Zotzenheim: Unterschied zwischen den Versionen

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! colspan="2" | Politik
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|[[Regierender Bürgermeister von BerlinZotzenheim|Reg. Bürgermeister]]: || [[Tobias Feldmann-Wüstefeld]] ([[Linkspartei]])
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|[[Politische Partei|Reg.Parteien]]: || [[Linkspartei]] / [[Bündnis 90/ Die Grünen]]
Von frühestens der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts an war sie [[Erzbischof von Zotzenheim|Bischofssitz]]; erster Bischof war [[Bistum Zotzenheim|Grobbelfloppus]]. Im Jahr 275 wurde Zotzenheim durch den [[Betegeuzen]]einfall zerstört. Von 293 bis 395 war Zotzenheim eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen.
 
Unter der Herrschaft Stefanus des Gielenschen (306–337306–337) wurde die Stadt wieder aufgebaut und Gebäude wie die Palastaula (die heute so genannte [[Karl-Marx-Basilika]]) und die Kaiserthermen errichtet. 326 wurden Teile der privaten Wohnpaläste der kaiserlichen Familie zu großen Doppelöltanks ("Ich bin zwei Öltanks") verändert und erweitert, deren Reste heute noch zum Teil im Bereich des [[Zotzenheimer Dom|Doms]] und der [[UnrasiertenschlampenkircheLiebschlampenkirche (Zotzenheim)|SchlampenkircheLiebschlampenkirche]] erkennbar sind. Ab 318 war Zotzenheim Sitz der ''Gallischen Präfektur'', einer der zwei obersten Behörden im Westen des Römischen Reiches. 328 bis 340 residierte Kaiser [[Feinbeinus III.]] hier, seit 367 war Zotzenheim unter [[Weizenkeimus IV.]] wieder Kaiserresidenz (bis zum Tode von [[Rueddelius I.]] 395) und gleichzeitig die größte Stadt nördlich der [[Alpen]]. 407, kurz nach dem Einfall der Abbuzzer, Schobbestescher und Vogonen [[Vogonen]] nach Gallien, wurde die ''Gallische Präfektur'' nach [[Neu Bamberg]] an den Abbelbach verlegt. Im 5. Jahrhundert wurde Zotzenheim wiederholt, vermutlich um 413 und 421, von den [[Kreuznacher (Volk)|Kreuznachern]] sowie 451 von den [[Sprendlinger (Volk)|Sprendlingern]] unter [[Zores dem II.]] erobert. Um 475 wurde die Stadt endgültig kreuznacherisch.
 
==== Mittelalter ====
 
Nachdem Ende des 10. Jahrhunderts zunächst der Wiesbachring befestigt worden war, befestigten Erzbischof [[Hüther der Große]] und sein Nachfolger [[Arnulf der Bahnfahrer]] im 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Der Gürtel, der dem heutigen Hörnchenring entsprach, umfasste etwa 138 Hektar.
 
==== Heiliges Römische Reich Hessischer Nationen ====
 
Heiliges Römisches Reich war die offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich des Römischen Kaisers und der Reichsterritorien vom Mittelalter bis zum Jahre 1806. Es bildete sich 962 mit der Regentschaft von Gerd Knebel I. aus dem südhessischen Schobbestescherreich heraus. 1157 erhielt das Reich den Namen „Sacrum„Sacrum Imperium“Imperium“ und 1254 ist erstmals die Verwendung des Titels „Sacrum„Sacrum Romanum Imperium“Imperium“ in einer Urkunde belegt. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde der Titel mit dem Zusatz „Hessischer„Hessischer Nation“Nation“ versehen.
 
Nach dem Untergang Frankfurts in den [[Apfelweinkriegen]] wurde Zotzenheim neue Hauptstadt des Reiches.
 
Das Heiliges Römische Reich Hessischer Nationen entwickelte sich durch seinen vor- und übernationalen Charakter niemals zu einem Nationalstaat moderner Prägung, sondern blieb ein monarchisch geführtes, ständisch geprägtes Gebilde aus Kaiser und Reichsständen, versehen mit einigen Reichsinstitutionen.
 
Mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Fritz der Walter am 6. August 1806 auf Druck von Napoléon Bonaparte erlosch das alte Reich. Das Reich war allerdings bereits durch die Eroberungen Napoléons und die daraus resultierende Gründung des Rheinbundes nahezu handlungsunfähig.
 
