Heiliges Römisches Reich: Unterschied zwischen den Versionen

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* Das Römische Reich.
* [[Marcel Reich-Ranicki]].
[[Bild:Otto_I.jpg|right|thumb|350px|Der römisch-deutsche Kaiser Otto I. erklärt seinen Untertanen wie man ein Schwert richtig hält, nämlich mit der Klinge nach oben.]]
 
Da die Anzahl der Reiche bereits aufgebraucht war und sich ein neuer Nachfolger wohl nur schwer an den Mann bringen ließ, wurde das Römische Reich einfach auf das Heilige Römische Reich übertragen. Das Heilige Römische Reich existierte insgesamt 844 Jahre, was man nach der [[Übertreibungsnorm]] auch als 70.333 Jahre ausdrücken kann. Dem Gründungsdatum liegt die Kaiserkrönung '''Ottos I.''' zu Grunde, auch wenn Otto I. hierfür keine zusätzliche Vergünstigung erhielt. Otto I. war der erste vom Papst Johannes XII. sakral instruierte römisch-deutsche Kaiser. Römisch-deutsche Kaiser bezeichnet man die Herrscher des Heiligen Römischen Reiches, um sie von den späteren deutschen Kaisern, den früheren römischen Kaisern und den immer wieder auftretenden römischen und deutschen aber vor allem österreichischen Käsern zu unterscheiden.
 
 
=== Gründungsmythos ===
[[Bild:RomulusRemus.jpg|right|thumb|300px|Hier liegt leider nur Romulus und Remus unter der Wölfin - für Otto I. war wohl kein Platz mehr.]]
 
Leider mangelte es Otto I. an Vorstellungskraft und so gab es keinen tollen Gründungsmythos. Otto I. wurde nicht von Wölfen ausgezogen, hat keine Tauben gezählt, stammte nicht von einem Trojaner ab und war nicht mal Sohn Gottes. Diese Tatsache führte zu späteren Traumata die durch das Mittelalter ausgebügelt werden mussten. Nicht einmal das lustige Abschlachten von tausenden Ungarn wurde von der Marketingabteilung gewinnbringend umgesetzt, wenn auch das der Grund war, weshalb der ängstliche Papst Johannes XII. ihn zum Kaiser und Beschützer der Christenheit kürte. Zudem hatte Johannes XII. Angst vor anderen Italiänischen Mächten, anderen östlichen Mächten, Angst vor Kircheninternen Mächten, Angst vor seinem eigenen Schatten und vor allem anderen im Grunde auch, außer vor der Schwerkraft und seinen eigenen Gedanken. Otto I. sollte ihn, also die Christenheit, beschützen und ihn sanft in den Schlaf singen. Auch dies wurde nicht als Gründungsmythos umgesetzt, da Otto I. ein furchtbarer Sänger war.
 
 
== Die Verfassung des Reiches ==
[[Bild:HRR.JPG|right|thumb|200px|Wappen der römisch-deutschen Kaiser: Wichtig hier unter anderem der mutierte Zweikopfseeadler, Zeichen einer damals nicht vorhandenen Entsorgungsstrategie von atomarem Müll.]]
 
An der Spitze des Heiligen Römischen Reiches stand der Römisch-Deutsche Kaiser. Dieser sollte von allen Freien im Land gewählt werden, weswegen recht bald die Leibeigenschaft und Unfreiheit erfunden wurde und sich rasend schnell ausbreitete. So reduzierte sich die Wahl auf die Reichsfürsten, später dann nur noch auf wenige wichtige Reichsfürsten und Erzbischöfe. (siehe: Der Goldene Bulle). Die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sahen sich wegen der Übertragung der Nutzungsrechte (translatio imperii) als CEO (Altdeutsch: Chef Exektuviver Offiziere; Neudeutsch: Chief Executive Officer) des Reiches, ähnlich der Cäsaren im [[Römischen Reich]] oder dem karolingischen Kaisern des [[Frankenreich]]es. Die Kaiser regierten mit Gewohnheitsrecht und fluktuiden prä-grundgesetzlichen Rechtsgebilden über das Reich. Hierbei waren sie gleichzeitig Römisch-Deutscher König und Römisch-Deutscher Kaiser, sowie Oberste Lehnsherren und Prom-Queens. Der Unterschied zwischen den römisch-deutschen Königen und Kaisern warn der, dass sich Letztere besser mit dem Papst verstanden. Wenn der Papst den König nicht zum Kaiser krönen wollte, konnte der König eine Beschwerde einlegen, indem er auf Rom zu marschierte. Teilweise mit einer Armee, teilweise auch nur in Sandalen. (vgl. der [[Gang zu Canossa]]). Da die Alpenüberquerung allerdings touristisch wenig Neues bietete wurde darauf zunehmend verzichtet, sodass es seit 1508 nur mehr einen Römisch-Deutschen Kaiser gab, welcher sich vom Papst krönen ließ (Kaiser Karl V.). Der Grund war ebenfalls der Wegfall von Reichsitalien, sowie der Zugewinn des heutigen Bundeslandes [[Mallorca]] durch Kaiser Maximilian I. und eine damit verbundene neue touristische Ausrichtung.
[[Bild:HRR2.JPG|left|thumb|500px|Übersicht über die verfassungsmäßigen Rechte des Kaisers.]]
 
Rechts- wie Linksgelehrte deuten heutzutage die wichtigsten legislativen Aufgaben des Kaisers so, dass sich drei leicht untersuchbare Partikel ergeben. Zum einen verfügt er über die so genannten Komitialrechte (lat. iura comitialia), welche höflich den Reichstag mit einbezieht. Dazu gehörten unter anderem die Erhebung von Reichssteuern, der Erlass von Reichsgesetzen, sowie Friedens- und Kriegserklärungen - mit Ausnahme der Kriegserklärung an das eigene Volk, welches im '''ius perplexor''' eigens aufgeführt wurde. Zudem hatte der Kaiser durch die iura caesarea reservata limitata (Gesetze die für die Kaiser reserviert und limitiert sind) das Recht den Reichstag einzuberufen, aufzulösen oder Münz- und Zollrechte zu verändern. Hierfür wurden die Kurfürsten um Zustimmung gebeten. Die letzte legislative Rechtschaffungskohorte war die iura reservata illimitata. Im Grunde genommen war das der ganze Rest heute geläufiger Rechte, wie das Recht mit der Magd zu verkehren und so viele Rouladen zu essen, bis einem schlecht war. Hier musste niemand zustimmen, weder der Reichstag, noch die Reichsfürsten und erst gar nicht die Magd oder die Rouladen. Ansonsten waren die Aufgaben- und Machtbereiche denen eines heutigen CEO entsprechend.
 
* Der Markgraf von [[Brandenburg]]
* Der König von [[Böhmen]], jedoch in einigen Quellen (von [[Theodor Mommsen]]) auch als Kurfürst von Zotzenheim beschrieben.
[[Bild:Beef_on_barbie.jpg|right|thumb|200px|Der Goldene Bulle klärte auch die Versorgung der Bevölkerung während Hungersnöten.]]
 
Die Kuhfürsten sorgten dafür, dass stets ein Kaiser auf den Thron kam, welcher schwach genug war, dass er immer die Klappe hielt, aber stark genug war ab und zu mal über ein feindliches Königreich herzufallen. Besonders beliebt war hierbei stets Ungarn und Polen. Mentalitätsgeschichtliche Untersuchungen weisen Polen einen Opfercharakter zu, waren aber unhaltbar, da Theodor Mommsen nicht zitiert wurde.
 
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