UnNews:Kommentare zum Mohammed-Karikaturen-Streit

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Potzblitzhagen (Deutschland), 24.09.12: Angesichts der globalen Bedeutung des Streites um die gegenwärtigen, wenig vorteilhaften Darstellungen des Propheten Mohammed sieht sich Uncyclopedia ermächtigt eines klarzustellen: Billige Sparwitze zu diesem Thema wird es in der deutschen Uncyclopedia bis auf Weiteres (bei einem Wiki kann man schließlich für nichts garantieren...) nicht geben.

  • Begründung: Die Würde des Menschen ist in Deutschland unantastbar, so steht es in Art. 1 Abs. 1 S. 1 des bundesdeutschen Grundgesetzes. Da es sich beim Propheten um einen ganz besonderen Menschen handelt bzw. je nach Sichtweise gehandelt hat, muss diese zumindest in der Theorie äußerst vorteilhafte Regelung erst recht für ihn gelten.
  • Kommentar der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Darauf hätten wir ja eigentlich auch sofort kommen können. Aber angesichts der insbesondere im Rahmen der Euro-Krise doch recht notleidenden deutschen Wirtschaft müssen Sie uns es schon nachsehen, dass unsere Prioritäten ganz andere sind.“
  • Bundespräsident Joachim Gauck erklärte: „Was für ein enormes Glück, dass das Mohammed-Video so grauenhaft schlecht ist. Jetzt können wir guten Gewissens das Video verdammen. Aber stellen Sie sich vor, jemand dreht einen guten Film über Mohammed. Dann müssten wir uns eindeutig hinter die Meinungsfreiheit stellen. Furchtbarer Gedanke!“
  • Papst Benedikt gab in seinem Freitagsgebet der Hoffnung Ausdruck, dass die heiligen Meinungsäußerungen der Medien dem Glauben bald volle Absolution erteilen würden und kündigte einen Gang nach Canossa an.