Egomanie: Unterschied zwischen den Versionen

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588 Bytes hinzugefügt ,  12. Juni 2007
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Die Überzeugung des Egomanen, etwas ganz Besonderes zu sein äußert sich in vielerlei Hinsicht:
*Die Kritikfähigkeit lässt extrem nach und verhindert eine objektive, selbstkritische Sicht des Erkrankten auf die Dinge des alltäglichen Lebens und sein eigenes Tun. Die Sucht nach Aufmerksamkeit und Anerkennung wird so stark, dass sich zunehmend alle Mitmenschen des Erkrankten aus dessen Umfeld zurückziehen, da sie seine selbstherrliche, [[Selbstüberschätzung|selbstüberschätzende]] Art nicht mehr ertragen können.
*Egomanen sind oft sehr ungerecht in der Beurteilung ihrer Mitmenschen. Devote Kriecher, die dem Egomanen seine tägliche Dosis an Aufmerksamkeit und Lob spenden, werden als Freunde akzeptiert, Menschen, die dem Kranken ihre ehrliche Meinung sagen werden hingegen von diesem ausgegrenzt und diffamiert.
*Die Überzeugeung, allwissend zu sein, begleitet viele Egomanen auf ihrem Lebensweg. Auch wenn nur ein Halbwissen oder gar keine Bildung in einem gewissen Bereich vorliegt, meint der Gestörte, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und wüsste über alles und jeden Bescheid.

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