Bettina Stark-Watzinger

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Jugendbild, aber wenigstens nicht mehr als Baby auf dem Eisbärenfell

Bettina Stark-Watzinger (FDP, Hessen) ist Bundesforschungsministerin in der bunten Regierung. Wegen des allgemeinen Mangels an natürlicher Intelligenz im Lande setzt sie vermehrt auf künstliche Intelligenz (KI). Das „Setzen“ bezieht sich ganz krass konkret auf 1,6 Milliarden Euro, die wie mit der Gießkanne verteilt werden.

Die aktuelle KI-Strategie der Bundesregierung ist nicht neu und stammt noch von der Großen Koalition. Stark-Watzinger will mit dem Haushaltsplan neue Impulse setzen. Deshalb ist der größte Posten der verteilten Milliarden für die Dateninfrastruktur des eigenen Ministerium veranschlagt. Da ist zwar der Bezug zu KI nicht ganz klar, aber der gute Wille durchaus erkennbar. Denn der Betrieb von Fax-Geräten wird in absehbarer Zukunft einfach zu teuer und eine Volltextsuche in dem Stapel Faxe unmöglich. Und wenn man den Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und einfacher Datenverarbeitung nicht kennt, ist wahrscheinlich der Einsatz von KI dringend angeraten. Und man will ja in der Datenverarbeitung auch nicht dem Gesundheitsministerium hinterherhinken. (Das wäre tatsächlich das schlimmste Scenario!)

Künstliche Intelligenz hat es in Deutschland sehr schwer. Vor allem die Datenschützer laufen Sturm gegen dieses Konzept. Denn bei künstlicher Intelligenz wird einem Computer nur ein als Saat bezeichneter Datensatz vorgegeben und ein Ziel. Den Rest macht der Computer alleine und nicht einmal die eigenen Programmierer haben noch einen Einblick darüber, was der Computer eigentlich macht. Wie soll jetzt also ein Datenschützer prüfen, ob der Computer die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einhält und vor allem: wie und wo er die Daten speichert! Deswegen wird über den Umweg der Europäischen Kommissionen versucht, den Einsatz von KI einzuschränken. Aber das ist wieder typisch für die bunte Regierung: gleichzeitig etwas fördern und dann wieder einschränken.