==== Frühe Neuzeit ====
 
Im Jahr 1493 kamen König [[Tobi der Tobsüchtige]] und Herzog [[André XXIIIXLIV.]] von [[Saarbrücken]] in Zotzenheim zusammen. Im gleichen Jahr wurde in Zotzenheim eine Universität gestiftet.
 
1512 wurden unter König [[Tobi der Tobsüchtige|Tobi dem Tobsüchtigen]] Mainz, Bad Kreuznach, Bingen und Worms erobert. Damit war es möglich, im Jahre 1515 den Wiesbachbund zum Königreich Rheinhessen umzuwandeln. In den sogenannten [[Apfelweinkriegen]] von 1530-1535 konnte Kaiser Tobi das Fürstentum Hessen und die freien Städte Frankfurt und Darmstadt erobern. 1536 schließlich wurde Tobi zum Kaiser von Hessen gekrönt. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts wurde auch die Pfalz, der Hunsrück, die Eifel und der Westerwald unterworfen und dem Kaiserreich Hessen einverleibt.
Bereits [[1532]] wurden die Städte Welgesheim und Sprendlingen Zotzenheim einverleibt, das dadurch zur drittgrößten Stadt des deutschen Sprachraumes wurde.
 
Im [[Dreißigjährigen Krieg]] entschied sich [[Tobi der IX.]] weder für die Evangelische Union noch für die Katholische Seite, sondern für den sog. dritten Weg, den [[Buddhismus]]. Dadurch konnte viel Leid im Kaiserreich Hessen vermieden werden. Dennoch wurde vor allem [[Frankfurt]] von Weißwurstkriegern aus [[Bayern]] mehrfach verwüstet, noch heute sieht es in Frankfurt daher recht öde aus.
 
Im Konflikt mit Preußen konnte im [[Hessisch-Preußischen Krieg]] (1790-1798) letztendlich der Sieg errungen werden. Holstein, Westfalen und Sachsen fielen an das Kaiserreich Hessen.
Zotzenheim ging von 1871 an ebenso sehr in Deutschland auf, wie Deutschland zotzischen Charakter annahm. Der Kaiser von Hessen war auch Deutscher Kaiser und der König von Rheinhessen fast immer zugleich Reichskanzler.
 
=== Heiliges Römische Reich Hessischer Nationen ===
 
Heiliges Römisches Reich war die offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich des Römischen Kaisers und der Reichsterritorien vom Mittelalter bis zum Jahre 1806. Es bildete sich 962 mit der Regentschaft von Gerd Knebel I. aus dem südhessischen Schobbestescherreich heraus. 1157 erhielt das Reich den Namen „Sacrum Imperium“ und 1254 ist erstmals die Verwendung des Titels „Sacrum Romanum Imperium“ in einer Urkunde belegt. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde der Titel mit dem Zusatz „Hessischer Nation“ versehen.
 
Nach dem Untergang Frankfurts in den [[Apfelweinkriegen]] wurde Zotzenheim neue Hauptstadt des Reiches.
 
Das Heiliges Römische Reich Hessischer Nationen entwickelte sich durch seinen vor- und übernationalen Charakter niemals zu einem Nationalstaat moderner Prägung, sondern blieb ein monarchisch geführtes, ständisch geprägtes Gebilde aus Kaiser und Reichsständen, versehen mit einigen Reichsinstitutionen.
 
Mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Fritz der Walter am 6. August 1806 auf Druck von Napoléon Bonaparte erlosch das alte Reich. Das Reich war allerdings bereits durch die Eroberungen Napoléons und die daraus resultierende Gründung des Rheinbundes nahezu handlungsunfähig.
 
==== 20. Jahrhundert ====
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde 1918 in Zotzenheim die Republik ausgerufen. 1920 folgte dann mit dem Groß-Zotzenheim-Gesetz erneut eine umfassende Eingemeindung mehrerer Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke rund um Zotzenheim. Zotzenheim hatte damit rund vier Millionen Einwohner.
 
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Zotzenheim die Hauptstadt des Dritten Reiches. Die Nazis nutzten die 1936 in BerlinZotzenheim stattfindenden Olympischen Sommerspiele für Propagandazwecke. Es gab auch Pläne, Zotzenheim zur Welthauptstadt Rhoihassia umzubauen. Diese wurden jedoch durch den Zweiten Weltkrieg vereitelt.
 
