UnNews:Bieterstreit um Salvator Mundi

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New York (USA), 16.11.2017:

Bislang dachte Otto Normalverbraucher, bei Salvator Mundi (Lateinisch für "Retter der Welt") handele es sich um ein gut mundendes Münchener Oktoberfest-Craft Beer. Doch handelt es sich, wie nun eher zufällig zutage kam, um eine gotteslästerliche Darstellung Christis als Glaskugelleser, die Christie's in der vergangenen Nacht versteigerte an einen anonymen telefonisch mit dem Auktionator verbundenen Bieter. Unser UnNews-Korrespondent bot per ebay mit und trieb so das Höchstgebot auf atemberaubende 450.000.000 Dollars. Zum Glück ging unsere defensive Bietertaktik auf, sonst wäre die UnNews und mit ihr die ganze Uncyclopedia in allen weltweiten Varianten pleite. Nun sind wir dahinter her, den Namen des Bieters ausfindig zu machen, denn diese wahnsinnige Summe Geld für einen wahrscheinlich genial gefälschten da Vinci kommt gewiss frisch aus einer Waschmaschine, und natürlich wollen wir die bescheidene Belohnung zur Ergreifung der Geldwäscher einstreichen und in der nächsten Dönerbude verjubeln.

Eine merkwürdige Parallele spielt sich zur Zeit in Europa ab. Dort hat sich ja dieses Jahr ein neuer Salvador Mundi (Portdeutsch für "(esc-niveau-)rettender Sangesmund") herausgeschält beim ESC in Kiew, nämlich der Sänger Salvador Sobral. Auch um ihn ist wohl ein Bieterstreit entbrannt. Nach seinem einmaligen Gipfelsturm mit Herz für Jazz ins Herz der Popmusikwelt kam für den Portugiesen der tiefe Fall ins Krankenbett im Herzzentrum von Lissabon, wo er mittlerweile an eine Herzersatzpumpe angeschlossen wartet, bis ihm etwas zukommt, was für 450.000.000 Dollars nicht und für soviele Euros schon garnicht zu haben wäre, nämlich ein neues Herz. Nur eine im Rahmen der Schicksalsgesetzgebung in Sonderfällen unter Umständen erlaubte "Spende" eines verlorenen Herzens kann da, wie man hört, noch helfen. Dennoch ist der Sänger selbst der größte Optimist in eigener Sache, so sehr, das es für sein Umfeld und seine Fans geradezu ansteckend ist. So jemand, der solche Höhen und Tiefen durchzumachen in der Lage ist, wäre doch zum Beispiel fachlich geeignet als Vorstandsvorsitzender für einen Konzern wie, Nomen est Omen, die Hochtief AG. Doch auch der ESC möchte ihn wieder haben. Wie dieser zumindest potenziell drohende Bieterstreit Konzerne versus Kultur ausgeht, hängt natürlich auch davon ab, was die portugiesischen Ärzte zu bieten haben. Und das Schicksal. Hoffen wir das Beste für unseren "Salvador Mundi". Der Meistersinger von Lissabon ist jedenfalls garantiert echt.

Quellen[edit]

noch unnützere UnNews
Saskia statt Angela • 30.11.2019