Karl-Heinz Rogorski: Unterschied zwischen den Versionen

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===Der Wechsel===
[[Bild:Betonknie.jpg|right|thumb|200px|Rogorski (mit der 9) bei einer seiner gefürchteten Knieattacken.]]
„Verrat“ brüllten die Schalker Fans, als Rogorski 1981 zum Erzrivalen [[VfL Bochum]] wechselte und dort den Posten des Mittelstürmers prominent ausfüllte, obwohl er eigentlich linker Verteidiger gelernt hatte. In seinen 124 Pflichtspielen für SchalkeBochum erzielte das Betonknie 1 Eigentor und brach 23 gegnerischen Spielern und dem eigenen Torwart Nasen-, Joch-, Waden-, und Schienbeine. Er wurde ob seiner rüden Attacken 35 mal des Feldes verwiesen und insgesamt für 14 Monate gesperrt. 1983 berief ihn der damalige Bundestrainer Jupp Derwall ins Aufgebot der Fußball-Nationalmannschaft und so kam das Betonknie am 5. Oktober 1983 im EM-Qualifikationsspiel in Gelsenkirchen gegen Österreich (3:0 für die DFB-Elf) zu seinem ersten und einzigen Einsatz als Nationalspieler. In der 65. Minute wurde Rogorski eingewechselt und schaffte es bis zum Schlusspfiff immerhin noch, zwei gegenerischen Abwehrspielern die Kreuzbänder zu demolieren und viermal den Ball zu berühren.
 
Am 13. April 1984, bei einem Spiel gegen [[Borussia Dortmund]], wurde Rogorski dann selbst Opfer einer schweren, vorsätzlichen Körperverletzung durch den Dortmunder Libero [[Manfred Bobosch]], der ihm durch ein schweres Foul den linken Hoden sowie die Leiste zertrümmerte, was der Karriere des Betonknies ein jähes Ende bereitete.

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