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<code>'''"Der einsame Hirsch streift nutzlos durch die Brombeeren."''' </code>
<code>''' [[Stefan Raab|Raab]] :"In welcher Zeit hast du die Reise hinter dich gebracht?" - Schneider "In letzter Zeit."</code>
'''Helge Schneider''' (* 30. August 1955 in Mülheim an der Ruhr) ist ein eigenartiger Kerl. In ''Merry Old England'' nennt man solche Typen ''a bit of a nutter''. Bei uns Knilch, Kauz, komischer Macker, alter Spacken, Sonderling. Der Wirrkopf ist das Vorbild von Millionen, da er sein Wirrsein in klingende Münze verwandelt hat. Großer Künstler.
==Das Phänomen==
Das hyperbegabte Wunderkind (Klavier spielender Rotzlöffel halt) eilte zunächst immer schnellen Schrittes zur Schule, aber der Unterricht war so beschissen, dass er es irgendwann nicht mehr aushielt und massenweise Drogen in sich reinschaufelte. Da ging's ihm zwar zunächst besser, er ging auch wieder gern hin, sang frohe Lieder und beteiligte sich rege, aber als er im Werkunterricht eines Tages Bonbons aus Wurst bastelte, flog sein Drogenkonsum auf und er musste die Lehranstalt verlassen.
In der folgenden Zeit versuchte er sich erfolglos in verschiedenen Berufen wie Landschaftsgärtner, Deutsche Bank Vorstandssprecher,
===Inspiration Kaffeehaus===
Andererseits hatte er jetzt die Zeit, seinem Hobby zu frönen, alte Menschen bei Eduscho zu beobachten („Eduscho-Studium“), er hatte das dringende Bedürfnis zur trendigen Eduscho-Oppaszene dazuzugehören, "weil ich die so witzig fand" , er war also schon früh
Er fand Mülheim extrem langweilig und wollte anfangs ständig weg, lebt aber heute immer noch da, weil er irgendwann mal feststellen musste, dass eigentlich jede Stadt wie Mülheim ist.
Nach der prägenden Eduschophase folgten Auftritte in Filmen von [[Christoph Schlingensief]], ebenfalls ein großer Kaffeetrinker und Wirrkopf.
===Post Eduschismus===
1985 bis 1991 war Schneider neben Evi Seibert und [[Reinhold Beckmann]] Co-Moderator in der Fernseh-Musik-Sendung ''Offshow'' des WDR, in der er Sketche aufführte und Musiker interviewte. Nach einiger Zeit geriet er ins Visier der Drogenfahnder, niemand mit klarem Kopf würde sich freiwillig mit Beckmann abgeben und man zwang ihn zum Entzug Cold Turkey.
1994 wurde Schneider durch einen TV-Auftritt bei ''Wetten, dass..?'' einem Millionenpublikum bekannt und das Stück [[Katzenklo]] platzierte sich in den deutschen Charts. Nach dem ''Wetten, dass..?''-Auftritt krallte ihn allerdings die Drogenfahndung ein zweites Mal, mit Gottschalk würde niemand mit klarem Kopf sich freiwillig abgeben und man zwang ihn zum Entzug Cold Kitty.
Der früh vergreiste Lustmolch brachte es trotz abstoßendem Äußeren irgendwie immer wieder fertig, junge Wurstfachverkäuferinnen in seine Wohnung zu locken, etwa indem er ihnen Reismahlzeiten versprach. So
Helge liebt Kinder, er liebt sie fast so sehr wie Scheiße zu labern, er liebt sie ungeheuer.
Er verbringt jetzt seine Zeit damit, die Normen der Gesellschaft durch künstlerische Improvisationen in Frage zu stellen, stellt der kleinkarierten Spießigkeit seiner Umgebung seine Welt der kreativen Freiheit und kindlichen Güte gegenüber ("Es gibt zum Beispiel Spielzeug, das können Erwachsene nicht begreifen: Ich habe schon mehrmals so ein Ding mit drei Löchern gekauft, dazu gibt es drei Kugeln, da haust du mit dem Hammer drauf und dann fallen die Kugeln rein. Genauso gut ist ein Frosch, den man hinterherziehen kann und der macht „Quak“.").
Viele Kritiker haben Schwierigkeiten, das Phänomen Helge richtig einzuordnen (Genie? Fitzefatziger Kretin? Oder am Ende beides, man denke nur an Gore Vidals Satz über Andy Warhol "Das einzige Genie mit einem IQ von 60"?), was durchaus ein Problem ist, denn das richtige Einordnen der Zeiterscheinungen ist ja das, was einen guten Kritiker ausmacht, sonst wird ihm irgendwann von den Kollegen das Etikett "guter Kritiker" auch wieder abgesprochen.