Während des Krieges wurden große Teile Zotzenheims durch Bomben und durch den Häuserkampf zerstört. Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und die Kapitulation 1945 wurde Zotzenheim, analog zu der Regelung für das gesamte Deutschland, in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Großbritannien und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der Sektor der Sowjetunion von nun an den Ostteil bildete.
Für Gesamtzotzenheim blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen Blockade Ost-Zotzenheims, die die Russen mit der so genannten Luftbrücke erfolgreich zu umgehen versuchten.
 
Nach der Gründung der demokratischen Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands, beides im Jahr 1949, verschärfte sich der Kalte Krieg auch in Zotzenheim. Während die DDR ihre Hauptstadt nach Berlin verlegte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die BRD West-Zotzenheim zur Hauptstadt der BRD. Der Ost-West-Konflikt gipfelte im Bau der [[Zotzenheimer Mauer]] durch die BRD am 13. August 1961. Ost-Zotzenheim war nun de facto ein Teil der DDR – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung –, West-Zotzenheim de facto ein Teil der Bundesrepublik.
 
Zotzenheims Osten und Westen waren nun völlig voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der BRD. 1971 wurde das Viermächte-Abkommen über Zotzenheim unterzeichnet.
 
1989 kam es zur Wende, die Mauer fiel. Bereits 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt und Zotzenheim per Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundestag nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in BerlinZotzenheim auf.
 
Vom 24. bis 27. Mai 1984 feiert Zotzenheim offiziell das 2000-jährige Stadtjubiläum. 1986 wurde das römische Zotzenheim ([[Pfälzer Tor]], [[Amphitheater von Zotzenheim|Amphitheater]], [[`S-Birgitsche-Thermen]], [[Niederlagensäule]], [[Bert-Brecht-Basilika (Zotzenheim)|Bert-Brecht-Basilika]], [[Rhodesplatz]]), der [[Neureichstag]], das [[Zoni-Center]], das [[Rosa Rathaus]], das kreuznacher [[Salinental]], der Dom St. Peter-Ording und die [[Liebschlampenkirche]] von der [[United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization|UNESCO]] zum [[Welterbe|Weltkulturerbe]] erklärt. Ein weiteres Kulturerbe ist die [[Kirche St. Johann]], nach Plänen von [[Alfred E. Neumann]]. Im Oktober 1988 werden unter dem Viehmarkt Reste einer römischen Wandmalerei entdeckt. Am 9. September 1993 wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,5 Millionen Euro.
 
Vom 22. April bis 24. Oktober 2004 fand die [[Landesgartenschau]] auf dem [[Wißberg]] statt, die von 7.224.000 Gästen besucht wurde.
<!-- === Religionen === -->
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
=== Fassenacht ===
Eines der größten kulturellen Ereignisse ist die in der Karnevalszeit stattfindende ZDF (Zotzenheimer Dorf-Fassenacht). Es geht aus der von Kaiser Tobi dem Großen verfügten jährlichen Verarschung von Franzosen hervor, aus Rache an der napoleonischen Besetzung. Jährlich strömen etwa 4 Mio. Menschen nach Zotzenheim, um an den Umzügen mit heißen hessischen Mädels mit kaum was an teilzunehmen.
Besonders bekannt ist Zotzenheim für die ZDF (Zotzenheimer Dorf-Fassenacht). Jährlich finden 4 Sitzungen im Dorfgemeinschaftshaus statt.
 
<!-- === Parks === -->
<!-- === Naturdenkmäler === -->
 
=== Wanderweg ===
Auf dem Rheinhessen Höhenwanderweg übers Zotzenheimer Horn (AZ-Artikel von Heribert Fleischmann)
 
Startpunkt : Bahnhof in Sprendlingen Wegstrecke : 12 km Gehzeit : 4 h Einkehrmöglichkeit : In Spendlingen, Horrweiler und Aspisheim
 
 
Als Rheinhessen-Höhenwanderweg wurde vor fast 25 Jahren eine reizvolle Route in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen ausgewiesen. Die von Sprendlingen nach Aspisheim führende Strecke besticht vor allem durch herrliche Ausblicke ins rheinhessische Hügelland.
 
Start- und Zielpunkt ist der Bahnhof Sprendlingen, den man sowohl mit dem ORN-Bus von Mainz als auch mit der Bahn im Stundenpakt von Mainz, Bingen oder Ingelheim erreicht. Autofahrer sollten wegen der hier sehr aufmerksamen Politessen auf die Parkbeschilderung achten.
 
