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Die Krankheit kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Sie tritt jedoch in den Randschichten verstärkt auf. Seltsamerweise haben sowohl Menschen der [[Unterschicht]] ([[Hartz IV]]-Empfänger und C-[[Promi]]s) als auch der [[Oberschicht]] (A- und B-Promis) das Bedürfnis, ihren Kindern vollkommen exotische Namen zu geben. Ein Grund könnte sein, dass sie die Einzigartigkeit ihrer Kinder auf übertriebene Art nach außen demonstrieren wollen. „''Dieses Kind ist ein Produkt meiner Eierstöcke und Ausdruck meiner Kreativität''“
In der [[Mittelschicht]] sind zwei gegenläufige Strömungen auszumachen: der Retronomizismus, bei dem altmodische Namen wie [[Johanna]], Wilhelm, Friederike, aber auch Ezechiel und Zacharias bevorzugt werden. Diese Strömung ist eher im bildungsbürgerlichen Umfeld angesiedelt. Seit im Jahre 1973 die flächendeckende Verteilung eines schwedischen [[Möbel]]-Kataloges eingeführt wurde, ist verstärkt auch der Ikeasmus zu beobachten; in der weniger pädagogennahen Mittelschicht heißen die Kinder überwiegend wie Ikea-Regale: Tjark, Torge, Geske, Kjell, Arved, Jondalar, Ole, Jette, Bjarne, Thees, Frigga, Tomte, Mella, Björk, Lasse, Mika, Torben, Sören, Malte und Knut. Wobei sich Kevinismus auch in der Mittelschicht langsam aber sicher immer mehr verbreitet. Ursachen hierzu sind noch ungeklärt.
==Medizinische Betrachtung==
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