Pythagoras

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Pythagoras (gr. Πίτα Γύρος, 1 PE[1] – ∞) war ist der griechische Erfinder des Geo-Dreiecks. Bei seiner Forschung über Dreiecke machte er einen gewaltigen Gedankensprung und erfand den (originalen) Vegetarismus. Dieser spontane geistige Exkurs heißt heute Satz des Pythagoras und treibt jedes Jahr unzählige Schüler in die Verzweiflung, beim Versuch, ihn nachzuvollziehen.

Originaler Vegetarismus[edit | edit source]

Nach Pythagoras sollte sich ein Mensch nur von dem ernähren, was von lebenden (lat vegetare = leben) Organismen produziert wurde, also z.B. Honig, Eier, Milch, Instant-Schokoladenpudding (selbst angerührt), Gyros Pita (vom nebenan lebenden Griechen hergestellt), und nicht, was von toten Organismen stammt (Omas Apfelstrudel). Das unterscheidet den echten vom Fake-Vegetarier, der glaubt, er dürfe nur Vegetation essen, bzw. bei zunehmendem Zahnverlust trinken oder schlürfen (Smoothie, Porridge).

Weitere bedeutende Erfindungen[edit | edit source]

Neben dem bereits erwähnten Geo-Dreieck und dem originalen Vegetarismus hat Pythagoras noch weitere bedeutende Erfindungen in die Welt gesetzt. Dazu gehören:

Das recht winklige Dreieck[edit | edit source]

Mit der Erfindung des recht winkligen Dreiecks (alte Rechtschreibung: "rechtwinkliges Dreieck") gelang es Pythagoras, zwei Kathetenquadrate in ein Hypothenusenquadrat zu verwandeln und umgekehrt. Damit revolutionierte er die Lager- und Transportwirtschaft im antiken Griechenland, da ein Quadrat logischerweise nur halb so viel Raum benötigt wie zwei Quadrate. Die Motivation für diese Erfindung war, dass Pythagoras nach seiner Midlife-Crisis ins heute italienische Crotone ausgewandert war und den Nachschub seines geliebten Samos aus seiner gleichnamigen Ex-Heimat sichern wollte.

Die kugelförmige Erde[edit | edit source]

Mit einem ähnlichen Trick wie beim recht winkligen Dreieck gelang es Pythagoras, die Erde aus einer quadratischen Scheibe in eine kugelförmige Gestalt zu verwandeln. Gewissermaßen eine Art Umkehrung der Quadratur des Kreises, die - anders als die Sphäratur des Quadrats - selbst Pythagoras nicht gelang. Dieses Ereignis ist heute als Ritter-Sport-Katastrophe bekannt [2] und blieb wegen Pythagoras' sprichwörtlicher Bescheidenheit Langezeit unentdeckt, bis der Fakt im ausgehenden 20. Jhdt. durch die Wikipedia einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde.

Die Seelenwanderung[edit | edit source]

Mit der Seelenwanderung erfand Pythagoras eine antike Form des Beamens, vermittels derer sich ein Mensch oder Tier oder vielleicht auch ein anderes Lebewesen seinem drohenden Tod entziehen kann, indem es sich in einen anderen Körper transferiert, der aus nachvollziehbaren Gründen i.d.R. möglichst weit vom aktuellen Standort lokalisiert ist. Das Zielwesen muss nicht unbedingt von derselben Art sein, insbesondere Abenteurer und Homophobe ziehen es vor, sich in andersartige Körper zurückzuziehen. Es ist noch umstritten, ob der Zielkörper vor der Seelenwanderung bereits existieren darf oder zumindest seelenlos sein muss, da ansonsten eine Schizophrenie resultieren oder die vorhandene Seele aus dem Körper verdrängt würde[3], was unnötiges Leid verursachen täte. Letzteres zu vermeiden war Pythagoras stets sehr bemüht, daher steht zu vermuten, dass ein solches Feature der Seelenwanderung, wenn vorhanden, in späterer Zeit nachgerüstet wurde. Mit Hilfe der Seelenwanderung gelang es Pythagoras, sich und weitere Pythagoräer während seiner Ermordung durch Crotonische Demokraten um Cylon ins benachbarte Metapont abzusetzen.

Die mathematische Musik[edit | edit source]

Die mathematische Musik von Pythagoras zwingt auch heute noch viele hoffnungsvolle Jungmusiker dazu, sich der Harmonielehre zu unterwerfen. Es gibt allerdings auch mehr oder weniger aktiven Widerstand von Terrorgruppen aus unterschiedlichen Richtungen, Free Jazz, Rap, Punk, Heavy Metal sowie diversen subversiven Elementen in der Popmusik.

Quellen[edit | edit source]

  1. Pythagoraean Era
  2. Ritter Sport "Quadratisch. Praktisch. Gut." (hier in Bundeswehrdeutsch)
  3. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen. Goethe, Faust I, 1808