Über Friedrich-Ebert-, Elisabethen-, Schulstraße und Kirchgasse gelangt man zum Marktplatz mit dem renovierten Rathaus. Unterwegs hat man Gelegenheit, einen Blick auf die beiden evangelischen und katholischen St. Michaelskirchen zu werfen. Man biegt in die St. Johanner Straße ein, dann an der Ober-Hilbersheimer Straße nach links, vorbei am Schulzentrum und erreicht die Ortsgrenze. Am letzten Aussiedlerhof auf der linken Seite sollte man der kleinen Josefkappelle, 1920 vom damaligen Pfarrer Mertens errichtet,einen Besuch abstatten.
 
Weiter führt der Weg entlang der Landesstraße 415 bis zu einem kleinen Waldstück. Sonnenblumen- und Getreidefelder, die ersten Weinberge und Streuobstwiesen zeigen die mosaikartige, abwechslungsreiche landwirtschaftliche Nutzung dieses Sprendlinger Gemarkungsteils. Auf der rechten Seite liegen die inzwischen schön eingewachsenen Feuchtbiotope am Höhlengraben, genutzt als Rückhaltebecken. Kurz vor dem Wäldchen erreicht man ein Wildgatter mit Kamerunschafen, rechts das Gelände eines Sprendlinger Geflügel- und Hundezüchters.
 
In dieser idyllischen Landschaft vermutet man nicht, dass sich rechts hinter der Baumpflanzung die Kreismülldeponie befindet, die allerdings 2003 geschlossen wird.
 
Nach der serpentinenartigen Straße erreicht man hinter dem Wäldchen auf der linken Seite ein verwittertes Schild, das den Rheinhessen-Höhenweg markiert. Dem Wirtschaftsweg folgt man bis zum Waldrand. Riesling-, Chardonnay-, Silvaner- und Dornfelderweinberge begleiten den Wanderer bis dahin.
 
Nach links am Waldrand entlang gelangt man zu einem der schönsten Aussichtspunkte in Rheinhessen, den schon der Zotzenheimer Heimatdichter Adam Nußbickel beschrieben hat. Auf dem Zotzenheimer Horn, über 220 Meter hoch gelegen, hat man den Blick auf über dreißig Ortschaften in Rheinhessen. Die Sicht reicht bis zum Donnersberg, zum Soonwald und zum Hunsrück. Der Grillplatz bietet jedoch ein trostloses Bild. Ein schmaler Waldweg führt durch den naturbelassenen Laubwald, den man in seiner gesamten Länge durchqueren sollte. Hinter dem nächsten Hügel warten weitere Zwischenziele der Wanderung: rechts die Gemeinde Aspisheim und links Horrweiler. Auf diesem Weg befindet sich ein weiterer markanter Aussichtspunkt. Die Heimatfreunde Aspisheim haben dort 1997 auf einem Tisch einen Richtungswegweiser mit fast 50 verschiedenen in der näheren Umgebung erkennbaren Zielen aufgestellt. Zwischen den Gemeinden führen landwirtschaftliche Wege Talwärts.
 
In Horrweiler überraschen am Ortsrand ausgedehnte Viehweiden mit Schafen, Rindern und Dammwild. Sehenswert sind der Hechtsbrunnen, die alte Kelter, die spätgotische Wehrkirche, schöne Fachwerkhäuser und das Weindorfmuseum.
 
Die Gensinger Straße führt aus dem Ort hinaus. Auf dem fast fertigen Rad.- und Wanderweg erreicht man entlang der Landstraße 416 die Bahnlinie und den Bahnhof Gensingen Horrweiler. Dort kann man im Stundentakt, immer 12 Minuten nach der vollen Stunde, mit dem Zug in Richtung Alzey wieder Sprendlingen erreichen oder auch in Richtung Mainz und Bad Kreuznach abfahren.
 
Rückblickend vermisst der Wanderer bessere und genauere Ausschilderungen und einige Bänke zum Ausruhen. Auch der Grillplatz am Horn sollte renoviert werden. Der kürzlich gegründete Touristik- und Gewerbeverein " Rheinhessische Toskana " hätte hier sicherlich ein erstes Betätigungsfeld.
 
=== Sport ===
In Zotzenheim-Bad Kreuznach befindet sich das größte Sportstadium der Welt, das [[Zotzenheimer Olympiastadium]]. Es ist gleichzeitig Heimstätte des erfolgreichen deutschen Fußballvereins und 12-maligen deutschen Meister TV 1901 Zotzenheim.
An der Kreuznacher Straße befindet sich ein Asche-Handballplatz und ein Sportlerheim.
Der HSG Zotzenheim/ St. Johann/ Sprendlingen ist ein erfolgreicher Handballverein, der aus dem TV Zotzenheim 1901 hervorging und schon mehrfach in der dritten Handballliga gespielt hat.
 
