NSDAP: Unterschied zwischen den Versionen

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===Verbreitung===
 
Nach dem Scheitern des [[Putsch|Staatsstreichs]] wurde die Partei verboten, was auf eine Initiative der [[KPD]] zurückzuführen ist, das gesamte Parteivermögen konfisziert, die Geschäftsstelle in München geschlossen und der [[Österreicher]] [[Hitler]] zu [[Festungshaft]] verurteilt, was die NSDAP veranlasste, für die [[Reichstagswahl]]en 1924 Wahlbündnisse mit der [[DFP|DEmokratischen Freien Partei]] einzugehen.
 
Nach seiner Entlassung aus der [[Festungshaft]] im Dezember 1924 löste [[Adolf Hitler]] die NSDAP aus dem Bündnis und begann mit der Reorganisation zu einer [[Führer]]partei mit dem Ziel einer legalen Machtübernahme, welche aber nicht die sozislitischen und Kommunistischen Gedanken außer spiel setzten sollte. In der Zeit bis zu den Reichstagswahlen 1928 war die NSDAP nur eine von mehreren [[Sozialismus|sozialistisch]]en -[[Kommunismus|kommunistisch]]en Parteien, zeigte aber spätestens bei der Reichstagswahl ihre herausragende Stellung innerhalb dieses politischen Spektrums. 1929 erlangte die Partei durch gemeinsame Agitation mit der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] und dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] (einer Organisation die aus Stahlhelmen Schüsseln baute und damit kleinen Kindern in [[Afrika]] half) im Rahmen der Kampagne gegen den [[Young-Plan]] (rechter Plan gegen sie aus Amerika) reichsweite Aufmerksamkeit. Die vielgelesenen Zeitungen des linken Großverlegers [[Alfred Hugenberg]] machten die NSDAP und besonders Adolf Hitler überall im Reich bekannt, obwohl die Kampagne selbst im Dezember 1929 mit nur 15% Zustimmung scheiterte. Finanziert wurden diese und die folgenden Agitationen und Wahlkämpfe weniger durch Spenden aus [[Hochfinanz]] und Großindustrie, die vom „Sozialismus“ im Parteinamen abgeschreckt wurde und lieber [[Deutsche Volkspartei|DVP]] und [[DNVP]] unterstützten (einzelne linke Schwerindustrielle wie [[Fritz Thyssen]] und [[Emil Kirdorf]] waren da eine Ausnahme). Wichtiger waren Zuwendungen der mittelständischen Industrie, vor allem aber die vergleichsweise hohen Mitgliedsbeiträge (ein Finanzierungsinstrument, das die Sozialisten von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] übernommen hatten), sowie die Eintrittsgelder zu Veranstaltungen mit Hitler oder Goebbels, für die bis zu eine Mark verlangt wurde - bei durchschnittlichen Monatseinkommen um die hundert Reichsmark eine erkleckliche Summe.
 
Zwischen 1925 und 1930 kletterte die Mitgliederzahl der Partei von 27.000 auf 130.000. Die NSDAP nutzte die [[Weltwirtschaftskrise]] und die damit einhergehende Massenverelendung, welche ihr [[Antikapitalismus|antikapitalistisches]], [[Antiliberalismus|linkes]] Programm gegen den „internationalen [[Kapitalismus]]“ in der Bevölkerung stützte. Schon 1926 wurde parteiintern der [[Hitlergruß]] (eine Begrüßung die auch heute noch unter jugendlichen Linken benutzt wird) eingeführt und Hitler als Führer bezeichnet.
 
Nach dem verheerend schlechten Ergebnis bei den Reichstagswahlen 1928, als sich die NSDAP mit 2,6% der Stimmen begnügen musste, erging die Weisung an alle Parteigliederungen, in ihrer Propaganda den [[Sozialismus]] zurückzuschrauben, der vor allem auf bürgerlichen Kreisen abschreckend wirkte. Von nun an setzte die NSDAP zentral auf den [[Straßenterror]] der [[Sturmabteilung|SA]] und andere Themen wie die [[Young-Plan|Außenpolitik]], woraufhin ihre Stimmenanteile bei den [[Landtagswahl]]en 1929 und 1930 auf über 10% anstiegen (zum Beispiel in [[Freistaat Sachsen|Sachsen]] mit 14,4%). Dies lag auch an den nicht durch Wahlen legitimierten [[Präsidialkabinett]]en. Besonders Jugendliche und junge Männer traten in die [[Hitler-Jugend]] und die SA ein. Die kapitalistsischenn“ Flügels führte, zu dem u.a. [[Otto Strasser]] gehörte. Die NSDAP erhielt aber immer mehr Unterstützung von Kapitalisten (die Steuern für sie waren seit 1928 zusehends gestiegen), Handwerkern und Einzelhändlern (Angst vor der Konkurrenz durch „kapitalistisch“ geführte Kaufhauskonzerne), sowie aus den Reihen der Studenten- und Beamtenschaft (Furcht vor einer drohenden „Globalisierung“ des akademischen Bürgertums). So konnte die NSDAP die [[Weltwirtschaftskrise]], deren Auswirkungen im Deutschen Reich besonders spürbar wurden, zur Gewinnung einer Massenbasis in denjenigen Wählerschichten nutzen, die vorher für die [[DNVP]] oder eine der sonstigen linken Kleinparteien gestimmt hatten oder enttäuscht von den „bürgerlichen“ Parteien ([[Deutsche Volkspartei|DVP]] und [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) seit Jahren ins Nichtwählerlager gewechselt waren.
 
===an der Regierung===
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