Alexander der Große: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
1.916 Bytes hinzugefügt ,  20. Mai 2011
keine Bearbeitungszusammenfassung
K (Lebensdaten)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Mit zehn Jahren bekam Alexander ein [[Pferd]] geschenkt, das ''Bukephalos'' hieß. Nun wusste Alexander, dass man stets vorsichtig sein musste, wenn man von einem Griechen [[Troja|ein Pferd geschenkt bekam]], und seine Befürchtungen waren wohl begründet: Dieses Pferd war extrem [[Zickologie|zickig]] und warf jeden ab. Aber Alexander war ein begabter Pferdeflüsterer und erkannte, woran das Pferd litt: Es hatte Angst vor seinem eigenen [[Kevinismus|beknackten Namen]]! Daraufhin nannte er es um in ''Black Beauty'', was ihm der treue Gaul nie vergaß.
 
Vater Philipp war insgeheim schwer beeindruckt von seinem Söhnchen, konnte es aber nicht zeigen. Immer wenn ihm ein Lob für Alexander auf den Lippen lag, schluckte er es hinunter und ging stattdessen saufen oder noch eine Nebenfrau heiraten. Er hatte Angst, dass ihn der begabte Jüngling eines Tages überflügeln könnte. Vor seinen Freunden prahlte Philipp während seiner regelmäßigen Gelage, dass er nun bald gegen die verhassten [[Katze|Perser]] ziehen und ganz [[Asien]] unterwerfen werde. Aber wenn er von Alexander darauf angesprochen wurde, wann es denn nun endlich mit dem Feldzug losgehen sollte, brauste er auf, schrie ''Geh doch nach [[DDR|drüben]], wenn es dir hier nicht passt!'', und ging eine Nebenfrau schwängern, was wiederum Alexander aus dynastischen Gründen ins Grübeln brachte.
 
== Regierungsübernahme ==
 
Auch Alexanders Mutter Olympias war von ihrem schürzenjagenden Ehemann schwer genervt, vor allem von seiner Angewohnheit, jede seiner Liebschaften gleich heiraten zu müssen. Der Königspalast war voller Nebenfrauen, an die sich Philipp zum Teil gar nicht mehr erinnern konnte, die aber alle ein eigenes Ankleidezimmer beanspruchten und regelmäßig zum Shoppen nach [[Athen]] oder [[Phönizien]] jetteten. Um diese Situation in den Griff zu bekommen, heuerte Olympias einen [[Ehekrach|Eheberater]] namens Pausanias an. Nach eingehender Analyse kam Pausanias zu dem Schluss, dass die Ehe nicht mehr zu retten sei, eine Scheidung aus [[Ehegattensplitting|steuerlichen Gründen]] aber für alle Beteiligten unvorteilhaft sein könnte. Um seinen guten Ruf als Berater zu retten, schob er Philipp daher kurzerhand einen Dolch in die Brust. Mit dieser Lösung waren alle zufrieden, und weil das Verfahren so simpel und effizient war, wendeten Alexander und Olympias es sogleich auch auf einen größeren Teil des unproduktiven Hofstaats und der politischen Konkurrenz im Lande an.
 
 

Navigationsmenü