Heilige Speisen des Nudeltums

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Seine Nudeligkeit (auch bekannt als Seine Saucenhaftigkeit, Seine Spaghettifädigkeit, der Alte der Nudeln,...) sprach das Heilige Gesetz über die Heiligen Speisen des Nudeltums. So ist dieses Gesetz einer der Grundpfeiler des Nudeltums und jeder Nudelige weiss die Heiligen Speisen zu schätzen. Allen voran betrachtet es der Heilige Prophet des Nudeltums als seine heilige Pflicht, der Menschheit im guten Vorbild voranzugehen und sich strikte nach diesem Gesetze zu ernähren. So sollen immer mehr Jünger vom wahren Glauben überzeugt werden.

Zu den Heiligen Speisen des Nudeltums gehören:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nudeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitausend Jahre alte Nudel-Reliquie

Sie sind sozusagen der Klassiker der Heiligen Speisen, denn am Anfang schuff Seine Nudeligkeit bekanntlich die Nudeln (siehe Erstes Buch Moses). Als Nudeln gelten nach der Heiligen Schrift alle bandwurmartigen Teigwaren, also von der Spaghetti bis zur Glasnudel. Die Nudel hat eine bestimmte Symbolik innerhalb der Religion der Nudeligen. Sie steht in ihrer Langheit für Fruchtbarkeit und in ihrer Achsensymmetrie für die Klarheit und Schönheit der Nudeligen Regeln.

Innerhalb der Nudeligen Gesellschaft sind verschiedene Berichte über spontane Abkehr vom Bösen und plötzlicher Dämonenexorzismus nach dem Verspeisen von Nudelgerichten bekannt. So werden Nudelgerichte oft von Nudeligen Missionaren unters unwissende Volk gebracht um die UNgläubigen zu bekehren.

Nudeln werden vorwiegend mit einer roten Sauce oder zumindest mit einigen Fleischbällchen verspiesen, damit das Gericht als Heilig gelten kann.

Im Nudeltum streng verboten ist das Besudeln von Nudeln mit Käse, Eiern oder Rahm, entsprechende Vergehen werden oftmals mit Verstoss oder gar der Vogelfreiheit geahndet.

Thon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datei:Thon.jpg

Thon ist die Heilige Speise par excellence. Zusammen mit Gewürzen bildet er das täglich Brot des Nudeligen. Mit seinem dezenten Fischgeschmack und der samtenen Konsistenz gehört der Thon sicher zu der schmackhaftesten der Heiligen Speisen des Nudeltums, so wird jeder Nudelige vom Heiligen Propheten dazu ermuntert, jeden Tag mindestens ein Thongericht zu sich zu nehmen.

Nudelige unterscheiden zwei Qualitätsstufen des Nudelthons. So wird der zarte spanische Thon im Olivenöl dem gemeinen Büchsenthon im Salzwasser vorgezogen. Vor allem an religiösen Anlässen ist darauf zu achten, dass nur allerfeinster Thon serviert wird.

Unter Umständen kann ein Nudeliger eine nicht zum Anlass passende Thonsorte als persönlichen Angriff verstehen, den er getreu der Nudeligen Gesetzen mit dem Faustrecht begleichen muss.

Gewürz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datei:Gewürz.jpg Unter Gewürz versteht der Nudelige nicht etwa nur eine Geschmackgebende Zutat, nein der Nudelige betrachtet Gewürz als eigenständiger Nahrungsbestandteil. So ist es nicht selten, dass Nudelige Mahlzeiten, die hauptsächlich oder ausschliesslich aus Gewürz bestehen zu sich nehmen.

Verbotene Gewürze kennen die Nudeligen nicht, es werden doch einige Gewürze anderen vorgezogen: Beliebte Gewürze sind:

  • Pfeffer
  • Italienische Würzmischung
  • Curry
  • Barbecquegewürz oder Grill-Mix

Insbesondere die ungarisch-fellhasischen Nudeltumsjünger loben einige Gewürze über alle anderen, es sind dies:

Dem Nudeligen ist einmal pro Woche die Rituelle Thon-Gewürz-Speisung vorgeschrieben, um dem Auszug aus Paris zu gedenken. So wird das Gewürz in etwa 3cm dicken Schichten auf dünne Thonunterlagen aufgetragen und unter Beachtung komplizierter Rituale verspiesen. Während des Rituals verbreitet sich um den Nudeligen herum eine geschmackliche Aura, die den Listigen fernhalten soll.

Kohlrabi und Blumenkohl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datei:Kohlrabi.jpg Für keine andere Heilige Speise macht das Nudeltum so viele Vorschriften, wie sie für den Heiligen Kohlrabi gelten. Er muss roh gegessen werden, aber nur wenn er auch wirklich hölzern und steinhart ist. So wird vermieden, dass die Nudeligen aus Versehen verfaulten Kohlrabi zu sich nehmen. Der Nudelige muss dann vor dem Verzehr ein Abbild des Listigen aus dem Kohlrabi schnitzen und schliesslich mit dem Messer filetieren. Dies soll den ewigen Kampf des Moses gegen den Widersacher symbolisieren und den Nudeligen an die steten Versuchungen des Glückes erinnern. Auch der Blumenkohl soll roh gegessen werden.

Der Verzehr von Kohlrabi und Blumenkohl wird dem Nudeligen vor allem zur Überbrückung von Nudellosen Tagen empfohlen.


Variationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäss der Nudeligen Lehre ist es erlaubt und laut gewissen Kreisen sogar erwünscht, die verschiedenen Heiligen Speisen unter Berücksichtigung der spezifischen Zubereitungsregeln untereinander zu mischen und so stets neue Kreationen zu erschaffen. Es soll aber ein gewisser wöchentlicher Rythmus beibehalten werden, um nicht den Blick aufs Wesentliche zu verlieren. Der kalte Nudel-Thon-Gewürz-Kohlrabli-Blumenkohl-Eintopf ist eine der bekanntesten Variationen.


Verbotene Speisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generell gelten alle anderen Speisen mit einigen wenigen Ausnahmen (hier gibt es aber regionale Unterschiede zwischen verschiedenen Nudeltumsgemeinschaften) als Speise des Bösen und sind somit den Nudeligen zum Verzehr verboten. Datei:Erscheinung3.PNG