Deutsche Bahn AG: Unterschied zwischen den Versionen

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==Fahrkartenautomaten==
Einen sehr hohen Beliebtheitsgrad bei den Kunden der ''Deutsche Bahn AG'' haben die an Bahnhöfen aufgestellten Geldspielautomaten, von Stammkunden auch liebevoll [[Daddelkasten|Daddelkästen]] genannt. Reisende, die gerade aus einem verspäteten Zubringerzug gestiegen sind, suchen an diesen Automaten ein wenig Entspannung vom nervenaufreibenden Bangen um den nächsten Anschlusszug. Typischerweise gehen sie zunächst in die nahegelegene Bahnhofskneipe, um sich ein kleines [[Bier|Helles]] zu holen, und anschließend die eine oder andere Viertelstunde bei kurzweiliger Unterhaltung am Fahrkartenautomaten zu verbringen.
[[Bild:798px-Shelter_Train_station_NSMA_Schnaittach_DE.jpg|thumb|Fahrkartenautomat in existenzialistischem Unterstand. Tut er, oder tut er nicht ?|300px]]
===Spielvarianten===
Neben den Spielen "''Ist der Automat in Betrieb ?''", "''Nimmt der Automat meine Bahncard ?''", "''Nimmt der Automat meine EC-Karte ?''" oder "''Nimmt der Automat meinen Geldschein ?''" bieten vor allem die ergonomisch anspruchsvoll gestalteten [[Menü]]s viele spielerische Entfaltungsmöglichkeiten. Durch den modernen Einsatz von [[Touchscreen]]s sind mehrlagige Benutzerführungen möglich geworden, die selbst für [[Universität|Akademiker]] einen steilen Spannungsaufbau und nahezu endlosen Spielspaß garantieren. Ziel des Spiels ist in der Regel das Auffinden der richtigen Kombination in der Menüauswahl, die eine gewünschte Zugverbindung nebst zugehöriger Fahrkarte als [[Nordwestdeutsche Klassenlotterie|Gewinn]] ausschüttet. Anfänger scheitern oft selbst in den unteren Leveln daran, dass sie sich bei Auswahl der richtigen Zugverbindung schon am Ziel wähnen, der [[Counter-Strike|Endkampf]] aber letztlich erst beginnt, wenn der Spieler zwei Menüebenen zurückgeht und die gesamte Prozedur wiederholt.
 
===Ausführungen===
Blut schießt in seine Hirnarterien, der Reisende rennt was das Zeug hält. In der Unterführung zu Gleis 5 rempelt er eine Seniorin an, die daraufhin unter die Räder ihres Rollators kommt, doch das ist ihm egal - er kennt nur ein Ziel: den Zug zu erwischen, für den er bereits bezahlt hat, und auf den er bereits seit vierzig Minuten gewartet hat. Als er gerade die Treppe heraufgestürmt kommt, hört er die Trillerpfeife und das Geräusch von sich schließenden Türen.
 
Wutentbrannt geht er zur Reiseinformation, fest entschlossen, jemanden für dieses Erlebnis büßen zu lassen. Dort sagt man ihm: "''Der RE1234 ? Nein, der verkehrt heute gar nicht. Nicht während der Schulferien. Sehen sie auf dem Fahrplan - ein Kreuz neben einer Raute, umgeben von einem Dreiviertelkreis im fünfzackigen Stern, das bedeutet Ferienfahrplan.''" Auf die Frage, wann denn der nächste Zug in seine Richtung fahren würde, bekommt der Reisende zur Antwort: "''Ja also, der RE2143 auf Gleis 5 ist gerade abgefahren, der nächste Zug käme dann in ... einen Moment bitte ... der RB4132 käme in anderthalb Stunden''".
 
Daraufhin entspannt sich der Reisende sichtlich: "''Ach, na dann...''". Die ''Deutsche Bahn AG'' hat wieder einen Kunden glücklich gemacht.
Die Bahn ist das bei weitem umweltfreundlichste Verkehrsmittel mit dem geringsten Ausstoß an Kohlendioxid, [[Werbung|behauptet die ''Deutsche Bahn AG'']]. Das liegt daran, dass 90 Prozent der Züge mit [[Strom]] fahren. Und Strom wächst bekanntlich auf Bäumen, welche bei der Produktion sogar noch Kohlendioxid verbrauchen. Wegen dieser umweltschonenden Technologie konnten bereits mehrere [[Gazprom|Wärmekraftwerke]] und sogar [[Kernkraftwerk]]e außer Betrieb genommen werden. Angesichts dieser Fakten freut sich der Kunde natürlich, wenn er alleine in einem für rund 100 Personen ausgelegten Waggon mit einem Leergewicht von 40 Tonnen mit einer kleinen aber illustren Gruppe von fünf Mitreisenden sitzt, und dabei noch etwas für die Umwelt tut.
 
Zu Unrecht wird die Bahn immer wieder aus dem Lager entsprechender [http://www.klima-aktiv.com/article31_3798.html Interessengruppen] des [[Bus]]verkehrs attackiert, die Milchmädchenrechnungen der Bahn würden die gute Ökobilanz des Schienengüterverkehrs auch auf den Personenverkehr generalisieren. Denn womit fahren denn Busse ? Na ? Mit fossilen Brennstoffen, da haben wir's doch ! Außerdem sind Fernreisebusse immer so blöd voll, kommen meistens pünktlich, sind klimatisiert, sind durch Direktverbindung, d.h. Wegfall des sechsfachen Umsteigens und Anschlussverpassens und tagelangen [[Vegetieren]]s auf nichtüberdachten Provinzbahnhöfen im Regen trotz Staus auf der Autobahn deutlich schneller und bieten statt des Daddelautomaten noch Menschen aus garantiert biologischem Anbau hinter dem Fahrkartenschalter. Doch wo bleibt denn da die Spannung.
 
Die Bahn engagiert sich aber auch auf eine ganz unerwartete Weise für den Umweltschutz. Denn Kunden der ''Deutsche Bahn AG'', die deren abwechslungsreichen Unterhaltungsangebotes überdrüssig geworden sind, setzen sich auch mal wieder ans Steuer ihres eigenen PKW. Durch den induzierten Mehrverbrauch an Benzin wird in den weltweiten Erdöllagerstätten wieder Platz geschaffen für neues verrotendes Pflanzenmaterial. Da Pflanzen aber einen gewissen Anteil der kursierenden Schadstoffe, z.B. Schwermetalle binden, trägt deren Verschwinden in den heutigen Erdöllagerstätten aktiv zur Verminderung von Schadstoffen in der Atmosphäre bei. Das beste daran ist aber, dass dann in 400 Millionen Jahren wieder frisches Erdöl da sein wird, mit welchem wir unsere Autos betanken können.
Anonymer Benutzer

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