am Besten bewertet.
===Testverfahren für Dienstleistungen===
*Bei der Überprüfung von Bordellen rücken die Tester meistens gleich mit einer ganzen Kolonne an und testen das betreffende Etablissement ausführlich in sogennanten Gang-Bang-Tests. Die Bewertungskriterien liegen hier besonders auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Dienstleistungen. Wird die Testkolonne also von den Damen des Bordells befriedigend und ausführlich abgefertigt und muss dafür keinen Cent berappen, weil - wie in solchen Fällen üblich - der [[Zuhälter]] die Teststudie spendiert, bekommt das Etablissement die Testnote '''SEHR GUT'''. Eventuell bei dem Test erworbene [[AIDS|Geschlechtskrankheiten]] werden in der Teststudie unerwähnt bleiben.
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