7.369
Bearbeitungen
(+Bild) |
Wombi (Diskussion | Beiträge) K (→Konstruktionsgeschichte: hessinisiert) |
||
|
Bereits [[Leonardo da Vinci]] hatte mit "Separata Cristianensis" ein erstes Modell zur Trennung von sprechenden Menschen entworfen. In seinen "Tabulae Tabulé" konstruierte er im französischen Exil Paravants, durch die zwei Personen im Gespräch voneinander separiert werden konnten. Da Vinci stellte weitere Versuche mit Trennwänden wieder ein, nachdem ihm mehrfach, auch vom Vatikan, der eigentlich einen Beichtstuhl in Auftrag gegeben hatte, versichert wurde, dass niemand eine solche Erfindung brauche, weil man den Partner nicht mehr verstehe.
Die erste funktionstüchtige Trennwand "Sabine Christiansen" konzipierte die Frankfurter Fliegerin und Luftpionierin [[Käthchen Paulus]], nachdem sie ihren im Schlaf redenden Mann nicht mehr mit dem Ausruf "
[[Wilhelm Wagenfeld]] verbesserte in der Dessauer [[Bauhaus|Bauhauswerkstatt]] die Kreuz-Beine der Trennplatte und stellte sie in einem vom Rundfunk übertragenen Experiment ''(siehe: "Reportagen in der Weimarer Republik. [[Karlheinz Stelzer]] und sein Mikrofon". Passau, 1948)'' versuchsweise auf Pumps. Die Konstruktion hielt zunächst, kippte aber nach 12 Minuten nach hinten um. In aufwändig gepolsterten, kugelförmigen Fixierungskissen konnte die Standfestigkeit von "Sabine Christiansen" allerdings auf über eine Stunde ausgedehnt werden. Wagenfeld war überwältigt und sprach zeitgenössischen Quellen zufolge ''(vgl. "Das Bauhaus Dessau in Weimar", S. Fischer, 1924)'' von einem "vollen Erfolg".
Der Koch [[Johann Lafer]] schließlich kam auf die Idee, "Sabine Christiansen" nicht zu stellen sondern zu "setzen", wie er es nannte ''(Quelle: "Schöne Orte: Mensa Gießen. Liste der Aushilfsbeiköche". Wetzlar, 1974)''.
==Trivia==
| |||
Bearbeitungen