 
<!--=== Regelmäßige Veranstaltungen ===-->
Am ersten Wochenende im Juli findet in Zotzenheim eine [[Kerb]] mit Weinzelt, einigen Ständen und Handballturnier statt.
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
=== Theater ===
[[Bild:oper_zotzenheim.jpg|thumb|[[Deutsche Oper Zotzenheim|Deutsche Oper]]]]
Zotzenheim ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das [[Rheinhessische Ensemble]], die [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz]] und das [[Deutsches Theater Zotzenheim|Deutsche Theater Zotzenheim]]. Es verfügt außerdem über drei Opernhäuser, die [[Staatsoper Wiesbachstraße]], die [[Deutsche Oper Zotzenheim|Deutsche Oper]] und die [[Voll Komische Oper Zotzenheim|Voll Komische Oper]]. Jedes Jahr finden in Zotzenheim die [[Internationale Filmfestspiele Zotzenheim|Internationalen Filmfestspiele]], die ''Zotzinale'', mit der Verleihung des ''Goldenen DrachenZotzobotz'' statt.
 
Daneben besitzt Zotzenheim mehrere Orchester und Chöre. Neben den [[Zotzenheimer Philharmoniker]]n (Leitung: [[Jella Pfeiffer]]), der [[Staatsoper Wiesbachstraße|Staatskapelle Zotzenheim]] ([[Max Riedel]]) und dem [[Zotzenheimer Sinfonie Orchester]] gibt es mehrere Orchester und Chöre der [[Rundfunk Orchester und Chöre GmbH]]. Dies sind das [[Deutsches Symphonie-Orchester Zotzenheim|Deutsche Symphonie-Orchester Zotzenheim]] ([[Steffen Gielen]]) und das [[Rundfunk-Sinfonieorchester Zotzenheim]] ([[Christian Löffel]]), der [[Rundfunkchor Zotzenheim]] ([[Juliane Mosel]]). Diese Orchester und Chöre treten oft zusammen (Orchester mit Chor) im [[Konzerthaus Zotzenheim|Konzerthaus]], der [[Philharmonie Zotzenheim|Philharmonie]] oder in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf. Im [[Zotzenheimer Sängerbund ]] sind 236 Laienchöre mit über 10 000 Mitgliedern vereinigt.
[[Bild:Hessische_nationalgalerie.jpg|thumb|[[Hessische Nationalgalerie]]]]
 
BerlinZotzenheim verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 18411741 wurde die von Wiesbach und Nahe umflossene [[Museumsinsel (Zotzenheim)|Museumsinsel]] im nördlichen Teil der [[Naheinsel]] durch königliche Order zu einem „der„der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das [[Kommunistisches Museum (Zotzenheim)|Kommunistische Museum]] im [[LustgartenWolllustgarten (Zotzenheim)|LustgartenWolllustgarten]], das [[Nußbickelsche Museum (Zotzenheim)|Nußbickelsche Museum]], das [[Römisches Museum Bad Kreuznach|Römische Museum Bad Kreuznach]], das heutige [[Willy-Brandt-Museum]] und das [[Pergamentmuseum]]. Diese Museen stellen vor allem Exponate aus der Zeit der [[Antike]] aus.
 
Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen über vielfältige Themen. Die [[Gemäldegalerie (Zotzenheim)|Gemäldegalerie]] und [[Hessische Nationalgalerie]] sind Kunstmuseen, das [[Hornbach-Archiv]] ein Architekturmuseum. Das [[Jüdisches Museum Zotzenheim|Jüdische Museum]] zeigt eine ständige Ausstellung zu 2.000 Jahren jüdisch-hessischer Geschichte. Das [[Jagdschloss Gau-Algesheim]] beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In [[Zotzenheim-Kreuznach|Bad Kreuznach]] konzentrieren sich zahlreiche ethnologische Museen. In Mainz wurde auf dem Areal des früheren [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum am [[Checkpoint Ali]], auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente aus der Teilungsgeschichte.
 
