Atom-U-Bahn: Unterschied zwischen den Versionen

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3 Bytes hinzugefügt ,  4. April 2008
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Mit der Konstruktion der U-Bahn wurde die Dampf- und Atomanlagen Compagnie (kurz DATOC) beauftragt. Diese hatten zwar noch nie einen funktionstüchtigen Atomreaktor gebaut, doch war es das einzige Unternehmen, dass sich auf solch ein Projekt einlassen wollte.
 
Verbaut wurde ein handelsüblicher Druckwasserreaktor mit Primär- und Sekundärkreislauf. Mittels einer Dampfturbine wurde elektrische Energie für die Elektromotoren erzeugt. Haushaltsübliches [[Wasser]] diente als Kühlung und [[Moderator]]. Die so erzeugte Energie wurde über ein Planetengetriebe und ein kompliziertes System von Bautenzügen auf die Räder der Wagons übertragen.Als zusätzliche Maßnahme wurden zwei Tonnen Borkarbit mitgeführt, um nötigenfalls die Kernreaktion zum sofortigen Stillstand bringen zu können. Der Reaktor passte in drei WagonsWaggons und ein Weitererweiterer nahm das 35 köpfige Sicherheits- und Bedienpersonal auf. So verblieben noch zwei WagonsWaggons für die Aufnahme von Fahrgastmaterial und dem Fahrer.
 
Der Hamburger Senat verlangte zusätzlich zu den bestehenden Sicherheitsvorkehrungen weitere Verstärkungen der Tunnelwände. Diese wurden mit vier Meter dickem Stahlbeton, Gipsplatten, sowie Ziegelsteinen ausgekleidet und erhielten eine zusätzliche Bleibeschichtung. Einem möglichen [[Gau|GAU]] konnten und sollten diese Wände nicht standhalten, doch sollte ein Strahlungsaustritt im LekagefallLeckagefall vorgebeugt werden. Bis 1965 wurden so drei unterirdische [[Bahnhof|Bahnhöfe]] miteinander verbunden. Der Zugang zu diesen Bahnhöfen erfolgte durch jeweils zwei Hochsicherheits- und Druckschleusen. Im Falle einer Kernschmelze konnten alle Bahnhöfe und Tunnel per Fernzündung unverzüglich gesprengt werden. Man hoffte durch diese nach heutigen MaßtäbenMaßstäben sinnlose Maßnahme, eine Kontamination des Stadtbereiches zu verhindern. Eine mögliche Sprengung hätte aber mindestens den Stadtkern, inklusive Rathaus, vernichtet.
 
[[Bild:U-Bahn_und_Bushaltestellen.jpg|right|thumb|290px|Kuriose Werbung für den ÖPNV oder doch Strahlungschäden?]]
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