Herd

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"It's the common working place of Women."

~ George W. Bush über den Herd
Solch ein Entzündungsherd ruft alsbald einen versierten Küchenberater auf den Plan.

Ein Herd ist ein altertümliches Küchengerät, welches früher zur eigenhändigen Bereitung von Speisen (historisches Kochen oder Backen) diente. Mehrere Geräte auf einem Haufen werden Herden (seltener: Horde) oder auch Elektroschrott genannt. Die Herden oder Horde konnten elektrisch (aus dem schnellen Brüter), mit Kohle (aus dem Ruhrpott), mit Erdgas oder Gras (jeweils aus den Niederlanden) betrieben werden. Der moderne Mensch hat für einen Herd aber keine Verwendung mehr, da er sein Fertiggericht (wenn überhaupt) in einer Mikrowelle erhitzt.

Zum Kochen besaß der Herd eine oder mehrere Platten.[1] Zum Backen existierte ein Einschubfach, oft mit zusätzlichem Grill ausgestattet, damit der Sonntagsbraten noch schneller und garantiert anbrannte. Es gab auch Herden, wie die von Oma Eusebia, die fertig verzierte Torten lieferten.

Sondermodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Herd, der Vibrationen zum Erhitzen der Mahlzeit benutzte, war ein Erdbebenherd. Wurde mit einem Erdbebenherd eine Süßspeise gekocht, so entstand Wackelpudding.

Schaffte es die Hausfrau partout nicht, das Essen pünktlich auf den Tisch zu bringen, so stand in ihrer Küche wohl ein Krisenherd. Ähnlich wie ein Entzündungsherd konnte er mit militärischen Manövern, Antibiotika oder Christian Rach wieder beruhigt werden.

Herdprämie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristina Schröder, der erste weibliche Hausmeister im Bundestag, setzte eine Belohnung aus für Hinweise, die zur Ergreifung entflohener Herde führten. Herde, die aus dem trauten Heim entlaufen waren, um in der freien Wildbahn eine sogenannte Selbstverwirklichung zu verfolgen, endeten überdurchschnittlich oft in der Gosse oder wurden zum Krisenherd (s. o.). Mit psychologischer Unterstützung von Hütehunden und weiteren Experten konnte diese unheilvolle Entwicklung verhindert oder zumindest aufgehalten werden, so dass aus eigensinnigen Problemherden wieder treudoo pflichtbewusste Hausfra Haushaltsgeräte wurden, die sich auf ihre eigentliche Bestimmung besannen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eusebia Chr. Isst-Stollen: Das Herdbuch. Aufzucht und Pflege praktischer Haushaltsgeräte. Verlag Herder, Ofen 1898, ISBN 0-8467-5736-4
Eva Herman: Aus Prinzip hinterm Mond Herd. Verlag Dös & Kopp, Starrnberg 2007, ISBN 3-1050-3724-4

Kleine Randbemerkung für Freunde des historischen Besserwissens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ganz früher bestanden diese aus Schellack, dann kamen Vinyl-Langspielplatten, anschließend CDs; der Nachteil all dieser Platten aber war, dass sie mit dem Brat-/Kochgut verschmolzen, was die Hausfrau an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen konnte. !WERBEEINBLENDUNG: Da gibt's doch was von bratiopharm! Jetzt ist das endlich kein Problem mehr, dank der modernen mp3-Technologie.