Karl-Heinz Rogorski: Unterschied zwischen den Versionen

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Keine Änderung der Größe ,  23. Mai 2007
K
===Was noch geschah===
[[Bild:Rogorski.jpg|left|thumb|182px|Kalle Rogorski geht es heute wieder gut.]]
Nach einem sechsmonatigen Krankenhausaufenthalt war Rogorski soweit wiederhergestellt, dass er am 14. Oktober 1984 das [[Krankenhaus]] in Bochum-Kornharpen in einem [[Rollstuhl]] verlassen konnte. Da er aufgrund seiner mangelnden Schulausbildung intellektuell minderbemittelt war und keine Berufschancen außerhalb des Fußballgeschäfts hatte, nahm er umgehend die vakante Stelle des Platzwartes bei seinem Heimatverein Rot-Weiß Oberhausen an und pflegte für einige Jahre das satte Grün des Niederrhein-Stadions gewissenhaft und aufopferungsvoll. Die frühe Sportinvalidität führte bei Rogorski zu schweren Depressionen, die er durch die missbräuchliche Einnahme von [[Diacepam]] zu lindern versuchte. Zu Beginn der 1990er Jahre war das Betonknie dann so medikamentenabhängig, dass er begann, seine Pflichten als Platzwart zu vernachlässigen und immer öfter sah man ihn nun apathisch am Mittelkreis des Niederrhein-Stadions sitzen, wo er leise die alten, auf ihn gemünzten Schlachtgesänge der SchalkerBochumer Fans vor sich hinsang („Kalle - Kalle - Fußballgott!“). Die Vereinsführung des Rot-Weiß Oberhausen beschloss daraufhin schweren Herzens, sich von Karl-Heinz Rogorski zu trennen, was dessen Totalabsturz zur Folge hatte.<br>
Erst 2003 gelang es der Legende, seine Sucht in den Griff zu bekommen und nach einer viermonatigen Entwöhnungstherapie in einer Bochumer Tagesklinik begann das neue Leben des Betonknies. Er machte seine Trainerlizenz und wurde Jugendtrainer beim FC Schalke 04, wo er bis heute den jungen Nachwuchstalenten des Traditionsvereins die richtige Knietechnik beibringt.
 

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