UnNews:Gastronomen und Ärzte einig: Rauchverbot muss weg

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Viele Menschen sind nun gezwungen, ihre Laster im kleinen Kreis zu Hause auszuüben. Diese Fehlentwicklung gefährdet Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.

Eckkneipe (Kreuzberg), 6.06.2008: Die Einführung des Rauchverbotes in deutschen Kneipen hat der Gastronomie und dem Gesundheitswesen massive Verluste beschert und außerdem zu dramatischen Steuermindereinnahmen geführt. Auch das Sozialkassenverträgliche Frühableben ist nach ersten Hochrechnungen in vielen Fällen aufgrund des Rauchverbots nicht mehr gewährleistet. Nach Angaben des satirischen Bundesamtes in Wiesbaden ist zu erkennen, dass die Gäste, die in der Kneipe nun nicht mehr rauchen dürfen, jetzt auch weniger trinken. Dies führt nicht nur zu Umsatzeinbußen in der Gastronomie selbst. Auch die Fallzahlen beim Lungenkrebs, Raucherbein und Leberzirrhose sinken deutlich, so dass auch die deutschen Ärzte um ihren Umsatz fürchten müssen. Ärzte und Gastronomen protestieren aus diesem Grund jetzt Seite an Seite gegen die staatliche Bevormundung und fordern ein auskömmliches Mindestmaß an Nikotinsucht und Alkoholismus in der deutschen Gesellschaft.

„Immerhin bleiben uns noch die Zuckerkranken und die Verfetteten“ erklärte ein Ärztesprecher gegenüber UnNews. „Wenn jetzt auch noch die Warnfarben bei den Lebensmitteln kommen, dann können viele Kollegen die Praxen endgültig dichtmachen.“ Einige Ärzteorganisationen unterstützen bereits die Wirte bei der Entwicklung neuer, gehaltvoller Speisen und süßer Kalorienbomben. Durch das Sponsoring von Flatrate-Partys hoffen einige Ärzte, auch den Alkoholkonsum wieder anzukurbeln.

„Die Einführung des Rauchverbots war ein Schnellschuss,“ beklagt sich ein Gastwirt. „Es war einfach nicht durchdacht, und wir erleben jetzt Auswirkungen, mit denen niemand gerechnet hat. In vielen Kneipen beispielsweise, die früher von heimeligen Rauchschwaden durchzogen waren, ist jetzt plötzlich alles ganz klar zu sehen: das gammelige Mobiliar, das grauenhafte Ambiente, der schmierige Mann hinter dem Tresen - und auch die Tränensäcke im Gesicht der netten Säuferin vom Nebentisch kann man sich nicht mehr einfach schönrauchen. Kein Wunder, dass uns die Gäste wegbleiben.“

Quellen[edit | edit source]