Für all diejenigen, die Schwierigkeiten mit der Einordnung haben:
Mit einem Publikum, das für Eintrittsgeld auch noch unterhalten werden will, kann er nun gar nichts anfangen, das geht ihm ja so was von auf die Nüsse, er musste jahrelang radikal dagegen halten: "Ich habe es endlich geschafft, dass die Leute nichts erwarten." <br> So kommt es, dass der Mann mit dem humoristischen Wackelkontakt zuweilen brilliert und überragende Komikpotenz zur Schau stellt (so zu einem jungen Schachspieler in einer Talkshow: "Wenn du jetzt mal n Mädchen kennen lernst, dann sagst du, ich kann Schach, und du findest eine, die auch gern Schach spielt, dann habt ihr doch n super Hobby." oder Frage [[Stefan Raab|Raab]] :"In welcher Zeit hast du die Reise hinter dich gebracht?" - Schneider "In letzter Zeit."), manchmal spackt er aber auch nur dumm rum, vor allem wenn es notwendig wäre, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren (Filme!), gerät alles zum kompletten Fiasko und er wirkt grenzdebil. ▼
▲Mit einem Publikum, das für Eintrittsgeld idiotischerweise auch noch unterhalten werden will, kann er nun gar nichts anfangen, das geht ihm ja so was von auf die Nüsse, er musste jahrelang radikal dagegen halten: "Ich habe es endlich geschafft, dass die Leute nichts erwarten." <br> So kommt es, dass der Mann mit dem humoristischen Wackelkontakt zuweilen brilliert und überragende Komikpotenz zur Schau stellt (so zu einem jungen Schachspieler in einer Talkshow: "Wenn du jetzt mal n Mädchen kennen lernst, dann sagst du, ich kann Schach, und du findest eine, die auch gern Schach spielt, dann habt ihr doch n super Hobby
Es ist ihm auch völlig egal, ob das, was er so verzapft, "Kunst" ist oder nicht, es soll bloß tunlichst stressfrei vonstatten gehen. Solange er von Mutter oder seinem guten Freund Reinhold Messner Butter bekommt ("Reinhold!" - "Helge!" - "Reinhold! Gib mal Butter." - "Helge! Gib doch selbst." - "Nee, Reinhold! ''Ich'' frag ''dich''!") , ist für ihn alles im grünen Bereich (siehe Link).<br>▼
Er ödet sein Publikum also nicht vorsätzlich an, er ist kein Unmensch, er unterhält es durchaus gern, das hat nur keinerlei Priorität.▼
▲Es ist ihm
Nur wenn sich der Stress doch mal meldet, dann muss er auf die Zähne beißen, ein tapferer Oppa sein. Und dann seufzt er eben "aber muss ja, muss. Jajajajaja."▼
▲Er ödet sein Publikum also nicht vorsätzlich an, Herrje, er ist ja kein Unmensch, er unterhält es durchaus gern, das hat nur keinerlei Priorität.
Somit ist die Frage, was der skurill-[[Dada|neodadaistische]] Kaffeehausavantgardepopscheißtattergreis mit anarchistischen Flashbackweisen über das Huhn "Kartoffelsalat Dachlatte die 16." nun eigentlich (positiv ausgedrückt) will, falsch gestellt. Captain Starbucks Rogers auf interplanetarischer Bullshitmission will gar nichts außer so vor sich hin zu daddeln.
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==Weblinks==
*[http://de.youtube.com/watch?v=-zdP74TLAxA&feature=related Helge gibt den Lindenberg]
*[http://de.youtube.com/watch?v=QZcxLb_93yo Reinhold! Helge!]▼
*[http://de.youtube.com/watch?v=Dnbq0iAPLnk Er drückt die Maus]
*[http://de.youtube.com/watch?v=V3RMjiEVFNs&NR=1 Darum ging der Krieg verloren, zu wenig Gesang,
*[http://de.youtube.com/watch?v=DS_HRxCClks&feature=related Audio-Interview mit sich selbst1]
*[http://de.youtube.com/watch?v=2nC4MluGXwY Audio-Interview mit sich selbst2]
*[http://de.youtube.com/watch?v=CmSo4xgw_so&feature=related Bei TV Total 1999]
*[http://de.youtube.com/watch?v=VBseCuZSVzc Bei TV Total 2006]
▲*[http://de.youtube.com/watch?v=QZcxLb_93yo Reinhold! Helge!]
▲*[http://de.youtube.com/watch?v=V3RMjiEVFNs&NR=1 Darum ging der Krieg verloren, zu wenig Gesang, DCCP klärt auf]
[[Kategorie:Komiker]]
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