UnNews:Ich war die scharfe Betty

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Hinweis:
Um den Anwälten der Wulffs etwas Arbeit abzunehmen und das Prozessbudget der Uncyclopedia zu entlasten, erklärt UnNews hiermit, dass wir niemals behauptet haben oder behaupten werden, Bettina Wulff habe irgendetwas mit Prostitution zu tun oder zu tun gehabt. Gleichzeitig legen wir allerdings Wert auf die Feststellung, dass Prostitution ein rechtschaffenes Gewerbe ist, während der Beruf des Bundespräsidenten heutzutage etwas anrüchig geworden ist.

Berlin (Deutschland), 10.09.2012: Um der drohenden Altersarmut vorzubeugen, hat Altbundespräsidentengattin und PR-Beraterin Bettina Wulff nicht nur ein Buch geschrieben, sondern auch gleich ein neues Vermarktungskonzept für langweilige Sachbücher entwickelt: Marketing by Prozesshansel. Um die Erstauflage ihres Machwerks durch den Blätterwald zu treiben, hat Frau Wulff diverse mehr oder weniger prominente Journalisten und Blogger verklagt, die darüber spekuliert hatten, ob an den Gerüchten über ihre frühere freiberufliche Tätigkeit etwas dran sein könnte.

Da Bettina Wulff derzeit mit ihrer Buchvorstellung ausgelastet ist, stand sie UnNews leider nicht für ein Interview zur Verfügung. Intensive Recherchen im Berliner Rotlichtmilieu haben UnNews aber auf die Spur der Frau gebracht, die als die scharfe Betty im Berliner Artemis-Lusttempel tätig war und offenbar mit Frau Wulff verwechselt wurde. Die Dame verriet uns, dass sie in Wirklichkeit Chantal heißt, und gab bereitwillig Auskunft.

Audio-input-microphone.svg Unterview 
exklusiv und ungekürzt!
Weitere Unterviews

UnNews: „Chantal, ist es richtig, dass Sie vor einigen Jahren in einigen Berliner Etablissements unter den Künstlernamen Scharfe Betty oder Lady Viktoria als Sexarbeiterin tätig waren?“

Chantal: „Nee wieso, ick war damals Nutte. Bin ick immer noch.“

UnNews: „Richtig ... das meinten wir. Die Namen stimmen?“

Chantal: „Och wissense, in meiner Karriere hab ick schon viele Namen benutzt. Ick heiße immer so, wie der Kunde et wünscht. Det mitter Betty stimmt aber wohl, et gab ne Zeit, da war det angesacht.“

UnNews: „Haben Sie schon damals Tätowierungen getragen?“

Chantal: „Na klar, hab mir nen Treibel stechen lassen, det hab ick irjendwo im Internet jesehn. Det trächt man heute.“

UnNews: „Und wann haben Sie zum ersten Mal erfahren, dass Sie mit der Bundespräsidentengattin verwechselt wurden?“

Chantal: „Det is noch jar nich so lange her. Schrecklich war det. Ick konnte tarelang nich oof de Straße jehn. War det peinlich! Diese Verachtung in den Jesichtern. Die mitleidijen Blicke ooch. Und det Jeschäft war natürlich hinüber. Als Präsidentenschnepfe hamse mir beschimpft. Ick musste mir nen andern Namen zulejen und det Haar neu machen lassen, und det Treibel musste natürlich wech, det war teuer sach ick Ihnen. Aber heut verwechselt mir zum Glück keener mehr mit der Wulff.“

UnNews: „Haben Sie Konsequenzen aus der Affäre gezogen?“

Chantal: „Wat? Nee. Aber nen Buch hab ick jeschrieben. Naja, diktiert, hab da nen juten Ghostreiter anner Hand. Damit krieg ick die Verluste hoffentlich wieder rein.“

UnNews: „Chantal, wir bedanken uns für dieses Gespräch.“

Chantal: „Wie, schon fertich? Du hast für ne Stunde bezahlt, Süßa. Haste nich nochn Wunsch?“

UnNews: „Ach so ... Ihre professionelle Einstellung ist wirklich vorbildlich. Moment, nur noch das Mikro absch - krrz“