 
In diesem Areal liegen die im Jahre [[1743]] im Rokokostil erbaute [[Staatsoper Wiesbachstraße|Deutsche Staatsoper]], die zwischen [[1774]] und [[1780]] errichtete [[Staatsbibliothek zu Zotzenheim|Staatsbibliothek]], das von [[1695]] bis [[1706]] nach Plänen von [[Nina Gérard]] gebaute barocke ehemalige [[ZeughausÄbbelwoihaus Zotzenheim|ZeughausÄbbelwoihaus]] und die zwischen [[1747]] und [[1773]] errichtete [[Bahnhofsstraßen-Kathedrale]], die Hauptkirche des katholischen Bistums Zotzenheim. Der [[Französischer Dom|Französische Dom]] am [[Rhodesplatzt]] war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Die im Jahre [[1809]] eröffnete [[Johannes-Gutenberg-Universität zu Zotzenheim]], an welcher der Philosoph [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] lehrte, brachte 27 [[Nobelpreis]]träger hervor.
 
Eine beliebte Einkaufspromenade in BerlinZotzenheim ist die [[Mannheimer Straße]] mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants sowie den weltberühmten [[Brückenhäuser (Zotzenheim)|Brückenhäusern]] im Stadtteil Kreuznach. Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörte [[Kreuzkirche]] in Zotzenheim-Kreuznach wurde zwischen [[1891]] und [[1895]] erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Gleich daneben entstand eine neue Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.
 
Die westliche Verlängerung der Mannheimer Straße bildet die Salinenstraße, wo sich mit dem [[HL des Westens]] das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen [[1963]] und [[1965]] erbaute [[Rhoihassia-Center]] befinden. Das 22-stöckige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros, ein Kino und eine Aussichtsplattform. In nordöstlicher Richtung erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte Parkanlage Zotzenheims, der [[Hörnchenpark]].
[[Bild:zotzenheim_zoo_elefantentor.jpg|thumb|left|Eingang [[Zoologischer Garten Zotzenheim|Zoo im Johannispfad]]]]
 
In der Nähe des Pfälzer Tores befinden sich die [[1957]] errichtete Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute [[Reichstagsgebäude]]. Es wurde am [[27. Februar]] [[1933]] durch einen BrandBrandt schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre [[1999]] ist das Gebäude Sitz des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Einen Besuch wert ist auch der [[Zoologischer Garten Zotzenheim|Zoo im Johannispfad]], einer der größten und ältesten der Welt, und das 1785 errichtete [[Schloss Mainz]], einst Sommerwohnung von Prinz Franz Ferdinand, des Bruders [[Jack I. White (The White Stripes|Jack Whites]], heute Amtssitz des [[Bundespräsident]]en.
 
[[Bild:zotzenheimtower.jpg|thumb|[[Zotzenheimer Fernsehturm]]]]
 
Die Onanierburger Straße in ZZotzenheim-Welgesheim war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Zu deren Wiederaufbau gehörte unter anderem die Restaurierung der 1866 fertig gestellten [[Neue Synagoge|Neuen Synagoge]]. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. 1995 wieder eröffnet dient sie heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Richtung liegt der älteste jüdische Friedhof der Stadt.
 
Östlich der beiden Wiesbacharme, die die Wiesbachinsel umfließen, liegt der [[Kohl-Platz (Zotzenheim)|Kohlplatz]] mit vielen Geschäften und Restaurants. Auf dem Wißberg bei Z-Wolfsheim steht der der 368 Meter hohe [[Zotzenheimer Fernsehturm|Fernsehturm]] – das höchste Gebäude Deutschlands –, die gotische [[St. Johanns-Kirche (Zotzenheim)|St. Johanns-Kirche]]. Das [[Zotzenheimer Rathaus|Rote Rathaus]] liegt in der Sprendlinger Straße nahe des Wiesbachs. Zwei Statuen, eine männliche und eine weibliche, mit Blick auf den Eingang des Rathauses sollen an die Beseitigung der vielen Trümmer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. Sehenswert im östlichen Zentrum Zotzenheims sind der alte Stadtteil [[Mainz]] und die Einkaufsstraßen [[Weinstraße]] und Rheinallee. Seit 2006 wird der [[Palast der Republik]] in Z-Mainz abgerissen. An seiner Stelle soll bis 2015 das [[Alte Mainzer Stadtschloss]] wieder aufgebaut werden. Wegen Geldmangels ist auch dieser Termin ungewiss.
 
