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=== Eroberung Kleinasiens ===
Im Jahre 334 v. Chr. eroberte Alexander mit seinem unbesiegbaren Heer Kleinasien, was ein guter Anfang war und die spätere Eroberung Großasiens sehr erleichterte. Alexander achtete stets darauf, ein liebenswürdiger Eroberer zu sein, zumindest wenn die Eroberten sich zuvor widerstandslos ergeben hatten. Zum Beispiel spendete er leere [[Fass ohne Boden|Weinfässer]] als Wohnsitze an arbeitslose [[Philosoph]]en. In der unblutig eroberten Stadt Gordion, so wird erzählt, begegnete Alexander einem Mann, der den Knoten seines [[Sweatshirt]]s nicht mehr aufbekam. Alexander erklärte, hier in der Türkei müsse es doch irgendwo eine Änderungsschneiderei geben, und sorgte dafür, dass der Mann ordentliche [[Reißverschluss|Reißverschlüsse]] für seine Klamotten bekam. Diese leutselige Art des Feldherrn ging in viele Legenden ein.
Natürlich war Alexander nicht von Natur aus freundlich, sondern hatte einfach eine Nase für [[Public Relations]]. Kurz nach der genannten Episode nahm er einen seiner PR-Berater zur Seite und bat ihn darum, sich einen knackigen Werbespruch für die nächste Feldzugsaison auszudenken. Der Berater schlug nach reiflicher Überlegung den Slogan ''[[ebay|Drei - zwei - eins - meins!]]'' vor. Aber Alexander war mit diesem Text noch nicht zufrieden. ''„Welches Jahr haben wir heute?“'' fragte er den Berater, und dieser antwortete: ''„333 vor Christus, mein Fürst.“'' - ''„Und wie heißt die Stadt, die ich gerade erobert habe?“'' - ''„Issos, mein Fürst.“'' - ''„Ach du Scheiße, da reimt sich ja gar nichts. Na gut, wir nehmen deinen blöden Spruch.“''
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