UnNews:DIN verabschiedet neuen Dokumentenstandard: Unterschied zwischen den Versionen

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{{UnNews-Angaben-1O|Berlin|Deutschland|27.8.2007}} Das Deutsche Institut für Normung e. V. - die Vereinigung für Industriestandards im [[Deutschland|Mutterland der Normierungen]] verabschiedete einen Vorschlag des amerikanischen Herstellers [[Microsoft]], die Dokumentenstandards zu reformieren. Statt dem veralteten DIN A4 wird nun offiziell DIN A4'''m''' empfohlen. Die neuen Norm wurde in einem 6000 Seiten starken Dokument vom Software-Hersteller aus Redmond festgelegt. Neben der ungeheuren Komplexität kritisieren Konkurrenzunternehmen [[Trivialpatent|ungerechtfertige Patentansprüche]] und schwammige Spezifikationen. So ist im Detail unbekannt, wie ein DIN A4'''m''' Blatt genau gefertigt sein soll, auf jeden Fall sind Ausbuchtungen und Überlängen vorgeschrieben, die es mit den bisherigen rechteckigen Formaten inkompatibel macht.
 
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Während der Vorschlag zum ISO-Standard international auf geteiltes Echo trifft, wurde die Entscheidung der DIN in der Öffentlichkeit kritisch beäugt. Ein Sprecher der DIN nahm im exklusiven UnNews-Interview dazu Stellung: {{zitieren|Wir stehen voll hinter Microsofts Bestrebungen, anerkannte Standards zu reformieren und neue Alternativen zu entwickeln. Deshalb hat das Expertengremium eindeutig mit {{pro|Ja}} votiert. Wir sind der Meinung, dass insbesondere der freundlicherweise von unserem neuen Partner gestiftete Fuhrpark und die Kostenübernahme der Überstundenzahlungen von DIN-Mitarbeitern helfen wird, weitere Überarbeitungen des internationalen Normenwerks vorzunehmen.}}
Während der Vorschlag zum ISO-Standard international auf geteiltes Echo trifft, wurde die Entscheidung der DIN in der Öffentlichkeit kritisch beäugt. Ein Sprecher der DIN nahm im exklusiven UnNews-Interview dazu Stellung:
 
Während der Vorschlag zum ISO-Standard international auf geteiltes Echo trifft, wurde die Entscheidung der DIN in der Öffentlichkeit kritisch beäugt. Ein Sprecher der DIN nahm im exklusiven UnNews-Interview dazu Stellung: {{zitieren|Wir stehen voll hinter Microsofts Bestrebungen, anerkannte Standards zu reformieren und neue Alternativen zu entwickeln. Deshalb hat das Expertengremium eindeutig mit {{pro|Ja}} votiert. Wir sind der Meinung, dass insbesondere der freundlicherweise von unserem neuen Partner gestiftete Fuhrpark und die Kostenübernahme der Überstundenzahlungen von DIN-Mitarbeitern helfen wird, weitere Überarbeitungen des internationalen Normenwerks vorzunehmen.}}
 
Microsoft gilt nicht gerade als Freund des freien Wettbewerbs. So zwingt die [[Europäische Union]] den Monopolisten, seine Betriebsystemsoftware [[Windows XP]] für Europa mit einer Version (Win XP C) ohne den eingebauten Taschenrechner ''calc.exe'' auszuliefern. Zahlreiche Hersteller von Hardware-Taschenrechnern beklagten, dass der detailgetreue Nachbau durch schwer zugängliche Kalkulationssoftware mit dem stets kleinzeiligen Ausgabedisplay und der komplizierte Eingabe durch mit Zahlen versehen Knöpfe, die man mit der Maus drücken kann, die Marktwirtschaft stark behindere. Die Wettbewerbshüter in Brüssel reagierten sofort, haben jedoch momentan Schwierigkeiten, die Bußgeldbescheide zu erstellen, da ihre Drucker noch nicht für DIN A4'''m''' umgerüstet wurden.
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