UnNews:Ehrensold heißt ab sofort "Bundespräsent"

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Großburgwedel (Deutschland), 06.03.2012: Endlich eine Einigung! Nachdem sich die Bundesregierung und solche, die es werden wollen, wochenlang darüber in den Haaren gelegen haben, wie viele Geld- und Sachleistungen man der präsidialen Fehlbesetzung Christian Wulff nun noch vorn und hinten hineinschieben sollte, zeichnet sich zumindest in der wichtigsten Frage eine Lösung ab: Der Begriff Ehrensold wird durch ein anderes Wort ersetzt.

Die darin enthaltenen Worte Ehre und Sold sind hinsichtlich der Person Wulff dermaßen unpassend, dass eigentlich das Wort Korruptionsprämie hätte gewählt werden müssen. Dies hätte jedoch im Hinblick auf zukünftige Amtsträger die falschen Signale gesetzt. Daher entschloss sich der Koalitionsausschuss nunmehr, den Vorschlag der Uncyclopedia-Sprachwissenschaftler aufzugreifen und die Leistungen als Bundespräsent auszuweisen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es sich um ein Geschenk handelt, für das keine Gegenleistung erbracht wurde und das nur deshalb gegeben wird, weil die Merkelsche Mischpoke ihren alten Kumpel vor der Verelendung bewahren möchte oder zumindest davor, aus Geldnot irgendwelche peinlichen alten Geschichten an die Presse verkaufen zu müssen.

Der genaue Ablauf des Großen Zapfenstreichs zur Verabschiedung Wulffs steht dagegen noch nicht fest. Das Musikprogramm wird wohl weitgehend nach seinen Wünschen gestaltet, aber ob sich der Vorschlag aus dem Finanzministerium durchsetzen wird, auch noch ein Requiem dranzuhängen und anschließend die Anwesenheit der Soldaten gleich für die Zusammenstellung eines einstweiligen Erschießungskommandos zu nutzen, ist noch fraglich. Wolfgang Schäuble begründete diesen Vorschlag mit den dadurch erzielbaren Haushaltseinsparungen in den nächsten Jahrzehnten. Sein Kollege aus dem Verteidigungsministerium erklärte dagegen, die Bleikugeln seien ihm für Wulff zu schade. Vielleicht lässt sich diese Frage noch rechtzeitig im Haushaltsausschuss ausschießen.

Quellen: