Diskriminierung

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Diskriminierung (von lat. discrimen, discernere = absondern, scheiden, Müll trennen) bezeichnet einen, zwischen Sozialwissenschaftlerinnen (Sozinnen) und Sozialwissenschaftlern (Sozler), seit über 2000 Jahre andauernden heftig geführten Fachdiskurs. Dieser spitzte sich in den letzten 100 Jahren derart zu, dass die Auseinandersetzungen auf alle Teile der Bevölkerung übergingen und heute global als "Kampf der Geschlechter" verstanden wird.

Des Weiteren spielt der Begriff besonders in den Agrarwissenschaften bei der Trennung der Spreu vom Weizen und bei der Wahl zwischen Bio- und Genmais eine wesentliche Rolle. In der Belletristik bezeichnet er heutzutage Kriminalgeschichten, in denen die so genannte kriminelle Energie langsam aus den Inhalten verschwindet (Diskriminalroman).


Positive und Negative Diskriminierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Metawissenschaft der Gender Studies (Geschlechterforschung) unterscheidet man und frau zwischen positiver und negativer Diskriminierung. Allerdings tut sich jene schwer, diese Differenzierung dem jeweiligen Lager des Fachdiskurses zuzuordnen. So verwenden Sozinnen oft den negativen Begriff für eine Sache, bei der die Sozler genau das Gegenteil, eben das Positive, meinen.

Eine Definition, die als allgemein anerkannt gilt, stammt von der Sozialwissenschaftlerin Judit Buttler:

„Negative Diskriminierung ist der, von einer WC-Beschilderung ausgehende Zwang, im Sitzen zu urinieren. Positive Diskriminierung meint dabei die Freiheit einer Geschlechtsumwandlung, um diesen Zwang nicht mehr zu unterliegen.“


Tabelle nach J. Buttler aus dem Jahre 1983[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskriminierung Positiv Negativ
für Sozinnen Wahl der Gleichstellungsbeauftragten, Frauenquote Maskulismus, Machotum, Chauvinismus,
für Sozler Frauenparkplätze, CVJF Im Sitzen Pinkeln, keine Kinder kriegen, Feminismus


Diskriminierung als Menschenrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sozinnen und Sozler fordern unabhängig voneinander schon seit langem ein grundlegendes Menschenrecht auf positive Diskriminierung, allerdings konnte nie eine gemeinsame Präambel verfasst werden. Dabei gab es schon in der Vergangenheit einige Erfolg versprechende Ansätze.

  • So heißt es bereits 621 v. Chr. in einer Fabel von Äsop: „Was du nicht willst, daß man dir tu', dis criminiere dennoch and’ren zu!“ (aus Herr Fuchs und Frau Elster).
  • Bei Immanuel Kant heißt es 1785 in seiner Grundlegung der Methanphysik der Sitten: „Handle nur nach derjenigen Discrimine, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
  • Und während der französischen Revolution lautete die ursprüngliche Parole: „Liberté, Égalité, Fraternité, Discrimité“.


Aber auch im Volksmund erfreut sich die Diskriminierung immer größerer Beliebtheit.

  • Dieter Bohlen über Diskriminierung: „Dank ihrer ist es möglich, nicht jede alte Schachtel heiraten zu müssen, die von einem Unterhalt verlangt und sich stattdessen den Menschen suchen zu können, der die größeren Brüste hat und der aus nahe liegenden Gründen für eine Partnerschaft besser geeignet ist.“
  • Martin Remmelsogge über Diskriminierung: „Es spielt keinerlei Rolle aus welchen Gründen man jemanden diskriminiert. Sei es, weil er/sie hässlich ist, doof, eine unpassenden Hautfarbe oder Herkunft hat, eine komische Sprache spricht oder aus sonst einen handfesten Grund. Das Prinzip der Diskriminierung ist von der Evolution ausdrücklich erwünscht mit dem Ziel, dass nur die Stärksten, Schönsten, Reichsten und Kriminellsten sich fortpflanzen.“

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]