Sonntagsspaziergang: Unterschied zwischen den Versionen

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12 Bytes hinzugefügt ,  19. Februar 2007
 
==Gesellschaftliche Bedeutung==
Der Stellenwert des Wochenendes nimmt zwar in unserer Gesellschaft durch die dauerhafte hohe Arbeitslosigkeit immer weiter ab, doch da in Deutschland immer noch ca. 27 Millionen Menschen einer geregelten Arbeit im 5-Tage-Rhytmus nachgehen, gehört der Sonntagsspaziergang zum Wochenplan des auch in seiner Freizeit nicht faulenzenden Werktätigen einfach dazu. Für Familien mit Kindern bietet diese Veranstaltung die Möglichkeit, auch nach außen hin Zusammengehörigkeit und Harmonie zu demonstrieren und die Begegnung befreundeter Familien in den Naherholungsgebieten fördert das gesellschaftliche Zusammenleben. Für Söhne und Mütter bietet der Spaziergang die Chance, sich einmal ungestört über die ungeliebte Ehefrau bzw. Schwiegertochter zu unterhalten und der Sohn kann sein schlechtes Gewissen ob der Abschiebung seiner Mutter in ein [[Altersheim]] zummindest für ein paar Stunden etwas lindernbruhigen. Für frisch Verliebte ist der Sonntagsspaziergang eine willkommene Bereicherung ihrer noch unerforschten Schnittmenge und bei der gemeinsamen Umrundung eines Sees entdecken die potentiellen Fortpflanzungspartner[[Fortpflanzung]]spartner aneinander typische Eigenschaften sowie liebens- oder verachtenswerte Angewohnheiten. Gelegentlich beobachtet man auch Liebespaare, die sich abseits der Wanderwege in die Büsche werfen und erste, zaghafte Zärtlichkeiten austauschen.<br>Während des Spaziergangs gelingt es einigen Teilnehmern trotz des hohen Geräuschpegels tatsächlich, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken schweifen zu lassen und einmal nicht an berufliche Verpflichtungen, faule Aktienpakete, unbediente Kredite, Eheprobleme oder die katastrophalen schulischen Leistungen ihres Nachwuchs zu denken, sondern sich für ein paar stille Minuten auf den Einklang von Körper, Geist, Seele und Natur zu besinnen.
 
==Kollateralschäden==

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