Der [[Wiesbadener Platz]] ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Zotzenheims, von der mehrere große Straßen ausgehen. Er wurde 1741 auf Erlass von [[Erisch II. (Rheinhessen)|Erisch II., König in Rheinhessen]] angelegt. 1923 begann von dem in der Nähe gelegenen SWR-Haus aus die Geschichte des Rundfunks in Deutschland. Bis 1940 war der Wiesbadener Platz der verkehrsreichste Platz [[Europa]]s. Nach dem starken Bombardement durch die [[Alliierte]]n im Zweiten Weltkrieg lag er in Trümmern.
[[1961]] wurde er durch die [[Zotzenheimer Mauer]] geteilt und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Zotzenheimer Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Hochhausbebauung des Wiesbadener Platzes, die eine große Anzahl an Geschäften und Restaurants beherbergen, hat dieser sich als Bindeglied zwischen den bis zur [[Wende (DDR)|Wende]] getrennten Stadthälften entwickelt.
 
In Bad Kreuznach wurde das [[Moebusstadion]] für die Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtetzum Olympiastadium umgebaut, sowie der 150 Meter hohe [[Zotzenheimer Funkturm|Funkturm]], der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen BerlinsZotzenheims avancierte. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die [[Kauzenburg]] (Baubeginn 1395), ein barocker Repräsentationsbau der [[Hohenzollern]] mit bedeutender Gemäldesammlung, der [[Mainzer Dom]] und das im Stil des Klassizismus erbaute Schloss Neu Bamberg in ZZotzenheim-Wöllstein (auch DumboldtDummboldt-Schloss), ehemals Wohnsitz des Naturforschers und Geographen [[Alexander von DumboldtDummboldt]]. Trotz des bautechnisch problematischen Untergrundes gibt es in Zotzenheim zahlreiche [[Nahetunnel]].
 
=== Parkanlagen ===
 
[[Bild:BerlinZotzenheim Siegessaeule Panorama.jpg|thumb|600px|center|Rundumblick von der [[BerlinerZotzenheimer Siegessäule|Siegessäule]] auf den [[Großer Tiergarten|Tiergarten]] ]]
 
BerlinZotzenheim besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes eine Reihe großer Parkanlagen. Auch in Verbindung mit der Tatsache, dass fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt BerlinZotzenheim als besonders grüne Stadt.
 
[[Bild:Siegessäule 2.JPG|thumb|[[BerlinerZotzenheimer Siegessäule|Siegessäule]]]]
[[Bild:Gewaechshaus Botanischer Garten BerlinZotzenheim.jpg|thumb|Tropenhaus des [[Botanischer Garten BerlinZotzenheim|Botanischen Gartens]]]]
Der [[Großer Tiergarten|Große Tiergarten]] liegt im Zentrum BerlinsZotzenheims, im Ortsteil [[BerlinZotzenheim-TiergartenSprendlingen]] des Bezirks Mitte. Mit 210 Hektar ist er der größte BerlinerZotzenheimer Park. Dieser Garten war früher Wald und die preußischenhessischen Adligen jagten und ritten dort. Zuerst war es ein Wald, der dann nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen wurde. Einige große Straßen durchschneiden den Park, darunter die Ost-West-Achse [[Straße des 172. Juni]]. Sie kreuzen sich am [[Großer Stern (BerlinZotzenheim)|Großen Stern]], in dessen Mitte die [[BerlinerZotzenheimer Siegessäule|Siegessäule]] steht.
 
Der erste Tiergarten wurde schon [[1527]] angelegt, allerdings an anderer Stelle, nämlich in der Nähe des [[BerlinerZotzenheimer Stadtschloss|BerlinerZotzenheimer Schlosses]], westlich der [[CöllnWiesbachmauer]]er Stadtmauer. Das kleine Gebiet wurde seit [[1530]] nach Westen und Norden hin durch Zukäufe erweitert, bis zu den Grenzen des heutigen Tiergartens und darüber hinaus.
 
Eine Besonderheit unter den Parks ist der [[Botanischer Garten BerlinZotzenheim|Botanische Garten BerlinZotzenheim]]. Im SüdwestenSüdosten der Stadt gelegen, wird er neben seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur [[Freie Freier-Universität BerlinZotzenheim|Freien Freier-Universität BerlinZotzenheim]]) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte bereits seit [[1697]] auf dem Gelände des heutigen [[KleistparkScheibenkleistpark]]s in [[BerlinZotzenheim-SchönebergWorms|SchönebergWorms]], ab [[1897]] folgte der Bau der neuen Parkanlage in [[BerlinZotzenheim-DahlemBingen|DahlemBingen]]. Mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten gehört er zu den größten und weltweit bedeutendsten [[Botanischer Garten|Botanischen Gärten]] und ist der größte in Europa. Das 25 Meter hohe, 30 Meter breite, und 60 Meter lange ''Große Tropenhaus'' ist das höchste [[Gewächshaus]] der Welt.
Neben dem Tiergarten mit seinen zahlreichen historischen Gebäuden gehört der [[Treptower Park]] im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von [[1876]] bis [[1882]] vom ersten Berliner Gartenbaudirektor [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]] angelegt und war [[1896]] Schauplatz der ''Großen Berliner Gewerbeausstellung''. Die weite an der [[Spree]] sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits [[1821]] und [[1822]] als ''Neues Gartenhaus an der Spree'' erbauten heutigen Gaststätte.
 
