Egomanie: Unterschied zwischen den Versionen

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1 Byte entfernt ,  11. März 2008
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* ''Spinat ist Scheiße''
 
Auch hier hat sich das Kind erfolgreich an das übliche Sozialverhalten adaptiert. Das Kind zeigt ein natürliches Bedürfnis, die Angelegenheiten des täglichen Lebens auszuhandeln, wie Erwachsene dies auch tun. Durch geschickte Lenkung diesesdieser BedürfnissenBedürfnisse können die Eltern ihrem Kind auf einer gleichberechtigten Beziehungsebene vermitteln, dass das Zusammenleben ein Geben und Nehmen ist. Adäquate Reaktionsweisen der Eltern sind daher
 
* ''Ja, du kriegst deine Süßigkeiten, aber dann lässt du mich gefälligst in Ruhe, ich hab meine Migräne''
Kinder, die auf solch effiziente und moderne Art und Weise auf das Leben vorbereitet wurden, haben in ihrem Erwachsenendasein nur Probleme. Sie haben gelernt, dass selbst wenn sie etwas bekommen, sie trotzdem nichts bekommen. Sie fordern daher konsequenterweise immer mehr von ihren Mitmenschen ein, und die Tragfähigkeit ihrer Beziehungen wird dadurch auf eine harte Probe gestellt. Dies läuft dann meist so ab
 
* Frau verlässt Mann, weil er ihre wahren Bedürfnisse nicht erspüren kann. Frau hat auch vorgesorgt und sich schon einen anderenAnderen in der Hinterhand gehalten, um leichter von ihrem Ex loszukommen. Mit dem neuenNeuen funktioniert es scheinbar für einige Zeit, doch dann merkt sie, welche Bedürfnisse ihr Ex wirklich befriedigt hat. Sie kehrt zu ihm zurück doch hält es nicht lange...die unendliche Geschichte.
* Mann kommt in ein Restaurant und muss eine Minute auf den Kellner warten. Der Kellner wird erstmal angeraunzt, was das denn für ein Service sei, und überhaupt. Der Kellner bringt das Bestellte, und der Mann verzehrt. Nach vollzogener Mahlzeit möchte der Mann noch etwas zu trinken bestellen, aber jetzt lässt der Kellner nicht eine Minute auf sich warten, sondern kommt überhaupt nicht mehr. Wen wundert es ?
* Ein berühmter [[Vater]] überhöht das eigene Kind (meistens den [[Sohn]]) als „Wunderkind“, auf dass es einmal in seine eigenen Fußstapfen treten und sein [[Lebenswerk]] weiterführen möge. Das Kind wird erwachsen, entwickelt eigene, nicht den Vorstellungen des Vaters entsprechende Interessen, ein eigenes Ego und sehnt sich nach der Anerkennung des Vaters, merkt aber, dass eres diese nur zugeteilt bekommt, wenn eres tut, was der egomanische, nur mit seinen eigenen Interessen beschäftigte Mann von ihm verlangt. Es kommt zum Bruch zwischen Vater und Sohn, da der Sohn sonst an der Hybris seines Vaters ersticken würde, woraufhin sich der Stamm des Apfels beleidigt zurückzieht und nie wieder mit seinem Sohn spricht. Der Sohn entwickelt sich daraufhin seinerseit zum Egomanen, da er meint, seine eigene Persönlichkeit besonders von der seines Schöpfers abzugrenzen zu müssen und ist fortan nur noch mit sich selbst und der Definition seines Egos beschäftigt.
* Ein neuer Benutzer meldet sich in einem Wiki an. Anfangs recht freundlich, beginnt ihm bald das eineEine oder andereAndere zu missfallen. Da er gewohnt ist, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, wird er zunehmend aufdringlicher, was seine Wunschvorstellungen anbetrifft, und akzeptiert auch nicht die mehrheitlich ablehnende Meinung der Mitbenutzer. Irgendwann pickt er sich ein beliebiges unerfreuliches Erlebnis im Wiki heraus und verabschiedet sich mit etwa immer denselben Worten: ''So, jetzt reicht's, ich habe genug von diesem ganzen Verein. Seht zu wie ihr ohne mich klarkommt. Ihr habt mich dazu gezwungen. Ich habe mich für euch aufgeopfert, und das ist der Dank.''. Tatsächlich hat er einen Großteil seiner Zeit damit verbracht, seine Kollegen mit fruchtlosen Streitereien von der produktiven Arbeit abzuhalten.
 
==Soziale Konsequenzen==
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