Arbeitslosigkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Arbeitslosigkeit''' (''synonym: Elysium, Lebensziel, Paradies'') ist der von allen [[Mensch]]en angestrebte Zustand in der Leistungsgesellschaft. Propagandisten der Managerkaste behaupten zwar das Gegenteil und versuchen Arbeitslosigkeit gesellschaftlich inakzeptabel zu machen, jedoch erfreut sich die Arbeitslosigkeit dennoch immer größerer Beliebtheit. Allein in [[Deutschland]] gibt es bereits jetzt rund 10 Millionen aktive Anhänger der Arbeitslosigkeit mit stagnierender Tendenz. Um den Eindruck zu erwecken, daß er tatsächlich unzufrieden mit seinem Zustand der Arbeitslosigkeit ist und eine Beschäftigung sucht, geht der Arbeitslose gelegentlich zum [[Arbeitsamt]], um sich seine monatliche Ablehnungsurkunde und etwas Taschengeld abzuholen, welches er umgehend in einer nahegelegenen [[Trinkhalle]] in Goldbrand und [[Zigarette]]n umsetzt. Im schlimmsten Falle wird ihn der Fallmanager vom Amt bei diesen Besuchen dazu verdonnern, eine sinnlose Beschäftigung für 1€ die Stunde anzunehmen - in diesen Fällen hilft immer ein gefälschtes Arztattest, welches dem Arbeitsunwilligen einen [[Bandscheibenvorfall]] oder eine schlimme [[Depression]] attestiert.
 
Die zunehmende Technisierung bzw. Maschinisierung der Arbeitswelt und daraus resultierende Vernichtung menschlicher Arbeitsplätze bringt allerdings auch [[Mensch]]en außer Arbeit, die nicht zu der [[Kaste]] der überzeugten Arbeitslosen gehören. Diese Spezies versucht unnachlässigunentwegt durch das Verfassen von [[Bewerbungsschreiben]] wieder in Lohn und Brot zu kommen, da sie mit dem Zustand der fremdfinanzierten Existenz [[Seele|seelisch]] nicht zurecht kommenzurechtkommen, geschweige denn mit den neuerdings im Rahmen der [[Hartz IV]]-Maßnahmen vom [[Arbeitsamt]] verordneten Pseudobeschäftigungen wie z.B. dem Fegen des Herbstlaubes im Buchenwald.
 
== Arbeitslosigkeit in Deutschland ==
[[Bild:ArbeitsloseBRD.png|thumb|200px|Der langfristige Trend bestätigt sich: Immer mehr Menschen schließen sich aus Überzeugung der Arbeitslosigkeit an]]
Nachdem bis in die 1970er Jahre nahezu eine Vollbeschäftigung bei zu vernachlässigender Arbeitslosigkeit bestand, haben sich heute immer mehr Menschen der Lehre der Arbeitslosigkeit angeschlossen. Zwar glaubte man anfangs den bereits erwähnten Lügen der Managerkaste, doch stellte man bald fest, dass der Staat Nichtstun in fast demselben Umfang bezahlt wie der [[Arbeitgeber]] eine regulär bezahlte Arbeit. Demzufolge stiegen die Arbeitslosenzahlen von Jahr zu Jahr beinahe kontinuierlich an. Richtig Fahrt nahm die Bewegung 1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands auf, als Millionen vom [[Sozialismus]] verdorbene [[Ossi|ostdeutsche Mitbürger]] die Schnauze voll von der (Zwangs-)Arbeit hatten und sich der Arbeitslosenbewegung anschlossen. Mit großen Erfolg - nirgendwo anders erfreut sich die Arbeitslosigkeit derart großer BeliebheitBeliebtheit wie im Osten der Republik.
 
Ein Ende des Booms ist derzeit nicht in Sicht, da die Politik nach wie vor alles unternimmt, um ein nachhaltiges Sinken der Arbeitslosenzahlen zu verhindern und den Jüngern der wahren Lehre ein sorgenfreies und freizeitreiches Leben zu ermöglichen.
 
==Arbeitslosigkeit = Sinnlosigkeit?==
Das ist die spannende soziale Frage, die von den Jüngern der Arbeitslosigkeit mit einem klaren Nein beantwortet wird. Das althergebrachte Gesellschaftsbild vom [[Mensch]]en, der existiert, um zu arbeiten, wird von überzeugten Arbeitslosen abgelehnt und in Frage gestellt. Der Lebenssinn dieser Menschen besteht hauptsächlich in der kreativen Gestaltung ihrer im Überschuss vorhandenen Freizeit. Dazu gehört hauptsächlich der Konsum von und die Beschäftigung mit:
* Fernsehen bis der Doktor kommt
* [[Hansa Pils]] trinken bis der Arzt kommt
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