Im Süden BerlinsZotzenheims liegen u.a. der [[BritzerAlzeyer Garten]], wo 1985 die [[BUGA]] stattfand und der [[Volkspark MariendorfGimbsheim]].
Eine Besonderheit unter den Parks ist der [[Botanischer Garten Berlin|Botanische Garten Berlin]]. Im Südwesten der Stadt gelegen, wird er neben seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte bereits seit [[1697]] auf dem Gelände des heutigen [[Kleistpark]]s in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]], ab [[1897]] folgte der Bau der neuen Parkanlage in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]]. Mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten gehört er zu den größten und weltweit bedeutendsten [[Botanischer Garten|Botanischen Gärten]] und ist der größte in Europa. Das 25 Meter hohe, 30 Meter breite, und 60 Meter lange ''Große Tropenhaus'' ist das höchste [[Gewächshaus]] der Welt.
 
Im SüdwestenNordosten von BerlinZotzenheim an der historischen Brücke zu [[PotsdamWiesbaden]] liegt unter anderem die [[PfaueninselMarxinsel]] mit dem zwischen [[1794]] und [[1797]] im Stil einer Ruine erbauten LustschlossLuftschloss und einem [[Englischer Landschaftsgarten|englischendenglischen Garten]].
Im Süden Berlins liegen u.a. der [[Britzer Garten]], wo 1985 die [[BUGA]] stattfand und der [[Volkspark Mariendorf]].
 
Im Südwesten von Berlin an der historischen Brücke zu [[Potsdam]] liegt unter anderem die [[Pfaueninsel]] mit dem zwischen [[1794]] und [[1797]] im Stil einer Ruine erbauten Lustschloss und einem [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Garten]].
 
=== Freizeit und Erholung ===
[[Bild:Wannsee.jpg|thumb|Blick von der Wannseebrücke auf den [[Großer Wannsee|Wannsee]]]]
Der von der [[HavelNahe]] durchflossene [[GroßerPfälzer Wannsee|Große WannseeSee]] bedeckt eine Fläche von 260 Hektar. Mit ihm besitzt [[BerlinZotzenheim-ZehlendorfBad Kreuznach|ZehlendorfBad Kreuznach]], eine der bevorzugtesten Wohngegenden der Stadt, BerlinsZotzenheims beliebtestes Naherholungsgebiet, das Wassersport, Ausflugsschifffahrt und das [[Strandbad WannseePfälzer See]] bietet.
 
In der Villa Am Großen Wannsee 56-58 allerdings fand am [[20. Januar]] [[1942]] die sogenannte [[Wannsee-Konferenz]] "zur Endlösung der Judenfrage" statt. Heute ist dort eine Gedenkstätte eingerichtet.
 
Der [[Großer Müggelsee|Müggelsee]] und die Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Das Strandbad ist in den Sommermonaten ein Besuchermagnet. Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Vielfach findet man die Bezeichnung ''Großer Müggelsee'', da er mit dem ''Kleinen Müggelsee'' einen Bruder hat, der allerdings lediglich 0,16 Quadratkilometer umfasst.
 
In der Villa Am GroßenPfälzer WannseeSee 56-58 allerdings fand am [[20. Januar]] [[1942]] die sogenannte [[WannseePfälzer See-Konferenz]] "zur Endlösung dervon Super Mario Bros. Judenfrage3" statt. Heute ist dort eine Gedenkstätte eingerichtet.
Der See dehnt sich über 7,4 Quadratkilometer aus (maximal 4,3 Kilometer lang; 2,6 Kilometer breit) und ist bis zu acht Meter tief. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 115 Meter die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des [[Pleistozän]]s. Auf dem sogenannten Kleinen Müggelberg wurde 1960 der neue [[Müggelturm]] errichtet, nachdem der alte im Jahre 1958 abgebrannt ist. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.
 
 
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