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=== Theater ===
Zotzenheim ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das [[Rheinhessische Ensemble]], die [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz]] und das [[Deutsches Theater Zotzenheim|Deutsche Theater Zotzenheim]]. Es verfügt außerdem über drei Opernhäuser, die [[Staatsoper Wiesbachstraße]], die [[Deutsche Oper Zotzenheim|Deutsche Oper]] und die [[Voll Komische Oper Zotzenheim|Voll Komische Oper]]. Jedes Jahr finden in Zotzenheim die [[Internationale Filmfestspiele Zotzenheim|Internationalen Filmfestspiele]], die ''Zotzinale'', mit der Verleihung des ''Goldenen Zotzobotz'' statt.
===Museen===
Zotzenheim verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 1741 wurde die von Wiesbach und Nahe umflossene [[Museumsinsel (Zotzenheim)|Museumsinsel]] im nördlichen Teil der [[Naheinsel]] durch königliche Order zu einem „der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das [[Kommunistisches Museum (Zotzenheim)|Kommunistische Museum]] im [[Wolllustgarten (Zotzenheim)|Wolllustgarten]], das [[Nußbickelsche Museum (Zotzenheim)|Nußbickelsche Museum]], das [[Römisches Museum Bad Kreuznach|Römische Museum Bad Kreuznach]], das heutige [[Willy-Brandt-Museum]] und das [[Pergamentmuseum]]. Diese Museen stellen vor allem Exponate aus der Zeit der [[Antike]] aus.
=== Bauwerke ===
Das in der Römerzeit errichtete [[Pfälzer Tor]] ist Zotzenheims Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den [[Propyläen]] auf der Akropolis in [[Athen]] nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Schutzgöttin Zotzenheims [[Zerazania (Mythologie)|Zerazania]] gekrönt, die von ihrer Schöpferin [[Nina Gérard]] jedoch als Friedensgöttin [[Eirene (Mythologie)|Eirene]] gedacht war. Das Tor ist das westliche Ende der [[Wiesbachstraße]], die sich bis zur [[Museumsinsel (Zotzenheim)|Museumsinsel]] in der [[Nahe]] und dem [[Zotzenheimer Dom]] hinzieht. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am [[3. Oktober]] [[1990]] verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften.
In der Nähe des Pfälzer Tores befinden sich die [[1957]] errichtete Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute [[Reichstagsgebäude]]. Es wurde am [[27. Februar]] [[1933]] durch einen Brandt schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre [[1999]] ist das Gebäude Sitz des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Einen Besuch wert ist auch der [[Zoologischer Garten Zotzenheim|Zoo im Johannispfad]], einer der größten und ältesten der Welt, und das 1785 errichtete [[Schloss Mainz]], einst Sommerwohnung von Prinz Franz Ferdinand, des Bruders [[Jack I. White (The White Stripes|Jack Whites]], heute Amtssitz des [[Bundespräsident]]en.
Die Onanierburger Straße in Zotzenheim-Welgesheim war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Zu deren Wiederaufbau gehörte unter anderem die Restaurierung der 1866 fertig gestellten [[Neue Synagoge|Neuen Synagoge]]. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. 1995 wieder eröffnet dient sie heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Richtung liegt der älteste jüdische Friedhof der Stadt.
=== Parkanlagen ===
Zotzenheim besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes eine Reihe großer Parkanlagen. Auch in Verbindung mit der Tatsache, dass fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Zotzenheim als besonders grüne Stadt.
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