UnNews:Neues Asylrecht Light!

From Uncyclopedia
Jump to navigation Jump to search

Berlin (Deutschland), 18.09.2015: Mit einem rasanten Vorstoß im veralteten Asylrecht plant die Bundesregierung eine grundlegende Reformierung des Almosenparagraphen. So sollen in Zukunft alle Flüchtlinge, die offensichtlich aus sicheren Drittstaaten wie Mazedonien, Rumänien und was sonst noch so alles sicher auf dem Balkan herumliegt, mit einem Wurstbrot und einer Fahrkarte ins Nirgendwo ausgestattet werden. Die Zeit, die es immer noch braucht, um ihren ohnehin überflüssigen Asyalantrag nicht zu bearbeiten, sollen die Wirtschaftsflüchtlinge - darunter auch Sinti und Roma, die in ihren Heimatländern immer schon diskriminiert und ausgegrenzt wurden - wurstbrotschmierenderweise in Müllcontainern und Besenkammern verbringen. Obwohl das Bundesverfassungsgericht unlängst urteilte, dass alle Asylsuchenden mit einem Mindestmaß an Menschenwürde zu behandeln seien, also auch die Wirtschaftsflüchtlinge, wird es der Bundestag spielend bewältigen, eine 5/3-Mehrheit aus PEGIDA, Heidenauer Dumpfpack, CSU, CDU, SPD, Grünen und AfD für eine entsprechende Verfassungsänderung zusammen zu bekommen.

Des Weiteren plant man auch, die Kosten für den eigentlichen Abschiebe-Vorgang zu senken. Angedacht ist ein Verfahren, bei dem die Abzuschiebenden mit Bulldozern über die jeweilige Grenze zurückgeschoben werden, statt sie mit teuren Ferienfliegern an den Ort ihres Schreckens zu verfrachten.